Coronavirus: Was sind die Symptome?

Ärztlicher Rat 24/7 erreichbar

Sprechen Sie in wenigen Minuten einen Facharzt per Video oder Telefon und lassen Sie sich zu Ihrem Anliegen beraten. Bei Bedarf inklusive Rezept & Krankschreibung.

Anfang Januar wurde der Coronavirus erstmals offiziell als Ursache für diverse Lungenerkrankungen in China identifiziert. Seitdem hat sich der Virus in mehreren Ländern ausgebreitet und mehrere Tausend Menschend infiziert. Durch die kurze Zeitspanne seit Bekanntwerden des Coronavirus sind viele Fakten rund um den Erreger noch unklar. Unser Ratgeber informiert Sie zu dem aktuellen Wissenstand rund um das Thema.

Coronavirus-Ratgeber

Kurzfassung

  • Das Coronavirus (2019-nCoV) löst eine Erkrankung der Atemwege aus.
  • Der Ursprung des Virus liegt in China in der Region Wuhan.
  • Übertragen wird das Virus über Tröpfcheninfektion.
  • Ein gründliche Handhygiene ist wichtig um eine Ansteckung zu vermeiden.
  • Bei Anzeichen sollten Sie sich unbedingt bei Ihrem Arzt melden und weiteres Vorgehen besprechen. 

Was ist das Coronavirus?

Bei dem Coronavirus handelt es sich um eine neuartiges Virus, genannt 2019-nCoV. Zuerst ausgebrochen ist das Virus im Dezember 2019 in der Region Wuhan in China. Vermutet wird, dass der Ursprung auf dem Huanan-Seafood-Markt in Wuhan liegt. Das Virus ist von Mensch-zu-Mensch übertragbar.

Übertragung

Zu diesem Zeitpunkt ist nicht viel über die Übertragung bekannt. Klar ist jedoch, dass das Virus unter anderem über Tröpfcheninfektion, selten auch per Schmierinfektion übertragen wird. 

Die Inkubationszeit wird bisher auf zwei bis sieben Tage, maximal 14 Tage eingeschätzt.

Symptome

Es treten in den meisten Fällen milde Erkältungssymptome auf: 

  • Husten 
  • Schnupfen 
  • Fieber
  • Schwierigkeiten beim Atmen
  • Atemnot 
  • Kurzatmigkeit

Wie kann man sich schützen?

Empfohlen werden die gleichen Maßnahmen, die auch zur Vermeidung der Grippe gelten: 

  • Gründliche Handhygiene
  • Husten- und Nies-Etikette (in den Ellenbogen niesen/husten)
  • Abstand zu Erkrankten

Das Tragen von einem Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit verringert das Risiko einer Ansteckung nicht unbedingt, da kein wirksamer Eigenschutz besteht.

Getroffene Vorkehrungen

Die Gesundheitsbehörden der Flughäfen Hamburg, Berlin, Düsseldorf, München und Frankfurt arbeiten eng mit dem Robert-Koch-Institut, dem Bundesverkehrsministerium und dem Gesundheitsministerium zusammen und haben Informationsmaterial für ankommenden Reisende aus China vorbereitet. 

Zusätzlich werden an deutschen Flughäfen regelmäßig Notfallübungen durchgeführt, die das Personal auf einen Ernstfall vorbereiten. Koordiniert werden diese vom Robert-Koch-Institut.

Diverse Spezialkliniken und Kompetenzzentren sind bestmöglich vorbereitet. Deutschland verfügt über ein sehr gutes Krankheitswarn- und Meldesystem und Pandemiepläne.

Wann sollte man sich testen lassen?

Personen, die sich in der chinesischen Provinz Hubei (inklusive Wuhan) aufgehalten haben oder Kontakt zu erkrankten Personen hatten, und innerhalb der folgenden 14 Tage Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme entwickeln, sollten ihren Arzt aufsuchen und sich testen lassen. 

