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Vielseitig genutztes Mittel bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine Vielzahl von Erkrankungen führt zur Bildung von Wasseransammlungen im Körper. Das kann gefährlich werden. Die Flüssigkeit stört den Mineralienhaushalt des Körpers und verursacht schlimmstenfalls Organschäden. Der Überschuss lässt sich medikamentös angehen. Furosemid ist ein bewährter und effektiver Wirkstoff zum Austreiben von Wasser. Bei Einnahme des Medikamentes wird vermehrt Urin ausgeschieden und unerwünschte Stoffe ausgeschwemmt. Ärztliche Kontrolle ist währenddessen notwendig.

Kurzfassung

  • Furosemid ist ein Diuretikum („Wassertablette“). Es wirkt stark harntreibend.
  • Das Medikament wird eingesetzt, um überschüssiges Wasser aus dem Körper auszuleiten.
  • Typische Erkrankungen sind Bluthochdruck, Ödeme oder Bauchwassersucht. Ein seltenerer Anwendungsfall ist Wassersucht infolge von Verbrennungen.
  • Sie benötigen für Furosemid ein Rezept.

Wann wende ich Furosemid an?

Der Arzt verschreibt Furosemid zur Therapie verschiedener Beschwerden, bei denen es zu Wasseransammlungen im Körper kommt. Dazu gehören vorrangig Herz-, Nieren- oder Leberschädigungen sowie drohendes Nierenversagen.

Wie wirkt Furosemid?

Furosemid hemmt in einem speziellen Segment der Nierenkanäle die Aufnahme von Natrium, Kalium und Chlorid. Diese werden zusammen mit Urin ausgeschieden. Durch den Verlust der Flüssigkeit werden Ödemen entgegengewirkt und der Blutdruck gesenkt.

Wie und über welchen Zeitraum wird Furosemid eingenommen?

Über die Dosierung von Furosemid entscheidet der Arzt. Die Einnahme von Tabletten oder Kapseln erfolgt eine halbe bis eine Stunde vor der ersten Mahlzeit des Tages zusammen mit Flüssigkeit. Den Behandlungszeitraum legt ebenfalls der Mediziner fest. Furosemid kann sowohl temporär als auch dauerhaft verschrieben werden. Der Behandlungszeitraum ist abhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung.

Was tue ich bei versehentlicher Über- oder Unterdosierung?

Bei Konsum einer zu großen Dosis Furosemid können Kreislaufstörungen, Übelkeit und Elektrolytmangel auftreten. Elektrolyte sind für die Zellfunktionen notwendige Teilchen. Kontaktieren Sie in diesem Fall umgehend einen Arzt.

Haben Sie vergessen, Furosemid einzunehmen, setzen Sie die Einnahme zum nächsten Zeitpunkt wie gewohnt fort. Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein.

Welche Nebenwirkungen hat Furosemid?

Mit der Einnahme des Wirkstoffs kann es zu diversen Begleiterscheinungen kommen.

Häufig

  • Schläfrigkeit
  • Schwindelgefühle
  • Blutdruckschwankungen
  • Durstempfinden
  • Appetitlosigkeit
  • Verwirrtheit
  • Blähungen

Gelegentlich

  • Absinken der Magnesiumwerte im Blut
  • Krämpfe
  • Herzrhythmusstörungen

Selten

  • Erhöhung der Leberenzymwerte
  • Gallenstauung
  • Wadenkrämpfe

Eine Dauermedikation mit Furosemid kann Auswirkungen auf Blut, Sinneswahrnehmungen und Stoffwechsel zeigen. Ärztliche Überwachung der Therapie ist zwingend nötig.

Wann sollte ich Furosemid nicht verwenden?

Von der Einnahme von Furosemid ist abzuraten, wenn Sie:

  • Allergisch auf den Wirkstoff reagieren
  • Flüssigkeitsmangel, ein Blutverlust oder Leber- und Nierenschäden vorliegen

Grundsätzlich darf Furosemid nur nach gründlicher Absprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Eine Vielzahl von Krankheiten erfordert gegebenenfalls eine Risiko-Nutzen-Erwägung seitens des Mediziners. Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie ebenfalls eine Alternative in Betracht ziehen.

In welchen Formen wird Furosemid angeboten?

Die übliche Darreichungsform für Furosemid sind Tabletten oder Retardkapseln. Diese geben den Wirkstoff zeitverzögert ab. Für klinische Anwendungen steht Furosemid außerdem als Infusions- oder Injektionslösung zur Verfügung.

Fragen und Antwortenn

Warum soll man Furosemid nüchtern einnehmen?

Die Einnahme von Furosemid mindestens eine halbe Stunde vor der ersten Mahlzeit gewährleistet, dass der Wirkstoff nicht durch den Nahrungsstoffwechsel beeinträchtigt wird.

In welchen Stärken gibt es Furosemid?

Übliche Dosierungen von Furosemid sind bei Retardkapseln 30 und 60 mg, bei Tabletten sind 12,5 mg, 20 mg, 25 mg und 40 mg verbreitete Einheiten. Tabletten sind im Regelfall teilbar.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/183941/Die-Anwendung-von-Furosemid-bei-Niereninsuffizienz-Indikation-Kontraindikationen-und-Gefahren-einer-hohen-Dosierung
  • https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Furosemid_283
  • https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/FUROSEMID-ratiopharm-40-mg-Tabletten-2145122.html
  • https://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Furosemid/nebenwirkungen-medikament-10.html
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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

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