Ihre Online-Hilfe für Allergien

Schnupfen, tränende Augen, Hautausschlag – immer mehr Menschen leiden an Allergien. Nutzen Sie unser Online-Angebot, um sich von Fachärzten zu Therapie-Möglichkeiten beraten zu lassen, die Auslöser für Ihre Allergien zu identifizieren und das passende Rezept für Ihre Medikamente zu erhalten.

Frau mit Heuschnupfen

Schnell: Diagnose und Hilfe direkt online

Einfach: Beratung und Rezept per App

Sicher: Fachärzte mit mind. 5 Jahren Erfahrung

Pollenallergene testen

Sie leiden an Allergie-Symptomen? Mit dem Pollenallergie Selbsttest können Sie eine erste Einschätzung dazu erhalten, auf welche der gängigsten 16 Gräser- und Blütenpollen Sie allergisch reagieren – bequem von Zuhause.

Ärztliche Beratung

Erfahrene Fachärzte und Fachärztinnen beraten Sie zu den ersten Schritten nach dem Auftreten von Allergie-Symptomen oder beantworten Ihre Fragen zu einer bereits bestehenden Allergie-Diagnose. 

Rezept

Fragen Sie das (Folge-)Rezept für Ihre Allergie-Medikamente an. Das E-Rezept kann in der Wunsch-Apotheke vor Ort abgeholt oder in einer Online-Apotheke bestellt und bis vor die Haustür geliefert werden.

Markus M.
Ich wurde kompetent zu den Möglichkeiten der Heuschnupfen-Behandlung beraten, das Arztgespräch per Video hat super funktioniert!
Julia N.
Der Pollen-Selbsttest hat mir geholfen herauszufinden, auf welche Gräser ich allergisch reagiere. Jetzt kann ich mich viel besser darauf vorbereiten.
Anna B.
Endlich muss ich nicht mehr in die Arztpraxis, um mir das Rezept für meine Antihistaminika zu holen sondern kann das unkompliziert online erledigen.

So kann TeleClinic helfen

Der Facharzt kann Ihnen helfen, Ihre Symptome einzuordnen und bespricht mit Ihnen die weiteren Schritte sowie Therapie-Möglichkeiten. Um Ihre Symptome zu behandeln, kann Ihnen der Arzt das Privatrezept für die passenden Medikamente direkt aufs Handy ausstellen. Zusätzlich kann über den Pollenallergie Selbsttest direkt von Zuhause eine erste Einschätzung über die Auslöser des Heuschnupfens erfolgen.

Vertrauen Sie auf erfahrene Fachärzte

Unsere Ärzte haben mindestens 5 Jahre Berufserfahrung und eine Facharztausbildung.

Bekannt aus

Sie haben Fragen? Wir die Antworten:

Als gesetzlich Versicherter werden die Kosten für den Online-Arztbesuch von Ihrer Krankenkasse übernommen. Aktuell stellen wir sowohl Privatrezepte als auch E-Rezepte aus. Beim Privatrezept müssen Sie lediglich die Kosten für Ihr Medikament selbst tragen. Beim E-Rezept werden die Kosten für das Medikament bis auf die gesetzliche Zuzahlung von der Krankenkasse übernommen. Die gesetzliche Zuzahlung beträgt 10% vom Medikamentenpreis, mindestens jedoch 5€ und maximal 10€.

 

Als Privatversicherter erhalten Sie wie gewohnt eine Rechnung, welche Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

 

Auch werden die Kosten für Ihre DIGA bei erfolgreicher Verschreibung von Ihrer Krankenkasse übernommen. Als Privatversicherter erhalten Sie für das Online-Arztgespräch wie gewohnt eine Rechnung, welche Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können. Die Kostenübernahme Ihrer DIGA hängt bei privaten Krankenversicherungen jeweils vom individuellen Tarif ab. Klären Sie hierzu bitte vorab eine eventuelle Kostenübernahme.

 

Selbsttests: Momentan werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Private Kassen können je nach den Vertragsvereinbarungen Teile oder die gesamten Kosten übernehmen. Fragen Sie hierzu bitte bei Ihrer Kasse nach.

Bei Bedarf können Ihnen unsere Ärzte Privatrezepte/E-Rezepte, sowie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese sind rechtsgültig und werden von Arbeitgebern und Apotheken anerkannt. Bitte beachten Sie, dass eine private AU nicht zur Beantragung von Krankentagegeld gültig ist. Beim Privatrezept müssen die Kosten des Medikaments vollständig und beim E-Rezept lediglich die gesetzliche Zuzahlung für das Medikament in Höhe von 5-10€ selbst getragen werden.

