Ärztliche Beratung zu Paracodin einfach online

TeleClinic Ärzte stellen aufgrund von Suchtpotential im Regelfall keine Paracodin Rezepte aus.

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Paracodin-Ratgeber

Wirksames Mittel gegen Reizhusten

Paracodin lindert den Hustenreiz, wirkt leicht schmerzlindernd und dickt den Schleim in den Atemwegen an. Das Medikament wird insbesondere bei Reizhusten verschrieben. Hier erfahren Sie alles über die Wirkung, Nebenwirkungen und Kontraindikationen von Paracodin und wie Sie ein Online-Rezept erhalten.

Kurzfassung

  • Paracodin enthält den Hustenblocker Dihydrocodein.
  • Das Mittel wird gegen sogenannten unproduktiven Husten (Reizhusten) eingesetzt.
  • Die Tagesdosis sollte bei Jugendlichen und Erwachsenen 200 mg nicht überschreiten. Nebenwirkungen betreffen häufig den Verdauungstrakt.

Wie wirkt Paracodin?

Im Normalfall befördern Sie durch den Hustenreiz Fremdkörper oder Sekret aus den Atemwegen. Bei Entzündungen oder Reizungen der Schleimhäute erfolgt dieser Reiz allerdings auch ohne Fremdeinwirkung. Gegen eben diesen trockenen Reizhusten wird Paracodin eingesetzt. Der Wirkstoff Dihydrocodein hemmt das Hustenzentrum im Gehirn und mindert so den Hustenreiz.

Codein wird in der Leber als Stoffwechselzwischenprodukt in geringe Mengen Morphin umgebaut, das den dämpfenden und leicht schmerzstillenden Effekt verursacht.

In welchen Formen wird das Medikament angeboten?

Ein Paracodin Rezept ist in verschiedenen Darreichungsformen verschreibbar:

  • Tabletten
  • Kapseln
  • Hustensaft/-sirup

Wie dosiere ich Paracodin?

Für Codein-Präparate wie Paracodin wird eine Dosis von 15 bis maximal 44 mg in einem Einnahmezyklus alle sechs bis acht Stunden empfohlen. Die Tagesdosis von 200 mg sollte nicht überschritten werden. Eine Überdosierung kann zu Erbrechen, niedrigem Blutdruck, Muskelkrämpfen und Atemstörungen führen.

Der Wirkstoff wird unabhängig von den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen.

Die empfohlene Dosis von Paracodin Tabletten à 10 mg mit 6,68 mg Dihydrocodein beträgt für Erwachsene dreimal täglich eine bis drei Tabletten. Über die genaue Dosierung bestimmt der Arzt.

Welche Nebenwirkungen sind bei der Einnahme von Paracodin zu erwarten?

Treten Nebenwirkungen auf, betreffen sie im Großteil der Fälle den Magen-Darm-Trakt. Häufige Nebenwirkungen sind:

Codein wird bei Menschen mit einer entsprechenden genetischen Disposition in stärkere Mengen Morphin umgewandelt, als es normalerweise der Fall ist. Es besteht die Gefahr einer Überdosierung, vor allem bei Kindern. Die Europäische Arzneimittel-Agentur schränkte daher bereits im Jahr 2015 die Verschreibung von Codein-Präparaten bei Kindern unter zwölf Jahren ein.

Kontraindikationen und Wechselwirkungen von Paracodin

Der Genuss von Alkohol bei gleichzeitiger Einnahme von Paracodin kann das Reaktionsvermögen stark beeinträchtigen und die typischen Symptome einer Überdosierung erhöhen. Verzichten Sie während der Behandlung auf Alkohol sowie auf andere dämpfende Medikamente wie Schlaf- und Beruhigungsmittel, bestimmte Psychopharmaka wie Chlorpromazin, Antidepressiva aus der Gruppe der Monoaminooxidase-Hemmer für die Depressions-Therapie.

Kann ich Paracodin via Online-Rezept erhalten?

Paracodin ist verschreibungspflichtig und nur auf Rezept erhältlich. Sie können sich nach ärztlicher Beratung bei TeleClinic allerdings ein Paracodin Online-Rezept ausstellen lassen und in einer unserer Partner-Apotheken in Ihrer Nähe einlösen.

FAQ – wichtige Fragen und Antworten zu Paracodin

Über welchen Zeitraum verwende ich Paracodin?

Grundsätzlich sind Codein-Präparate wie Paracodin ausschließlich für die kurzfristige Einnahme bestimmt. Der Wirkstoff kann bei längerer Anwendung körperlich abhängig machen. Verwenden Sie daher Paracodin nur bei akuten Beschwerden und halten Sie sich bezüglich der Einnahmedauer an die Anweisungen Ihres Arztes.

Darf ich Paracodin in der Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen?

Nach aktuellen Erkenntnissen wird in der Schwangerschaft und Stillzeit von einer Einnahme abgeraten. Der Wirkstoff kann auf das ungeborene Kind übertragen werden und zu Fehlbildungen führen. Bei der Einnahme im letzten Schwangerschafts-Trimester können zudem Atemdepressionen beim Kind ausgelöst werden.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/70612/US-Paediater-Paracetamol-plus-Ibuprofen-statt-Codein
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62155/EMA-schraenkt-Einsatz-von-Codein-als-Hustenmittel-bei-Kindern-ein
  • https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Dihydrocodein_1788
  • https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Codein_785
  • https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/PARACODIN-Tabletten-768095.html
  • https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2007/daz-43-2007/dem-husten-fruehzeitig-paroli-bieten