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Ratgeber zur Sommergrippe

30 Grad und erkältet? Mehr Informationen zu Symptomen, Behandlung und Prävention finden Sie hier.

Schnupfen, Husten, Fieber und das mitten im Sommer? Die Symptome einer Sommergrippe sind oft die gleichen einer echten Grippe (Influenza). Was Sie selbst für Ihren Körper tun können, sowohl im akuten Fall als auch bei der Prävention, erfahren Sie im Folgenden.

Kurzfassung:

  • Sommergrippe bezeichnet einen meist harmlosen grippalen Infekt in den Sommermonaten.
  • Die Symptome ähneln denen einer Grippe in den Wintermonaten; Husten, Schnupfen, Fieber sind gängige Merkmale.
  • Ruhe, viel Trinken und Mittel zum Gurgeln reichen in der Regel aus.
  • Vorbeugend kann man sein Immunsystem stärken, oft Hände waschen und Kontakt zu Infizierten meiden.
in Handtuch gewickelter Junge mit Taschentuch und Tasse am Pool
Vor allem im Urlaub ist eine Sommergrippe besonders ärgerlich.

Definition

Als Sommergrippe bezeichnet man eine Erkältung oder einen grippalen Infekt in den warmen Sommermonaten. Es handelt sich hierbei um einen viral ausgelösten, meist harmlosen Infekt. Er ist nicht mit der Grippe, die durch Influenzaviren ausgelöst wird, zu vergleichen.

Die Übertragung der Viren findet :

  • Von Mensch zu Mensch
  • Durch Tröpfcheninfektionen beim Husten oder Niesen oder
  • Mittels Schmierinfektion bei einem Handschlag statt.

In der Regel dauert sie in etwa drei Tage.

Symptome

Bei einer Sommergrippe treten meist die gleichen Symptome wie bei einer Grippe in der kälteren Jahreshälfte auf. Dazu gehören:

  • Schnupfen
  • Husten
  • Halsschmerzen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Kopf- und Gliederschmerzen

Die Sommergrippe ist meist harmlos, kann aber bei einer Immunschwäche zu einer Sekundärinfektion durch Bakterien führen. Nasennebenhöleninfektionen oder Lungenentzündungen werden dadurch begünstigt.

Behandlung

Verschreibungspflichtige Medikamente sind vorerst nicht notwendig. Folgende Optionen gibt es, die den Körper unterstützen und Schmerzen senken:

  • Nasensprays, Schmerz- oder fiebersenkende Mittel lindern die Symptome
  • Ruhe und viel Schlaf unterstützen den Körper beim Heilungsprozess
  • Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Wadenwickel bei erhöhter Temperatur
  • Kamillen- und Salbeitees
  • Salzwasser inhalieren hilft bei Halsschmerzen und Schnupfen
  • Gurgellösungen
  • Lutschpastillen

Steigt das Fieber auf über 39°C an oder dauern die Beschwerden länger als vier Tage an, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Prävention

Bei dem Schutz vor Sommergrippe, kann man einige Dinge beachten:

  • Häufiges und gründliches Händewaschen
  • Händeschütteln vor allem in Grippewelle-Phasen vermeiden
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem mit Vitaminen (Vitamin C) und Spurenelementen wie Zink und Magnesium
  • Kontakt zu Infizierten meiden
  • Täglich mehrmals für einige Minuten lüften
  • Stress, Hektik, Alkohol und Nikotin meiden
  • Regelmäßig Sport betreiben
  • Berühren Sie Ihre Schleimhäute so wenig wie möglich
  • Ausreichend schlafen
  • Darauf achten, dass die Schleimhäute nicht austrocknen (Heizungsluft oder Klimaanlage)
  • Warm genug anziehen

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61909/Wie-man-sich-am-besten-vor-Grippe-und-Erkaeltung-schuetzt
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/84043/Erkaeltungskrankheiten-Zink-lindert-und-verkuerzt-Symptome
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/108274/Was-tun-Sie-bei-Husten-Schnupfen-Heiserkeit

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