Einfach bequem von zu Hause mit dem Allergologen sprechen?

So funktioniert der Allergologen-Besuch online

Dank Telemedizin haben Sie nun die Möglichkeit direkt online per Videogespräch oder Telefon mit einem Arzt zu sprechen.

Vereinbaren Sie ganz einfach Ihren Wunschtermin – von zu Hause oder unterwegs.

Deutsche Facharztzulassung

 Alle TeleClinic-Allergologen besitzen eine Zulassung als Facharzt in Deutschland und werden durch einen medizinischen Beirat geprüft.

Langjährige Erfahrung

Unsere Ärzte besitzen mindestens 5 Jahre Erfahrung und werden durch regelmäßige Schulungen ideal auf telemedizinische Beratungen vorbereitet.

Ratgeber zu Allergologen

Als Allergologen gelten Ärzte, die zusätzlich zu ihrer Facharzt-Ausbildung eine 18 Monate dauernde Weiterbildung im Bereich der Allergologie absolviert haben. Oft handelt es sich um Ärzte für Allgemeinmedizin oder Internisten, Kinderärzte, Hautärzte und Hals-Nasen-Ohren-Ärzte.

Kurzfassung

  • In Deutschland ist die Allergologie nicht als eigenes medizinisches Fachgebiet anerkannt. Ein Arzt für Allergien benötigt eine Zusatzqualifikation.
  • Allergien sind übermäßig heftige Reaktionen des Immunsystems auf eigentlich harmlose Substanzen in der Umwelt. Der Allergologe kann helfen, die Empfindlichkeit gegen Allergieauslöser, die Allergene, herabzusetzen.
  • Geht es um spezielle Beschwerden wie etwa Asthma, ist es sinnvoll einen Allergologen mit einem spezifischen Schwerpunkt aufzusuchen. Der Hausarzt kann dabei unterstützen.

Arzt für Allergien: die Tätigkeitsgebiete

Allergien wirken sich auf unterschiedliche Organsysteme aus, etwa die Atemwege, die Haut oder den Verdauungstrakt. Deshalb sollte die Behandlung durch einen entsprechenden Facharzt mit der zusätzlichen Qualifizierung zum Allergologen erfolgen.

Zu den häufigsten Allergien gehören:

Heuschnupfen

Eine Allergie gegen Pollen von Blütenpflanzen, darunter auch Bäume, die sich vor allem während des Frühjahrs deutlich in erkältungsähnlichen Symptomen der Atemwegeas zeigt. Die Betroffenen leiden unter Husten, Niesen, Atemnot, tränenden Augen.

Hausmilbenallergie

Patienten, die unter einer Hausstauballergie leiden, sprechen dabei auf Milben an, die sich von menschlichen Hautschuppen ernähren. Die Symptome können ähnlich wie beim Heuschnupfen ausfallen und in lebensbedrohlichen Asthmaanfällen münden.

Allergien gegen Tierhaare

Wer gegen Tierhaare allergisch ist, reagiert auf den darauf eingetrockneten Speichel eines Tieres bzw. darin enthaltene Substanzen. Auch hier sind die Symptome dem Heuschnupfen ähnlich und können von mild bis sehr extrem variieren.

Allergien gegen Nahrungsmittel

Bestimmte Lebensmittel können allergische Reaktionen auslösen.

Allergien gegen andere Umweltsubstanzen

Schwieriger nachzuweisen sind Abwehrreaktionen des Immunsystems gegen geläufige, harmlose Stoffe, zu denen Gummi oder Nickel, aber auch Chemikalien (Haushaltsreiniger, Seifen) gehören können.

So diagnostiziert der Allergologe Allergien

  • Der Allergologe ermittelt zunächst im Patientengespräch, der sogenannten Anamnese, die Krankheitsgeschichte.
  • Da ein Allergologe meist ein Facharzt ist, den der Patient aufgrund entsprechender Symptome aufsucht, schließt sich daran die Untersuchung etwa der Haut oder der Atemwege an.
  • Ein erstes diagnostisches Hilfsmittel ist der Pricktest. Hierbei werden verschiedene Allergie auslösende Substanzen in winzigen Mengen auf die Haut aufgetragen, die leicht eingeritzt wird. Wo eine Rötung auftritt, liegt eine allergische Reaktion vor.
  • Auch eine Blutuntersuchung kann dabei helfen, dem jeweiligen Allergen auf die Spur zu kommen. Mithilfe der molekularen Allergiediagnostik können sogenannte IgE-Antikörper nachgewiesen werden.
  • Eine weitere Methode der Allergie-Diagnostik sind Provokationstests – dabei wird ein angenommenes Allergen gezielt verabreicht. Damit sollen Reaktionen provoziert und die Allergie bestätigt werden.

Die Behandlung von Allergien im Überblick

Um diagnostizierte Allergien zu therapieren, nutzen Allergologen u. a. folgende Behandlungsmethoden:

Desensibilisierung

Der Allergologe kann leichtere Allergien durch regelmäßige geringe Gaben des Allergens behandeln, um die Empfindlichkeitsschwelle zu senken.

Medikamententherapie

Antihistamine oder in schweren Fällen Kortisonpräparate lindern die Symptome.

Prävention und Beratung

Umstellungen der Ernährung, Bekleidung und Lebensweise tragen dazu bei, allergische Symptome zu reduzieren oder ganz zu vermeiden.

Wichtig: Richtig behandelt, können Betroffene oft nahezu normal leben. Auch ein spontanes Verschwinden der Allergie ist im Einzelfall möglich!

Muss ich lange auf einen Termin beim Allergologen warten?

Termine erhalten Sie beim gewünschten Facharzt, der als Allergologe qualifiziert ist. Dabei richten sich die Wartezeiten u. a. nach dem Wohnort und können von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen andauern. Bei der TeleClinic haben Sie die Möglichkeit, einen Allergologen online ohne lange Wartezeiten zu konsultieren.

Wichtige Fragen & Antworten

Wann und warum sollte ich zum Allergologen gehen?

Wenn Sie unter nicht erklärlichen, heftigen Symptomen leiden, die nur situations- oder jahreszeitbedingt auftreten, kann es sich um eine Allergie handeln.

Sind Allergien harmlos?

Allergische Reaktionen sind keinesfalls harmlos. Selbst leichter Heuschnupfen kann sich im Laufe der Zeit verschlimmern. Nicht erkannte (und behandelte) Allergien können in lebensbedrohliche Situationen münden.

Krankschreibung beim Allergologen?

Bei besonders schweren Symptomen kann der Allergologe eine Krankschreibung vornehmen. Dies ist gerechtfertigt, wenn Kortisonpräparate und/oder Antihistamine verschrieben werden, da die Präparate Müdigkeit und verzögerte Reaktionen mit sich bringen.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/151175/Allergologie-Voller-informativer-Details-und-hochaktueller-Informationen
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/98152/Allergologie-Aktuelle-praegnante-Uebersicht
  • https://www.allergieinformationsdienst.de/diagnose.html
  • https://www.daab.de/blog/2018/10/allergologie-vor-dem-aus/
  • https://www.mein-allergie-portal.com/allergie-allgemein/181-allergologie-medizinische-ausbildung-enstspricht-nicht-den-anforderungen.html