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Femigoa-Ratgeber

Sichere Empfängnisverhütung mit der Antibabypille

Femigoa ist ein Arzneimittel, das zur Gruppe der hormonalen Kombinationspräparate zur Schwangerschaftsverhütung gehört (kombiniertes orales Kontrazeptivum). Es enthält unter anderem die synthetischen Wirkstoffe Levonorgestrel, entsprechend dem natürlichen Gelbkörperhormon, und Ethinylestradiol (Estrogen). Finden Sie in unserem Ratgeber wissenswerte Informationen über die Ausstellung eines Femigoa Online-Rezepts und die Wirkungsweise dieser Antibabypille.

Kurzfassung

  • Femigoa ist ein Kombinationspräparat aus zwei synthetisch hergestellten weiblichen Sexualhormonen. Diese Hormone verhindern entweder den Eisprung oder sie sorgen dafür, dass sich kein Ei in die Gebärmutterschleimhaut einnisten kann.
  • Die Einschubblutung (innerhalb der siebentägigen Pillenpause) kann durch fortlaufende Einnahme des Hormonpräparates hinausgezögert werden. Damit lässt sich der Zyklus verschieben.
  • Hat Ihnen Ihr Frauenarzt die Femigoa bereits erstmalig verschrieben, haben Sie die Möglichkeit, weitere Femigoa Online-Rezepte bequem bei der TeleClinic zu erhalten.

Wie funktioniert die Antibabypille Femigoa?

Kombinationspräparate wie Femigoa hemmen die Produktion von Botenstoffen im Gehirn, die unter normalen Umständen erforderlich sind, damit ein Eisprung (Ovulation) überhaupt stattfinden kann. Deshalb werden solche Präparate als Ovulationshemmer bezeichnet.

Weitere Wirkungsweisen sind Folgende:

  • Die Veränderung des Schleims am Gebärmutterhals, sodass männliche Spermien nicht in die Gebärmutter aufsteigen können.
  • Die Verhinderung einer ausreichenden Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut. So kann sich kein befruchtetes Ei in der Gebärmutter einnisten.

Wichtig: Wenn Sie zum ersten Mal eine Antibabypille zur Empfängnisverhütung verwenden, setzt der Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft frühestens nach sieben Tagen ein. Es ist zu empfehlen, während dieses Zeitraums zusätzliche Verhütungsmittel (Kondome) einzusetzen.

Einschubblutung: Menstruationsablauf beeinflussen mit Femigoa

Die reguläre Menstruation setzt in der Regel an den pillenfreien Tagen nach Einnahme der letzten Tablette (innerhalb von zwei bis drei Tagen) ein. Mit Verhütungsmitteln auf hormoneller Basis lässt sich die Einschubblutung verschieben oder sogar ganz verhindern. In der Praxis bedeutet das, Sie beginnen am 22. Tag mit der ersten Pille aus der nächsten Monatspackung.

Es ist nicht unbedingt ratsam, die Einschubblutung zu lange zu verhindern. Der Hersteller rät dazu, maximal zwei Blister Femigoa ohne Pause zu verwenden. Sprechen Sie dazu am besten mit Ihrem Frauenarzt.

Wichtig: Bei bekannter oder vermuteter Schwangerschaft dürfen Sie nicht mit der Einnahme von Femigoa beginnen oder selbige fortsetzen.

Mögliche Nebenwirkungen

Folgende Nebenwirkungen sind unter anderem bekannt:

HäufigGelegentlichSelten
  • Scheidenentzündung
  • Canidadis (Pilzbefall)
  • Kopfschmerzen
  • Schmierblutungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Übelkeit
  • Akne
  • Veränderungen der Libido (Geschlechtstrieb)
  • Gewichtsveränderungen
  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen
  • Erhöhung des Blutdrucks
  • Allergische Reaktionen
  • Gelbsucht
  • Abnahme des Folsäurespiegels
  • Blutgerinnsel, die zu Embolien führen können

Wichtig: Die Einnahme der Femigoa kann bei Diabetikerinnen durch das enthaltene Sucrose zu Veränderungen beim Insulin-Bedarf führen. Das Präparat enthält zudem Lactose. Frauen mit einer Intoleranz sollten diese daher bei der Untersuchung ansprechen.

Fragen und Antworten

Kann ich Femigoa kaufen, ohne ein Rezept zu haben?

Femigoa ohne Rezept ist nicht erhältlich. Die Pille ist verschreibungspflichtig. Wurde Ihnen das Präparat aber bereits ausgestellt, ist es möglich, bei der TeleClinic weitere Femigoa Online-Rezepte zu erhalten. Damit kaufen Sie die Pille bequem online bei einer unserer Partner-Versandapotheken.

Was versteht man unter dem Pearl-Index?

Der Pearl-Index ist der allgemeingültige Wert für die Beurteilung der Sicherheit von Verhütungsmitteln. Je niedriger der Index ausfällt, umso sicherer ist die Methode. Die Antibabypille hat einen Index zwischen 0,1 und 0,9. Sie liegt damit im unteren Bereich und bietet bei ordnungsgemäßer Einnahme einen weitestgehend sicheren Schutz vor ungewollter Schwangerschaft.

Wie verhalte ich mich bei Durchfall oder Erbrechen?

Bei Erbrechen oder schwerem Durchfall innerhalb der ersten vier Stunden nach der Einnahme von Femigoa ist möglich, dass die Wirkstoffe nicht vollständig aufgenommen wurden. Dann ist es ratsam, zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahmen anzuwenden – z. B. Kondome.

Was passiert, wenn ich die Femigoa vergessen habe?

Holen Sie die Einnahme innerhalb von zwölf Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt nach, gilt die empfängnisverhütende Wirkung als weiterhin bestehend. Die folgenden Tabletten sollten dann wieder zur gewohnten Zeit eingenommen werden.

Haben Sie den Einnahmezeitpunkt um mehr als zwölf Stunden überschritten, ist der Empfängnisschutz nicht mehr voll gewährleistet. Sie sollten innerhalb der nächsten sieben Tage zusätzlich mit einer nicht hormonalen Methode verhüten (z. B. Kondom). Außerdem muss die vergessene Tablette schnellstmöglich eingenommen werden – auch dann, wenn dadurch zwei Pillen an einem Tag einzunehmen sind.

Quellen

  • https://www.pfizermed.de/fileadmin/produktdatenbank/pdf/001381_freigabe.pdf
  • https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/schwangerschaft-und-geburt/wie-wirkt-die-antibabypille-2013536
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/23389/Antibabypille-und-Zyklus-Schemata-Wenn-Frauen-die-Einnahme-variieren
  • https://www.profamilia.de/themen/verhuetung/pearl-index.html