Nachdem der Arzt das Rezept für Sie ausgestellt hat, können Sie es direkt in der App einlösen. Beim Privatrezept können Sie wählen, ob Sie es in einer Apotheke vor Ort oder bei einer Versandapotheke einlösen möchten.

Das neue E-Rezept kann bereits bei einigen Vor-Ort- und allen führenden Versandapotheken eingelöst werden. Bitte klären Sie im Zweifelsfall vorab, ob Ihre Wunsch-Apotheke bereits für die Einlösung ausgestattet ist.

Im Schnitt können Sie bei uns innerhalb von 2 Stunden einen Arzt sprechen. Je nach Auslastung und Tageszeit kann dieser Wert etwas variieren.

Zunächst übermitteln Sie Ihr Anliegen via Online-Formular oder in der App an uns. Nach Übernahme durch einen Arzt müssen Sie dann zum vereinbarten Termin die App öffnen und der Online-Sprechstunde beitreten. Die Verbindung mit dem Arzt wird sofort hergestellt, sobald dieser ebenfalls der Online-Sprechstunde beigetreten ist. Im Gespräch nimmt sich der Arzt für Ihr Anliegen so lange Zeit, bis alle wichtigen Fragen geklärt sind und stellt Ihnen im Anschluss alle wichtigen Dokumente in der App aus.

„Allergien sind für die Betroffenen sehr belastend, dabei kann man sie sehr gut behandeln. Unser Angebot umfasst die ärztliche Beratung zur Therapie und den nächsten Schritten sowie die Verschreibung der notwendigen Medikamente.“

Dr. med. Nikolaus Schmidt-Sibeth

Medizinischer Leiter bei TeleClinic

Tipp

Falls Sie nach dem Online-Arztgespräch einen spezialisierten Facharzt vor Ort aufsuchen müssen, um bspw. eine Allergen-Immuntherapie (Hyposensibilisierung) zu starten, finden Sie über allergiecheck geeignete Spezialisten:

Tipp
Falls Sie nach dem Online-Arztgespräch einen spezialisierten Facharzt vor Ort aufsuchen müssen, um bspw. eine Allergen-Immuntherapie (Hyposensibilisierung) zu starten, finden Sie über allergiecheck geeignete Spezialisten:
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Von Medizinredakteurin:
Stephanie Morcinek

Verfasst von Medizinredakteur: Fabian Bohn
Zuletzt aktualisiert am: 01.01.21

Medizinisch geprüft durch:
Arzt Julian Serly

Allergien-Ratgeber

Kurzfassung

  • Allergien werden durch harmlose Stoffe ausgelöst.
  • Es gibt vier unterschiedliche Allergie-Typen: Unterscheidung zwischen zeitlicher Erscheinungen und Ursache.
  • Juckende Augen, Niesen oder Schnupfen sind häufige Symptome.
  • Allergietests geben Aufschluss über mögliche Ursachen – z.B. Pricktest, Blut- oder Pflastertest.
  • Medikamente oder Immuntherapien lindern die Beschwerden.

Allergie und Allergietypen

Eine Allergie wird durch harmlose Stoffe aus der Umwelt ausgelöst. Sie bewirken im Immunsystem eine überempfindliche Reaktion. Die reizenden Stoffe werden auch als Allergene bezeichnet. Meist ist eine Allergie genbedingt und wird vererbt.

Bei Allergien unterscheidet man vier verschiedene Reaktionstypen:

Typ-I-Allergie: Sofort-Typ
  • Heuschnupfen (Gräser- und Baumpollen)
  • Hausstaubmilben
  • Nahrungsmittel
  • Bienen- und Wespengift
  • Tierhaare
  • Kontaktallergene, wie Duftstoffe oder Metalle
  • Das Immunsystem bildet Immunglobulin E gegen das Allergen, um es zu bekämpfen.
  • Entzündungsbotenstoffe, wie Histamin werden freigesetzt, wenn das Allergen mit dem Körper wieder in Berührung kommt.
  • Es kommt zu Schwellungen der Haut und/oder der Schleimhäute.
Typ-II-Allergie: Zytotoxischer-Typ
  • Kontakt mit bestimmten Medikamenten
  • nach einer Blutübertragung mit inkompatiblem Blut
  • Bildung von Immunkomplexen zwischen zellständigen Antigenen und körpereigenen Antikörpern.
  • Zytotoxische Killerzellen werden aktiviert, die körpereigene Zellen zerstören.
Typ-III-Allergie: Immunkomplex-Typ
  • Kontakt mit bestimmten Medikamenten
  • nach einer Blutübertragung mit inkompatiblem Blut
  • Wie bei Typ II: Bildung von Immunkomplexen.
  • Können sich hier zudem im Gewebe absetzen, z.B. in der Niere.
Typ-IV-Allergie: Spät-Typ
  • Gräser- und Baumpollen
  • Hausstaubmilben
  • Nahrungsmittel
  • Bienen- und Wespengift
  • Tierhaare
  • Zwischen Kontakt und Symptomen können 24 bis 72 Stunden vergehen.

