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So funktioniert’s

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Haarausfall

Wenn im Alter das Kopfhaar langsam lichter wird, steckt vor allem bei Männern häufig eine genetische Disposition dahinter. Bei Frauen ist der Verlust an Kopfhaar seltener, unspezifischer und meist psychisch belastend. Haarausfall kann jedoch auch ein Alarmsignal sein. Ein urplötzlich einsetzender und heftiger Verlauf – speziell bei jüngeren Menschen – ist häufig ein Symptom für eine zugrundeliegende Krankheit, eine Mangelerscheinungen oder tritt als Nebenwirkung medizinischer Behandlungen auf. Ein rechtzeitiger Besuch bei einer Ärztin oder einem Arzt kann Klarheit schaffen und gegebenenfalls Therapiemöglichkeiten aufzeigen.

So kann TeleClinic helfen

Bei Haarausfall kann ein rechtzeitiger Besuch beim Arzt Klarheit schaffen und gegebenenfalls Therapiemöglichkeiten aufzeigen. Haarausfall kann diverse Ursachen & Ausprägungen haben, die per Fragebogen schnell abgeklärt werden können. Mit dem passenden Medikament kann je nach Ursache schnell Abhilfe geschaffen werden. Ihr Rezept erhalten Sie direkt per App und können es in einer Partner-Apotheke in Ihrer Nähe einlösen oder Ihr Medikament nach Hause liefern lassen.

Häufige Fragen

Als Privatversicherter können Sie die Kosten für die TeleClinic Behandlung wie gewohnt bei Ihrer Versicherung zur Erstattung einreichen.
Als gesetzlich Versicherter können Sie TeleClinic als Selbstzahler nutzen. Die Kosten ergeben sich dabei gemäß der Gebührenordnung für Ärzte:
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Außerhalb dieser Zeiten fallen zusätzliche Gebühren an. Eine Kostenübersicht finden Sie hier.

Unsere Ärzte können für nahezu jedes zugelassene Medikament ein Rezept ausstellen. Anhand Ihrer Angaben in unserem medizinischen Fragebogen wählt Ihr behandelnder Arzt dabei individuell das bestgeeignetste Medikament aus.

Nachdem der Arzt das digitale Rezept für Sie ausgestellt hat, können Sie es direkt in der App einlösen. Dabei haben Sie die Wahl, ob Sie Ihr Medikament bei einer Partner-Apotheke vor Ort abholen wollen oder ob Sie sich das Medikament kostenlos und bequem nach Hause liefern lassen. Das Medikament zahlen Sie entweder vor Ort oder auf Rechnung der Versandapotheke.

Nein, ein Arzt überprüft Ihre Angaben in unserem Fragebogen und stellt bei Eignung Ihr Rezept aus.
Sollten Sie eine persönliche Beratung wünschen, haben Sie jedoch vorab immer die Option mit einem Facharzt per Video zu sprechen.

Um die Sicherheit Ihrer Daten bei der Übertragung zu schützen, verwenden wir dem aktuellen Stand der Technik entsprechende Verschlüsselungsverfahren (z. B. SSL) über https. Des Weiteren sind Ihre Daten durch regelmäßige Backups unserer deutschen Server vor Verlusten geschützt.

Unsere Patienten lieben TeleClinic

Dieter Wagner
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Eine tolle Idee. (...) Außerdem: wer sitzt schon gerne lange in einem Wartezimmer herum? Die meisten jedenfalls nicht. Ich finde diesen Service hervorragend!
Juia499
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Super Hilfe für Mamas! Als Mama ist diese App genial, weil ich super schnell an Kinderärzte rankomme, und dem Arzt bsp Ausschläge oder geschwollenen Füße nach Wespenstiche zeigen kann. (...)
Philipp Kroiss
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Ich habe mit Teleclinic eine tolle Möglichkeit gefunden mir unkomliziert ein Rezept verschreiben zu lassen. Ich erspare mir lange Wartezeiten bei einem lokalen Arztbesuch. (...)
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Ich finde diese App sehr praktisch. Die Angabe meiner Daten ging sehr unkompliziert und das Ergebnis war top.
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Coole Idee. Wird Zeit, dass HealthCare auch mehr digital wird. Ein Schritt in die richtige Richtung.
Nicola Pantelias
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Sehr innovativ Ich habe heute die App zum ersten Mal genutzt. Ich war positiv überrascht. Die Handhabung ist sehr easy und intuitiv. (...) So geht Arzt 2019!
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Nach einiger Skepsis hatte ich mich doch entschieden, die App auszuprobieren. (..) Ich kann die App nur weiterempfehlen!
Sven Trabusch
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Sehr gut! Ich war mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden. Auch die Kommunikation mit TeleClinic (...) Ich war wirklich sehr positiv überrascht. Werde den Service bestimmt wieder nutzen.
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Haarausfall-Ratgeber

Kurzfassung

  • Von einem krankhaften Haarausfall sprechen Experten bei einem Verlust von mehr als 100 Haaren täglich.
  • Er äußert sich in verschiedenen Ausprägungen und kann temporär oder irreversibel sein.
  • Die Diagnose erfolgt durch Haar-, Haut- oder Blutuntersuchungen.
  • Je nach Art des Haarausfalls gibt es teils medikamentöse Therapiemethoden.

