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Finasterid-Ratgeber

Der Helfer für männliche Haarpracht

Finasterid wurde kurz vor der Jahrtausendwende als erster Wirkstoff zur Behandlung von androgenetischer Alopezie, erblichem Haarausfall bei Männern, auf den Markt gebracht. Hier lesen Sie, wie es wirkt und was Sie bei der Einnahme beachten müssen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schützt vor Haarausfall bei androgenetischer Alopezie.
  • Lässt männliches Haar wieder kräftiger wirken und nicht für Frauen geeignet.
  • Kann schwere Nebenwirkungen haben.

Was ist Finasterid?

Der Wirkstoff Finasterid kam 1998 unter dem Handelsnamen Propecia auf den Markt. Es handelt sich dabei um einen 5α-Reduktasehemmer, d. h. ein Medikament, das das Enzym 5-Alpha-Reduktase hemmt. Dieses wandelt das männliche Hormon Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) um.

Wie wirkt Finasterid?

Bei der androgenetischen (vererblichen) Alopezie reagieren die Haarfollikel überempfindlich auf das natürlich vorkommende Dihydrotestosteron. Bei genetisch vorbelasteten Männern kommt es bereits im jungen Alter zu schütteren Haaren und kahlen Stellen. Durch die Einnahme eines Reduktasehemmers wird die Aktivität des Enzyms gebremst, in der Folge wird weniger DHT produziert. Die Haarfollikel bleiben gesund und das Haar kräftigt sich wieder.

Für wen ist Finasterid geeignet?

Ein Finasterid Online-Rezept wird vor allem jungen Männern ausgestellt, die aufgrund der androgenetischen Alopezie unter Haarausfall, schütteren Haaren und sogenannten Geheimratsecken leiden. Auch bei einer gutartigen Prostatavergrößerung (benigner Prostatahyperplasie) wird Finasterid verordnet.

Welche Nebenwirkungen hat Finasterid?

Da Finasterid in der Prostata wirkt, kann es sexuelle Dysfunktionen wie Erektions- und Ejakulationsstörungen auslösen oder die Libido reduzieren. In einer amerikanischen Studie aus dem Jahr 2017 wurden bei 1,4 Prozent der Teilnehmer, die längere Zeit 5α-Reduktasehemmer einnahmen, dauerhaft anhaltende Erektionsstörungen festgestellt. In höheren Dosierungen können depressive Verstimmungen, Depressionen und Suizidgedanken auftreten.

Erektionsstörungen und andere sexuelle Probleme können auch nach dem Absetzen von Finasterid noch über Jahre hinweg andauern.

Warum ist Finasterid nur mit Rezept erhältlich?

Da Finasterid direkt in den Hormonhaushalt eingreift und zu schweren Nebenwirkungen führen kann, muss ein Arzt zunächst prüfen, ob das Medikament für Sie geeignet ist, ehe er ein Finasterid Online-Rezept ausstellt.

Wie erhalte ich ein Finasterid Online-Rezept?

Leiden Sie unter erblich bedingtem frühzeitigem Haarausfall oder einer gutartigen Prostatavergrößerung, wird Ihnen der Arzt ein Finasterid Online-Rezept ausstellen. Erhältlich sind zwei Dosierungen:

  • 1 mg täglich zur Behandlung der androgenetischen Alopezie
  • 5 mg täglich zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung

Neben dem Originalmedikament Propecia sind zahlreiche Generika von Herstellern wie Stada, Heumann und Ratiopharm erhältlich.

Häufig gestellte Fragen zu Finasterid

Wie lange soll ich Finasterid einnehmen?

Androgenetische Alopezie ist nicht heilbar. Sobald Sie einen 5α-Reduktasehemmer wie Finasterid absetzen, wird Ihr Körper wieder verstärkt DHT produzieren, das die Haarfollikel angreift. Anders gesagt: Solange Sie Ihre Haarpracht behalten möchten, müssen Sie Finasterid einnehmen.

Wie effektiv ist Finasterid?

In drei Studien profitierten rund 83 Prozent der über 1.800 männlichen Probanden zwischen 18 und 41 Jahren von der Einnahme. Nach einem Jahr hatten ihre Haare um 10 Prozent Volumen zugelegt und wirkten dichter. Nach zwei Jahren litten nur 17 Prozent der mit Finasterid behandelten Teilnehmer weiterhin unter Haarausfall, während es in der Plazebo-Kontrollgruppe 72 Prozent waren.

Können auch Frauen ein Finasterid Online-Rezept bekommen?

Frauen im gebärfähigen Alter dürfen Finasterid auf keinen Fall einnehmen. Der Wirkstoff kann zur Fehlbildung der äußeren Geschlechtsorgane bei männlichen Föten führen. Für Frauen, die während der Wechseljahre androgenetische Alopezie entwickelt, wird der Wirkstoff Minoxidil empfohlen.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/17449/Androgenetische-Alopezie-Finasterid-bietet-kausale-Therapie
  • https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2018-07/finasterid-nebenwirkungsprofil-wird-verschaerft/
  • https://peerj.com/articles/3020/