Am häufigsten treten bei Allergikern Typ I und Typ IV auf.

Symptome

Zu den häufigsten Merkmalen der Allergie-Typen I und IV zählen:

  • Schnupfen
  • Magen-Darm-Probleme
  • Husten
  • Niesen
  • Tränende, rote, juckende Augen
  • Juckreiz
  • Atemprobleme
  • Hautausschlag
  • Angeschwollene Schleimhäute

Allergietests

Auslöser für eine allergische Reaktion können die unterschiedlichsten Stoffe sein. Um herauszufinden, um welche es sich dabei handelt, sollte eine Ärztin/ein Arzt konsultiert werden. In einem ersten Gespräch, der Anamnese, werden Auffälligkeiten und Vermutungen besprochen. In der Regel zieht man einen Allergologen zu Rate. Nach dem Gespräch gibt es weitere unterschiedliche Verfahren zur exakten Diagnose der allergieauslösenden Substanz:

Pricktest: Vermutung auf Typ-I-Allergie
  • Verschiedene im Verdacht stehende Allergenlösungen werden auf die Innenseite des Unterarms geträufelt und leicht in die Haut eingestochen.
  • Bei einer allergischen Reaktion rötet sich die Haut.
Bluttest: meist zusätzlich zum Pricktest
  • Bestimmung der Antikörper im Blut, die mit bestimmten Allergenen in Verbindung gebracht werden.
Provokationstest
  • Die Allergenlösung wird direkt auf die Nasenschleimhaut oder die Augenbindehaut geträufelt.
  • Handelt es sich um eine vermutete Lebensmittelallergie, nimmt der Patient die jeweilige Nahrung ein.
  • Die Tests müssen unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, damit bei einer möglichen, schweren allergischen Reaktion sofort Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden können.
Pflastertest: bei Verdacht auf Kontaktallergie
  • Pflaster werden mit Allergenlösungen versehen und für 48 Stunden auf den Rücken des Patienten geklebt.
  • Erfolgt eine allergische Reaktion, bilden sich Bläschen oder es entsteht ein Ekzem.
Feld mit Pollen in Abendsonne
Vor allem in der Nähe von Wiesen und Feldern sind besonders viele Pollen in der Luft.

Behandlung

Nachdem der Arzt herausgefunden hat, welche Stoffe als Auslöser für die allergische Reaktion verantwortlich sind, gibt es verschiedene Vorgehensweisen:

  • Die Patientinnen und Patienten müssen die jeweiligen Allergene so gut es geht meiden.
  • Ist eine Vermeidung der Allergene nicht möglich, können Medikamente eingenommen werden, beispielsweise bei einer Pollenallergie.
  • Ebenfalls möglich: eine allergenspezifische Immuntherapie; auch Hypo- oder Desensibilisierung genannt.

Bei einer Immuntherapie (Hypo-/ Desensibilisierung) werden der Patientin/dem Patienten in regelmäßigen Abständen Allergenlösungen gespritzt. Die Stärke der Dosis steigt mit der Zeit. Ziel ist es, den Körper an das Allergen zu gewöhnen, so dass eine allergische Reaktion gelindert wird. Weitere mögliche Methoden hierzu sind das Einnehmen von Tropfen oder Tabletten.

Quellen

  • https://flexikon.doccheck.com/de/Allergie?utm_source=DocCheck&utm_medium=DC%20Weiterfuehrende%20Inhalte&utm_campaign=DC%20Weiterfuehrende%20Inhalte%20flexikon.doccheck.com
  • https://www.gesundheitsinformation.de/allergien.2570.de.html
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Allergien?nid=83490
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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

Inhaltsverzeichnis

Machen Sie jetzt den ersten wichtigen Schritt für Ihr Wohlbefinden.