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Ratgeber für Mirtazapin

Wirkstoff gegen Antidepressiva, Übelkeit & Schlafstörungen

Weltweit steigt die Zahl der Menschen mit Depressionen an. Nach einer Studie der WHO waren 2015 rund 4,4 Prozent der Weltbevölkerung betroffen. Das Antidepressivum Mirtazapin hilft nicht nur gegen die Volkskrankheit, es hat zusätzlich eine gute antiemetische Wirkung – es unterdrückt also Übelkeit und Brechreiz. Hier erfahren Sie alles über Wirkungsweise, Darreichungsformen und wie Sie für Mirtazapin ein Online-Rezept erhalten können.

Kurzfassung

  • Die Zusammensetzung des Medikaments basiert auf der Hypothese, dass bei einer Depression eine neuronale Imbalance zugrunde liegt und den Transmittern Serotonin und Noradrenalin besondere Bedeutung zukommt. Mirtazapin steigert die Freisetzung von Noradrenalin.
  • Das sogenannte Noradrenergic and Specific Serotonergic Antidepressant (kurz NaSSA) zeigte in klinischen Studien gegenüber einem Placebo eine deutliche Überlegenheit.
  • Eine Überdosierung hat keine lebensbedrohlichen Folgen, sie geht vielmehr mit exzessiver Schläfrigkeit einher.

Wann wende ich Mirtazapin an?

Mirtazapin kam als erster Wirkstoff einer neuen Klasse von tetrazyklischen Antidepressiva auf den Markt. Haupteinsatzgebiet ist die Behandlung von Depressionen. Mirtazapin eignet sich darüber hinaus bei Einschlaf- und Durchschlafstörungen, auch hilft es gegen Erbrechen in der Schwangerschaft.

Die Einnahme erfolgt in der Regel oral mit Filmtabletten und meist einmal täglich vor dem Zubettgehen. Abweichungen von dieser Dosierung sind möglich.

Wie wirkt Mirtazapin?

Das Medikament blockiert in den Nervenzellen des zentralen Nervensystems bestimmte Andockstellen und verhindert die Signalweitergabe. Die Signale unterbinden normalerweise die Ausschüttung von Serotonin und Noradrenalin. Da die Botenstoffe kein Signal auslösen, findet die Ausschüttung doch statt, was die Beschwerden bei einer Depression oder auch Angststörung lindern kann.

Da diese Areale auch bei Stress, Anspannung und innerer Unruhe eine Rolle spielen, funktioniert Mirtazapin ebenso bei Einschlafstörungen. Dabei hilft die Eigenschaft, dass das Medikament Histamin-Rezeptoren hemmt und eine beruhigende Wirkung zur Folge hat. Histamin hat Einfluss auf den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Ein weiterer Nebeneffekt ist die beruhigende Wirkung für den Magen. Daher verschreiben es Ärzte auch bei Übelkeit während der Schwangerschaft.

Welche Nebenwirkungen hat Mirtazapin?

Häufige Nebenwirkungen

  • Kreislaufprobleme bei Lagewechsel
  • Gewichtszunahme
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsstörungen
  • Mundtrockenheit
  • Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme)

Seltene bzw. sehr seltene Nebenwirkungen:

  • Schlafstörungen
  • Halluzinationen
  • Gefühlsstörungen wie ein Brennen oder Kribbeln auf der Haut

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind möglich, Alkohol verstärkt die Wirkung enorm. Eine Kombination mit blutdrucksenkenden Mitteln ist gefährlich.

FAQ zum Mirtazapin Online-Rezept

Wann darf ich Mirtazapin nicht einnehmen?

Bei Leukopenie (einer verringerten Zahl weißer Blutkörperchen) dürfen Sie Mirtazapin nicht einnehmen. Eine gleichzeitige Verwendung mit anderen Antidepressiva der MAO-Hemmer ist ebenfalls nicht erlaubt.

Wie lange darf ich Mirtazapin einnehmen und was ist die übliche Dosis?

In der Regel verschreibt der Arzt das Medikament für maximal sechs Monate, wenn es in dem Zeitraum nicht zu Beschwerden kommt. Im Rahmen der Erhaltungstherapie bei Depression liegt die Tagesdosis bei 30 bis 45 Milligramm. Die mit dem Arzt abgesprochene Höchstdosis dürfen Sie nicht überschreiten, andernfalls führt der enthaltene Wirkstoff zu Desorientiertheit und akuter Schläfrigkeit. Jugendliche unter 18 Jahren sollten das Arzneimittel in der Regel nicht anwenden.

Welche Darreichungsformen gibt es?

Die Einnahme von Mirtazapin erfolgt üblicherweise oral. Alternativ zu den Schmelztabletten gibt es den Wirkstoff als Lösung in Tropfenform und Konzentrat für eine intravenöse Infusion.

Gibt es Mirtazapin ohne Rezept?

Mirtazapin ist in Deutschland apotheken- und verschreibungspflichtig. Es ist ohne Rezept nicht erhältlich.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/57711/Erbrechen-in-der-Schwangerschaft-Mirtazapin-bei-therapieresistenten-Faellen
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/84780/Mirtazapin-bei-Depression-Vertreter-einer-neuen-Substanzklasse
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/73297/WHO-Millionen-leiden-an-Depressionen
  • https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/MIRTAZAPIN-neuraxpharm-30-mg-Filmtabletten-1404610.html
  • https://www.gesundheit.de/medizin/wirkstoffe/antidepressiva/mirtazapin