Definition

Das menschliche Kopfhaar wächst permanent nach. Im Schnitt wächst ein Haar auf dem Kopf etwa sechs Jahre bevor es abstirbt und ausfällt. Danach wächst ein neues Haar aus der Haarwurzel nach. Pro Tag verliert der Mensch im Schnitt 100 Haare. Liegt der Haarverlust deutlich über dieser Zahl, spricht man von krankhaftem Haarausfall.

Wenn die betroffenen Kopfhaare mitsamt der Wurzel ausgehen, wachsen sie nicht nach. Das Haar wird schütter oder es entstehen kahle Hautpartien. Der übergeordnete Fachbegriff für übermäßigen Haarausfall lautet „Effluvium“.

Ursachen

Haarausfall kann durch hormonelle Veränderungen, primäre Krankheiten oder als Nebenwirkung von medizinischen Maßnahmen auftreten. Ärztinnen und Ärzte unterscheiden zwischen körpereigenen und externen Auslösern.

Neben Ursachen wie Wirkstoffunverträglichkeiten bei Medikamenteneinnahme können ebenso psychische Faktoren und Mängel durch eine unausgewogene Ernährung Risiken bergen. Außerdem kann Haarausfall mechanisch bedingt sein.

Risikofaktoren

Die Wahrscheinlichkeit, an altersbedingtem Haarausfall zu erkranken, liegt mit 80 Prozent bei Männern höher als bei Frauen (50 Prozent). Die Veranlagung ist erblich.

Oft betroffen sind Personen, die mit Zytostatika (Krebsmedikamenten) und Bestrahlungen behandelt werden. Solche Medikamente hemmen das Zellwachstum, also auch das der Haare. Eine mangelnde Hygiene und Überstrapazierung schaden gesunden Haaren ebenfalls. Dazu gehören beispielsweise aggressive Seifen und Shampoos oder zu straffe (Zopf-)Frisuren.

Symptome

Die Erkrankung bemerken Sie vor allem bei der Haarpflege, wenn beim Waschen oder Kämmen auffällig viele Haare ausgehen. Mit der Zeit wird das Haar schütter, die Kopfhaut scheint deutlich hervor. Partiell kann völlige Kahlheit eintreten. Es gibt unterschiedliche Spielkarten des Haarverlustes:

FachbegriffSymptomAuslöser
Androgenetischer Haarausfall (Alopecia androgenetica)Vermehrter Haarausfall, der sich nach und nach ausbreitethormonelle Veränderungen Im Alter, seltener bei jungen Männern oder Frauen vor den Wechseljahren
„Kreisrunder Haarausfall“ (Alopecia areata)Scharf begrenzter Haarausfall der Kopf- oder Bartbehaarung, seltener bei KörperbehaarungAutoimmunerkrankung oder Hautinfekte, bei denen die Bereiche rund um die Haarfollikel sich entzünden
Diffuser Haarausfall (Alopezie)Betrifft das gesamte Haupthaar; Frauen sind häufiger betroffen als MännerVerschiedene Ursachen, unter anderem hormonelle oder medikamentöse Auslöser sowie Primärerkrankungen:

  • Vitamin-Unterversorgung
  • Nebenwirkungen von Medikamenten wie Betablockern, Cholesterinsenkern oder Krebsmitteln
  • Diabetes
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Psychische Belastung (Stress, Depression)
  • Schwangerschaft
  • u. v. m.
Vernarbender Haarausfall (Alopecia cicatricalis)Haarlosigkeit nach Schädigung der KopfhautSpätfolge von Hauterkrankungen durch Viren, Pilze, Krebs oder Unfälle wie Verbrennungen oder Verätzungen

Die Symptome der Krankheit Haarausfall sind bei allen Ausprägungen ähnlich. Eine genaue Ermittlung der Ursache und der probaten Behandlungsmöglichkeiten erfolgt durch eine Ärztin oder einen Arzt.

Verlauf

Eine Haarausfall-Erkrankung kann endgültig oder reversibel sein. In beiden Fällen setzt der Haarverlust meist schleichend ein und steigert sich, bis der Auslöser entweder beseitigt wird und abklingt oder von selbst zum Erliegen kommt.

