Ihr Ratgeber zu Hautkrebs

Unser Hautkrebs-Ratgeber liefert Ihnen hilfreiche Informationen rund um die Krankheit. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit Ihre Fragen einfach & schnell in einem Online-Arztgespräch per Video zu klären. Bei Bedarf erhalten Sie dabei das passende Rezept oder eine Krankschreibung direkt aufs Handy. Ganz ohne Terminprobleme oder langem Warten.
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Laut der deutschen Krebsgesellschaft erkranken immer mehr Menschen in Deutschland an Hautkrebs. Welche Arten Hautkrebs es gibt, wie Sie sich am besten davor schützen und warum die Krebsvorsorge so wichtig ist, erfahren Sie hier.

Hautkrebs-Ratgeber

Kurzfassung

  • Hautkrebs ist eine bösartige Wucherung spezieller Hautzellen, die verschiedene Formen annehmen kann. Die häufigste Form ist der weiße Hautkrebs und die gefährlichste der schwarze Hautkrebs.
  • Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen die UV-Strahlen der Sonne, empfindliche, helle Haut, langes Sonnenbaden, Solariumaufenthalte oder auch unzureichender Schutz der Haut vor der Sonneneinstrahlung. 
  • Der regelmäßige Gang zum Hausarzt oder Dermatologen und das Wahrnehmen von Hautkrebsscreenings sind neben der Vermeidung der Risikofaktoren der beste Weg, um sich vor Hautkrebs zu schützen oder ihn frühzeitig zu erkennen.

Hautkrebs und seine Arten

Hautkrebs ist eine bösartige Wucherung spezieller Hautzellen, die in verschiedene Formen auftritt:

Weißer Hautkrebs, tritt häufig auf, kann jedoch meist chirurgisch schnell und leicht entfernt werden. Hierzu zählen auch das Basaliom und das Spinaliom.
– Die Vorstufe des weißen Hautkrebs nennt sich Aktinische Keratose.
Schwarzer Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, ist die gefährlichste Form von Hautkrebs, da sich hier Metastasen absiedeln können.

Entstehung und Risikofaktoren

Wie bei allen Krebserkrankungen nimmt die Wahrscheinlichkeit daran zu erkranken im Alter zu. So auch bei Hautkrebs. Der größte Risikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs ist jedoch das UV-Licht der Sonne.

Weitere Faktoren, die Hautkrebs begünstigen, sind:

  • Sehr helle, empfindliche Haut,
  • Ausgiebige Sonnenbäder,
  • Solariumbesuche,
  • Anzahl der Sonnenbrände,
  • Melanome in der Eigen- oder Familienvorgeschichte.

Vorsorge und Kosten

Die Sonne belebt unsere Psyche, hebt unsere Stimmung und gibt uns ein gutes Lebensgefühl. Sich vor Hautkrebs zu schützen heißt nicht, dass man nicht mehr in die Sonne gehen soll. Vielmehr geht es um einen richtigen Umgang mit der Sonne. So ist es sinnvoll, die pralle Mittagssonne zu meiden, da hier die Intensität der Strahlen am stärksten ist. Beim Sonnenbaden sollte man darauf achten, sich der Strahlung nicht zu lange auszusetzen.

Zudem empfiehlt es sich, die Haut vor den Strahlen der Sonne gut zu schützen – Sonnenbrille, Kopfbedeckung, Sonnencremes, Kleidung.

Hat man Sommersprossen oder Muttermale, sollte man diese vor allem bezüglich Wachstum und Verfärbungen beobachten. Zudem sollte ein Dermatologe diese besonders empfindlichen Stellen der Haut regelmäßig untersuchen.

Das Hautkrebsscreening ermöglicht es Dermatologen oder Hausärzten Hautkrebs frühzeitig zu erkennen. Je früher Hautkrebs entdeckt wird, desto eher folgt die Behandlung, desto größer sind die Chancen auf Heilung.

Da auch die Krankenkassen den Nutzen einer frühzeitigen Diagnose das Hautkrebs erkannt haben, werden die Kosten für das Hautkrebsscreening ab dem 35. Lebensjahr und im Abstand von zwei Jahren von fast allen gesetzlichen  Krankenkassen in Deutschland übernommen. Bei den privatversicherten Patienten gelten die Bestimmungen des individuellen Versicherungsvertrags. 

Im Falle einer auffälligen Hautveränderung sollte unverzüglich ein Arzt kontaktiert werden.

Quellen:

  • https://www.krebsgesellschaft.de/basis-informationen-krebs/krebsarten/hautkrebs.html
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/188844/Praevention-von-Hautkrebs-Bei-intensiver-Sonne-sind-mehrere-Faktoren-notwendig
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/22279/Hautkrebs-Frueherkennung-Wie-das-Screening-erfolgreich-und-kostenguenstig-sein-kann
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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

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