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Metformin-Ratgeber

Wirksame Diabetes-2-Therapie

Metformin senkt den Blutzuckerspiegel und zählt zu den bekanntesten und am häufigsten verschriebenen Mitteln gegen Diabetes Typ 2. Das Medikament ist generell sehr gut verträglich und wirkt Studien zufolge gegen eine Reihe von weiteren Beschwerden. Hier erfahren Sie alles, was Sie vor dem Ausstellen des Rezepts über Metformin wissen sollten.

Kurzfassung:

  • Metformin ist aufgrund seiner guten Verträglichkeit und effektiven Wirkung ein bevorzugtes Medikament in der Diabetes-2-Therapie.
  • An Diabetes Typ 2 leiden weltweit mehr als acht Millionen Menschen.
  • Metformin steigert die Wirkung des körpereigenen Insulins und senkt die Blutfett- und -zuckerwerte.
  • Das Mittel ist auch für seine appetitzügelnde Wirkung bekannt.

Wann wende ich Metformin an?

Schlagen Maßnahmen zur Blutzuckersenkung wie spezielle Diäten oder Sport bei Vorliegen einer Typ-2-Diabetes nicht an, ist Metformin ein häufig verschriebenes Mittel. Es reduziert den Blutzuckerspiegel bei Diabetes-2-Patienten und verbessert die Glukose-Verwertung in den Zellen.

Wirkt Metformin gegen weitere Beschwerden?

Metformin werden neben seinem blutzuckersenkenden Effekt weitere Wirkungen zugeschrieben. Das Mittel beeinflusst zahlreiche biochemische Vorgänge und hat Studien und Versuchen zufolge eine positive Wirkung auf:

  • das polyzystische Ovarialsyndrom (PCO)
  • Alzheimer und Parkinson
  • Krebs
  • Endometriose
  • In-vitro-Behandlungen
  • Altersprozesse der Zellen
  • Schwangerschaftsdiabetes
  • Niereninsuffizienz

Studien zufolge gibt es Hinweise darauf, dass das Mittel gegen das polyzystische Ovarialsyndrom (PCO) einsetzbar ist: Diese Stoffwechselstörung bringt das hormonelle Gleichgewicht durcheinander und kann unbehandelt zu Unfruchtbarkeit führen. Metformin normalisiert in diesem Fall den Zyklus.

In Tierversuchen konnten positive Effekte auf Parkinson und Alzheimer nachgewiesen werden. In der Krebsforschung zeigte Metformin als Wirkstoffkombination mit einem Blutdrucksenker eine krebshemmende Wirkung.
Metformin hilft zudem beim Abnehmen. Es senkt den Insulinspiegel, der Blutzuckerspiegel normalisiert sich und es werden übermäßige Fettspeicherungen verhindert. Zudem hat

Metformin eine appetithemmende Wirkung. Die Folge ist letztendlich ein Gewichtsverlust. Anders als beispielsweise Sulfonylharnstoffe, die ebenfalls in der Diabetes-2-Therapie zum Einsatz kommen, verursacht Metformin keine Unterzuckerung.

Wie entsteht Diabetes Typ 2?

Diabetes Typ 2 entsteht, wenn im Körper eine Insulinresistenz vorliegt: Die Körperzellen reagieren auf das ausgeschüttete Insulin weniger empfindlich, als es bei einem gesunden Menschen der Fall ist. Vor allem die Zellen in der Leber, in den Muskeln und im Fettgewebe sind betroffen. Insulin regelt den Blutzuckerspiegel, fördert den Glukose-Transport und hemmt die Fettspaltung (Lipolyse). Reagiert der Körper nicht mehr adäquat auf Insulin, vermehren sich die freien Fettsäuren und der Glukose-Transport funktioniert nicht mehr einwandfrei.

Welche Symptome entwickeln sich bei Typ 2 Diabetes?

Ein entscheidender – wenn auch nicht der einzige – Auslöser für Diabetes 2 ist starkes Übergewicht. Auch mangelnde Bewegung, eine fett- und zuckerreiche Ernährung, Rauchen sowie bestimmte Medikamente gelten als Risikofaktoren.

Diabetes 2 bleibt in vielen Fällen über lange Zeit unbemerkt. Die Symptome sind zunächst unspezifisch und die Krankheit lässt sich im Anfangsstadium nur über eine Blutuntersuchung eindeutig nachweisen.

Häufige Anzeichen sind:

  • Starker Durst
  • Müdigkeit
  • Trockene, juckende Haut
  • Erhöhte Infektionsanfälligkeit

Bei weiter fortgeschrittenem Krankheitsbild ohne Behandlung können Sehstörungen bis hin zur Erblindung auftreten. Die dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerte schädigen zudem Nerven und Gefäße, was sich in schlecht verheilenden Wunden und Geschwüren äußert.

Wie wirkt Metformin im Körper?

