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Ratgeber zu Metamizol

Effektiv Fieber senken und Schmerzen lindern

Metamizol ist ein schmerzlindernder und fiebersenkender Wirkstoff, der keine Opioide enthält. Unter den Analgetika der Stufe 1 gilt Metamizol als stärkster Wirkstoff. In Deutschland ist es seit 1922 unter dem Handelsnamen Novalgin in Gebrauch.

Kurzfassung

  • Metamizol ist der stärkste Wirkstoff der ersten Stufe in der Schmerztherapie, aber kein Opiat.
  • Der verschreibungspflichtige Wirkstoff sollte ausschließlich bei starken, anderweitig nicht behandelbaren Schmerzen und hohem Fieber eingesetzt werden.
  • Für leichte und mittelschwere Schmerzen ist Metamizol nicht angemessen, es gibt – auch rezeptfrei – Alternativen.

Wie wirkt Metamizol?

Worauf genau die schmerzstillende Wirkung von Metamizol beruht, ist noch nicht schlüssig geklärt. Man nimmt an, dass der Wirkstoff auf verschiedene Bereiche des Nervensystems einwirkt. Das Anwendungsgebiet ist sehr eingegrenzt. Metamizol kann oral oder in schweren Fällen intravenös verabreicht werden, beispielsweise bei

  • Schmerzen nach Operationen oder in Folge von Verletzungen,
  • Tumorschmerzen,
  • Koliken etwa durch Nierensteine oder
  • hohem Fieber – wenn andere Wirkstoffe nicht ansprechen.

Die krampflösende Wirkung von Metamizol ist nach wie vor umstritten, trotz der Unterbindung von Kolik-Schmerzen. Eine Anwendung gegen leichte oder mittelschwere Schmerzen, etwa bei Rückenschmerzen, ist zwar nicht vorgesehen, in der Praxis jedoch durchaus häufig.

In jedem Fall ist ein Metamizol-Rezept erforderlich; Präparate, die den Wirkstoff erhalten, sind nicht frei verkäuflich.

Welche Gegenanzeigen und Nebenwirkungen gibt es?

Metamizol sollte nicht bei einer gestörten Funktion des Knochenmarks eingenommen werden, auch nicht nach einer Chemotherapie. Patienten, die nach der Einnahme von Ibuprofen oder Diclofenac allergische Reaktionen gezeigt haben, sollten den Wirkstoff ebenfalls nicht anwenden. Gleiches gilt für Menschen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion.

Bei einer Einnahme von Metamizol über mehr als eine Woche muss das Blutbild in regelmäßigen Abständen überprüft werden, denn der Wirkstoff kann erhebliche Blutbildungsstörungen verursachen. Deshalb sind Präparate auf der Basis von Metamizol in einigen Ländern nicht oder nicht mehr im Handel. In Deutschland ist es verschreibungspflichtig und nur auf Rezept erhältlich.

Den Arzt konsultieren vor der Einnahme von Metamizol

Zwar ist Metamizol bei starken Schmerzen einer der effektivsten Wirkstoffe; bei eher geringfügigen Schmerzen kann der Arzt jedoch zu weniger riskanten Alternativen raten. Die möglichen Nebenwirkungen und Gegenanzeigen machen das Arztgespräch und eine Untersuchung vor der Ausstellung des Rezepts unumgänglich.

Wichtige Fragen und Antworten

Wie erhalte ich ein Metamizol-Online-Rezept?

Im Gespräch mit einem Facharzt der TeleClinic können Sie Ihre Beschwerden schildern und ein Metamizol-Rezept oder eine Verschreibung eines anderen Präparates erhalten.

Wie gefährlich ist die unkontrollierte Einnahme von Metamizol-Präparaten?

Blutbildungsstörungen aufgrund von Metamizol können auftreten. Eine Zunahme dieser Störungen in Verbindung mit häufigerer Verschreibung von Metamizol wird von Fachärzten beobachtet.

Gibt es rezeptfreie Alternativen zu diesem Wirkstoff?

Kein Medikament ist „harmlos“, es gibt jedoch rezeptfrei erhältliche Schmerzmittel, die für leichte Schmerzzustände wesentlich angemessener sind als Metamizol.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/36823/Zunehmend-Komplikationen-unter-Metamizol
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/102582/Arznei%C2%ADmittel%C2%ADkommission-der-Deutschen-Aerzteschaft-Aus-der-UAW-Datenbank-Agranulozytose-nach-Metamizol-sehr-selten-aber-haeufiger-als-gedacht
  • https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Metamizol_297
  • https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2018/daz-2-2018/wie-gefaehrlich-ist-metamizol