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Wenn statt Erholung und Spaß im Urlaub Bauchkrämpfe und Durchfall auf der Tagesordnung stehen, ist das nicht nur ärgerlich, sondern auch äußerst unangenehm. Informationen zu Ursachen, Behandlung und Prävention finden Sie hier.

Reisedurchfall-Ratgeber

Kurzfassung

  • Die häufigsten Ursachen für eine Magen-Darm-Infektion sind eine ungewohnte Ernährung mit scharfen Gewürzen, geringe Hygienestandards und eine unzureichende Kühlung von Lebensmitteln.
  • Typische Anzeichen sind Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen.
  • Ein Arzt sollte bei länger anhaltenden oder schwerwiegenden Symptomen aufgesucht werden. Auch bei Kindern, Schwangeren und Senioren sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.
  • In der Regel klingen die Beschwerden nach ein paar Tagen wieder ab. In dieser Zeit sollte man den Körper mit ausreichend Flüssigkeit, Elektrolytlösungen, Schonkost und Ruhe unterstützen.
  • Um sich vor Reisedurchfall zu schützen, sollte man sich vor allem regelmäßig die Händewaschen, darauf achten, dass Fisch und Fleisch durchgegart sind, kein Leitungswasser trinken und kein rohes Obst oder Gemüse verspeisen.

Ursachen

In subtropischen oder tropischen Ländern ist das Risiko Durchfall zu bekommen sehr hoch. Das hat verschiedene Gründe. Die häufigsten Auslöser für Durchfall sind:

  • Ungewohnte Ernährungen, scharfe Gewürze, sehr fettiges Essen,
  • Hohe Temperaturen in Kombination mit unzureichender Kühlung der Nahrungsmittel,
  • Geringe Hygienestandards.

Bakterien und Viren können sehr leicht über Wasser und Nahrungsmittel übertragen werden. Daher gilt bei der Aufnahme von Wasser und Lebensmitteln besondere Vorsicht.

Beschwerden

Die typischen Beschwerden bei einer Magen-Darm-Infektion sind:

  • Durchfall,
  • Magenschmerzen, -krämpfe,
  • Übelkeit, Erbrechen,
  • Blähungen.

Arztbesuch

Ein Arzt sollte unbedingt aufgesucht werden, wenn:

  • Die Symptome sehr heftig ausfallen, starker Durchfall länger als 48 Stunden andauert,
  • Blut im Stuhl ist,
  • Fieber mit hinzukommt,
  • Kreislaufstörungen, oder Bewusstseinstrübungen auftreten.
Handelt es sich bei den Patienten um Kinder unter zwei Jahren, Senioren, Schwangere, geschwächte Personen, sollte die Situation immer von einem Arzt abgeklärt werden.

Gerade in tropischen und subtropischen Gebieten gilt es, Malaria, Denguefieber und weitere mögliche Krankheiten auszuschließen.

Behandlung

Wichtig ist es, den Körper mit ausreichend Wasser – aus der Flasche – zu versorgen. Da bei Durchfall auch viele Salze und Nährstoffe ausgeschwemmt werden, ist es sinnvoll diese dem Körper mit Hilfe von Elektrolytlösungen wieder zuzuführen.

Betroffene sollten sich vor allem ausruhen und Schonkost zu sich nehmen – Gemüsebrühe, Zwieback, Bananen.

Prävention

Da sich Bakterien und Viren über Lebensmittel oder Schmierinfektionen weiterverbreiten, ist es wichtig, das Gesicht – vor allem Schleimhäute, wie Nase und Mundbereich – nicht mit unreinen Händen zu berühren. Zudem sollte man sich ausreichend oft die Hände mit Seife waschen.

Weitere Maßnahmen um einer Magen-Darm-Infektion vorzubeugen, sind:

  • Kein Leitungswasser trinken,
  • Getränke nur aus abgepackten Flaschen zu sich nehmen,
  • Getränke ohne Eiswürfel bestellen, da diese meist aus Leitungswasser gemacht sind,
  • Rohes Obst und Gemüse nur essen, wenn es geschält wurde oder mit sauberem Wasser gereinigt wurde,
  • Fliegen von Nahrungsmitteln fernhalten, 
  • Den Kontakt zu Tieren meiden,
  • Darauf achten, dass Fisch und Fleisch durchgebraten sind.

Die Sicherheitsmaßnahmen sind je nach Land unterschiedlich stark einzuhalten. So herrschen in tropischen, subtropischen oder in Entwicklungs- und Schwellenländern andere Standards, als hier in der westlichen Zone.

Afrika, Asien und Lateinamerika sind Gebiete in denen besondere Vorsicht geboten ist.

Quellen:

  • https://www.gesundheitsinformation.de/reisedurchfall.2703.de.html?part=ursachenundrisikofaktoren-ob
  • https://tropeninstitut.de/reisetipps/tipps-waehrend-der-reise/reisedurchfall
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/6515/Durchfall-Vorsicht-vor-den-Hausmitteln
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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

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