Bevor Sie zu Ihrem Arzt gehen, sollten Sie unbedingt bei Ihrem Arzt anrufen und Ihren Besuch ankündigen. Schildern Sie bei dem Gespräch, dass Sie sich in der betroffenen Region aufgehalten haben oder Kontakt mit einer infizierten Person hatten und entsprechende Symptome haben. So kann die Arztpraxis nötige Vorkehrungen treffen und sicherstellen, dass alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden um weitere Ansteckungen zu vermeiden.  

Was passiert im Verdachtsfall? 

Zu den genauen Abläufe gibt es konkrete Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes.

Bei vorliegen bestimmter Kriterien, also falls der Patient sich in den letzten 14 Tagen in der betroffenen Region aufgehalten hat oder Kontakt zu einer erkrankten Person hatte, wird zunächst eine körperliche Untersuchung unter Einhaltung der hygienischen Maßnahmen durchgeführt. 

Außerdem werden verschiedene Laboruntersuchungen gemacht. Dazu wird z.B. ein Abstrich aus dem Rachenraum genommen, der dann auf verschiedene gängige Atemwegserkrankungen (Grippe etc.) getestet wird.

Bei einem Verdachtsfall wird außerdem das zuständige Gesundheitsamt informiert, um im Falle einer Bestätigung des Verdachts sofort Maßnahmen einleiten zu können.

Sobald ein Verdacht bestätigt wird, wird der Patient in einem Krankenhaus in Isolation behandelt. Eine direkte Behandlung der Erkrankung gibt es noch nicht. Daher werden in erster Linie die Symptome behandelt. 

Wie groß ist die Gefahr?

Eine genaue Aussage über die Ansteckung kann noch nicht getroffen werden.

Mit einzelnen Fällen in Deutschland und Europa war zu rechnen. Trotzdem wird das Risiko für die Bevölkerung von Experten als relativ gering und weniger ansteckend als Influenza (Grippe) oder Masern eingeschätzt. 

Todesfälle sind bisher vor allem bei Patienten aufgetreten, die schon zuvor an einer schweren Grunderkrankung gelitten haben. 

Forschung

Laut Gesundheitsministerium funktioniert die Kooperationen zwischen verschiedenen Ländern und Instituten sehr gut. Es besteht ständiger Kontakt mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Staaten. 

Bei der Entwicklung von einem Impfstoff gegen Coronaviren gibt es zwar Fortschritte. Momentan sind stehen diese jedoch nicht zur Verfügung, da sie noch in klinischen Studien erprobt werden. 

Weitere Informationen

Weitere zuverlässige Informationen zu Vorsichtsmaßnahmen, dem aktuellen Stand, etc. können Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts oder des Bundesministeriums für Gesundheit finden.

Außerdem beraten die Ärzte der TeleClinic gerne zum Coronavirus und weiteren Gesundheitsthemen.

Quellen

  • https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
  • https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ausbrueche/respiratorisch/Pneumonien-China.html
  • https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html
Icon_07_AesculapianStaff Created with Sketch.

Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

Inhaltsverzeichnis

Willkommen bei TeleClinic

Arztgespräch, Rezept und Krankschreibung in Minuten per App.

Voll Erstattungsfähig

Als Privatversicherter können Sie sich die Kosten für die Behandlung von Ihrer PKV erstatten lassen. Reichen Sie hierzu nach dem Arztgespräch einfach Ihre Rechnung ein.

Als Selbstzahler nutzen

Unsere Ärzte sind 24/7 für Sie da. Ihren Online-Arztbesuch können Sie bequem per Rechnung, Kreditkarte oder Lastschrift zahlen.

Benötigen Sie ärztlichen Rat zu Coronavirus?

Unsere Fachärzte sind rund um die Uhr für Sie da. Bequem von zu Hause per Video oder Telefon

Icon_26_24-7Created with Sketch.
24 Stunden am Tag
Icon_70_BirthControlPill Created with Sketch.
Rezept & AU per App
Icon_Facharzt_07_Hausarzt Created with Sketch.
Erfahrene Fachärzte

Wie sind Sie versichert?