  • Reversibler Haarausfall: Die Haare fallen zwar aus, die Haarfollikel werden dabei aber nicht dauerhaft geschädigt. Das Haarwachstum ist lediglich gehemmt. Reversibles Effluvium hat vielseitige Ursachen. Sind diese Auslöser nur temporärer Natur und klingen nach einer Weile ab, wachsen die Haare bald wieder normal nach. Der Haarausfall beginnt unspezifisch und schleichend, wird daher meist erst mit Verzögerung bemerkt. In der Regel ist das gesamte Haupthaar betroffen, die Schädigung nicht lokal begrenzt. Es gibt allerdings ebenso Spontanheilungen von kreisrundem Haarausfall. Hier entscheidet der Verlauf der Grunderkrankung über die Regeneration der Haare.
  • Irreversibler Haarverlust wie das androgenetische Effluvium beginnt bei Männern ausgehend von „Geheimratsecken“ oder am Hinterkopf. Bei Frauen wird das Haar vom Mittelscheitel aus lichter.

Diagnose

Der richtige Ansprechpartner bei Haarausfall ist zunächst Ihre Hausärztin oder ihr Hausarzt, der Ihnen gegebenenfalls eine Überweisung zum Dermatologen oder Endokrinologen ausstellt. Um der Ursache der Erkrankung auf die Spur zu kommen, stehen den Medizinern verschiedene Methoden zur Verfügung.

Der Arzt wird zunächst in einem Patientengespräch abklären, welche Ursachen für den Haarausfall infrage kommen. Weitere Diagnoseschritte sind neben der Erfassung des täglichen Haarverlustes durch simples Zählen:

  • Untersuchung der Konsistenz der Haare und deren Verankerung in der Kopfhaut
  • Kontrolle der Kopfhaut auf Entzündungen
  • Analyse der Blutwerte
  • Trichogramm, die mikroskopische oder computergestützte Haarwurzel-Untersuchung
  • Kopfhaut-Biopsie einer Gewebeprobe der Haut mitsamt Haaren

Behandlung

Je nach Art des diagnostizierten Krankheitsbildes kann der Arzt verschiedene Therapien einleiten:

  • Bei androgenetischem Haarausfall regen äußerlich anzuwendende Tinkturen mit den Wirkstoffen Minoxidil oder Alfatradiol oder Hormonpräparate das Haarwachstum wieder an.
  • Diffuser Haarausfall kann ebenfalls mit diesen Mitteln gelindert werden. Zusätzlich sollten Mangelerscheinungen über eine Nahrungsumstellung oder über Nahrungsergänzungsmittel behoben und die Primärkrankheit behandelt werden.
  • Kreisrunder Haarausfall als entzündliche Krankheit wird mit Kortison behandelt. Alternativ verspricht eine medikamentöse Autoimmuntherapie Erfolg.

Prävention

Grundsätzlich begegnen Sie nicht-genetisch oder durch Primärerkrankungen bedingtem Haarausfall mit einer ausgewogenen Ernährung. Förderlich für das Haarwachstum sind Inhaltsstoffe wie:

  • Eisen
  • Biotin
  • Kalzium
  • L-Cystin
  • Thiaminnitrat
  • Extrakte aus Birkenblättern und Hirse

Versuchen Sie zudem, Risikofaktoren wie Stress oder UV-Strahlung zu vermeiden. Gewohnheiten wie Rauchen oder häufiges Haarefärben können Haarausfall begünstigen. Spezial-Shampoos mit Koffein oder Birken-Extrakt kräftigen die Haare.

Wann muss ich mit Haarausfall zum Arzt?

Wenn Sie bemerken, dass Sie in auffälligem Maß Haare verlieren oder sich Stellen an Kopfhaut und Bart lichten, sollten Sie vom Arzt die Ursache abklären lassen. Früh bemerkt, lassen sich viele Formen des Haarausfalls therapieren und grundlegende, verborgene Erkrankungen behandeln.

Fragen und Antworten

Kann ich bei Haarausfall eine Krankschreibung bekommen?

Eine Krankschreibung aufgrund des Haarausfalls selbst ist nicht üblich. Wenn das Effluvium sich als Symptom einer Primärerkrankung äußert, ist eine Krankschreibung wegen dieser fallweise denkbar.

Warum entsteht in der Schwangerschaft Haarausfall?

Die Schwankungen im Hormonhaushalt von Schwangerem können sich auf die Versorgung der Haarfollikel auswirken und zu temporärem Haarausfall führen. Aus ebendiesem Grund ist Haarausfall eine häufige Nebenwirkung der „Pille“.

Wie wird Haarausfall vererbt?

Früher war die Auffassung verbreitet, dass Haarverlust nur väterlicherseits vererbt wird. Neuere Forschungen belegen das Gegenteil. Viele der für die Disposition zum Haarausfall zuständigen Gene liegen auf den X-Chromosomen und werden somit von beiden Elternteilen weitergegeben.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/179396/Diagnostik-und-Therapie-von-Haar-und-Kopfhauterkrankungen
  • http://www.gesundheitspark.de/sp_179_81_339-definition-zu-haarausfall.htm
  • https://www.haarausfallwissen.de/faq/haarausfall-welcher-arzt/
  • http://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/haarausfall/diagnose
  • https://krank.de/symptome/haarausfall/
  • https://www.gesundheit.de/krankheiten/haut-und-haare/haarausfall/haarausfall-bei-frauen
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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

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