Durch Metformin wird die Glukosebildung in der Leber gehemmt. Der Körper produziert weniger Zucker und der Blutzuckerspiegel sinkt. So sprechen die Nervenzellen auf das vorhandene Insulin wieder stärker an. Das führt ebenfalls zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels.

Wie wende ich Metformin an?

Wenn es mit Ihrem Arzt nicht anders abgesprochen ist, nehmen erwachsene Patienten eine halbe bis eine Tablette täglichzu einer Mahlzeit ein. Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren nehmen eine halbe Tablette. Erwachsene sollten eine Tagesdosis von drei Tabletten nicht überschreiten, Kinder nehmen maximal zwei Tabletten pro Tag ein.

Welche Nebenwirkungen hat Metformin?

Diese Nebenwirkungen können vor allem in den ersten Tagen bis Wochen der Anwendung auftreten:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Appetitverlust

Die Nebenwirkungen lassen sich verringern, wenn Sie die Dosis über den Tag verteilt einnehmen oder mit einer niedrigen Einzeldosis beginnen. Diese kann nach Rücksprache mit dem Arzt nach einigen Wochen erhöht werden, bis sich Ihr Körper auf das Medikament optimal eingestellt hat.

Kann Metformin auch von Kindern und Jugendlichen eingenommen werden?

Vorgesehen ist eine Einnahme ab dem zehnten Lebensjahr. Bei jüngeren Kindern ist die Wirkung von Metformin abgeschwächt. Diabetes 2 tritt bei diesen allerdings selten auf. Schlägt Metformin nicht an, wird in der Regel Insulin verschrieben.

Metformin ohne Rezept: Warum geht das nicht?

Ein Kauf von Metformin ist ohne Rezept unmöglich – weder online noch bei einer stationären Apotheke. Nach deutschem Recht ist Metformin ein rezeptpflichtiges Arzneimittel: Ein Arzt muss sicherstellen, dass das Medikament für Sie geeignet ist, bestimmt die erforderliche Dosis und klärt über Nebenwirkungen auf. Somit versenden legale Online-Apotheken Metformin nur auf Rezept. Eine Rezeptaustellung ist jedoch online rund um die Uhr möglich, wodurch sich ein zeitraubender Arztbesuch umgehen lässt. Vereinbarung des Arzttermins, Anfahrt zur Arztpraxis, volle Wartezimmer und Ansteckungsgefahr sind damit Vergangenheit. 
Hier bei TeleClinic erhalten Sie Ihr elektronisches Rezept für Metformin direkt aufs Handy und können es sofort bei einer Apotheke Ihrer Wahl einlösen und abholen. Für die Ferndiagnose und Rezeptaustellung durch einen deutschen Facharzt berechnen wir eine einmalige Gebühr i.H.v. 30,59€.

Fragen & Antworten

Wie kann ich Diabetes 2 vorbeugen?

Diabetes 2 gilt als Zivilisationskrankheit, die durch das Zusammentreffen verschiedener Faktoren entstehen kann. Dazu gehören:

  • Übergewicht
  • Fett- und zuckerhaltige Nahrung
  • Bewegungsmangel
  • Rauchen

Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein stabiles Normalgewicht können dabei helfen, Diabetes 2 zu vermeiden.

Wann sollte ich Metformin nicht einnehmen?
  1. Bei einem diabetischen Präkoma sowie einer diabetischen Ketoazidose, die mit stark erhöhten Blutzuckerwerten und vor allem bei Diabetes Typ 1 auftritt, darf Metformin nicht angewendet werden.
  2. Auch wenn Sie unter einer Herzinsuffizienz leiden, ist das Medikament kontraindiziert.
  3. Benötigen Sie in der Schwangerschaft blutzuckerregulierende Mittel, sollten Sie auf Insulin zurückgreifen. Metformin geht in die Muttermilch über und sollte während der Stillzeit nicht eingenommen werden, auch wenn keine Wirkung auf Neugeborene beobachtet wurde.
  4. In Verbindung mit Alkohol und harntreibenden Arzneimitteln kann Metformin das Risiko einer Lactatazidose – einer Erhöhung des Milchsäureanteils im Blut – verstärken.

Quellen

  • https://www.diabetes-ratgeber.net/Medikamente/Metformin-richtig-einnehmen-546101.html
  • https://www.diabetes-ratgeber.net/medikamente/metformin
  • https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Metformin_21943
  • https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/METFORMIN-AL-1.000-Filmtabletten-795028.html
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/95705/Studie-bestaetigt-Sicherheit-von-Metformin-bei-Nierenschwaeche
  • https://www.hormonzentrum-an-der-oper.de/de/hormone/metformin.html
  • http://advances.sciencemag.org/content/2/12/e1601756
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/56981/Adipositas-Schwache-Wirkung-von-Metformin-bei-Kindern

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