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Schlafmittel-Ratgeber

Schlafmittel fördern das Einschlafen oder Durchschlafen bei schweren Schlafstörungen

Nachts stundenlang schlaflos im Bett liegen oder ab vier Uhr keinen Schlaf mehr finden: Wer kennt diese Probleme nicht? Millionen Deutsche leiden regelmäßig unter Schlafstörungen, wobei ältere Menschen stärker betroffen sind als junge Menschen. Schlafmittel können dann helfen, den wohlverdienten und dringend benötigten Schlaf zu finden.

Kurzfassung

  • Schlafmittel helfen beim Einschlafen oder Durchschlafen.
  • Erhältlich sind sanfte pflanzliche Mittel und chemisch-synthetische Stoffe.
  • Schlafmittel dürfen nicht dauerhaft eingenommen werden.

Für wen kommt ein Schlafmittel auf Rezept infrage?

Leichte pflanzliche Schlafmittel wie Baldrian können abends zur Beruhigung eingenommen werden. Sie sind nicht rezeptpflichtig. Ihre Wirkung reicht jedoch häufig nicht aus. Fällt Ihnen abends das Einschlafen schwer oder wachen Sie regelmäßig mitten in der Nacht auf, können Sie stärkere chemisch-synthetische Schlafmittel per Online-Rezept ausprobieren.

Wie wirken Schlafmittel?

Als klassische Schlafmittel gelten Benzodiazepine, die sich an den Neurotransmitter GABA (Gamma-Aminobuttersäure) binden. Sie wirken angstlösend, beruhigend und bei höherer Dosis schlaffördernd.

In den letzten Jahren wurden sie zunehmend von Nicht-Benzodiazepin-Agonisten abgelöst, die ebenfalls auf die GABA-Rezeptoren einwirken. Da ihre Wirkung sanfter ist, gelten sie als weniger suchtgefährdend.

Welche verschiedenen Schlafmittel gibt es?

Zur Gruppe der Benzodiazepine gehören einige Substanzen, die Ihnen zweifellos unter ihren Markennamen geläufig sind:

  • Diazepam (Valium®)
  • Alprazolam (Tafil® oder Xanax®)
  • Lorazepam (Tavor®)
  • Midazolam
  • Triazolam
  • Nitrazepam

Der Wirkstoff Flunitrazepam wird unter dem Markennamen Rohypnol® vertrieben und fällt aufgrund des häufigen Missbrauchs unter das Betäubungsmittelgesetz. Er ist nur noch mit speziellem Betäubungsmittelrezept erhältlich.

Die Nicht-Benzodiazepin-Agonisten werden auch Z-Medikamente genannt. Die wichtigen Arzneimittel sind:

  • Zopiclon
  • Zaleplon
  • Zolpidem

Welche Nebenwirkungen haben Schlafmittel?

Schlafmittel haben bei verantwortungsbewusster Anwendung nur wenige Nebenwirkungen. Bei langfristig wirkenden Schlafmitteln, die beim Durchschlafen helfen, kann es am Folgetag noch zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit und einer verlangsamten Reaktion kommen.

Viel schwerwiegender ist das relativ hohe Suchtpotenzial der Schlafmittel, insbesondere der Benzodiazepine. Sie sollten grundsätzlich nur kurzfristig eingenommen werden.

Schlafmittel können die Qualität des Schlafes negativ beeinflussen. Benzodiazepine unterdrücken beispielsweise die wichtigen Tiefschlafphasen. Dies führt dazu, dass Sie zwar wieder durchschlafen, sich aber trotzdem am nächsten Tag müde und unausgeruht fühlen.

Warum ist für Schlafmittel ein Online-Rezept erforderlich?

Ein Arzt muss beurteilen können, ob das gewünschte Schlafmittel-Online-Rezept für Sie und Ihre Schlafbeschwerden eine sinnvolle Lösung ist. Da viele Benzodiazepine in der Drogenszene missbraucht werden, muss der Arzt außerdem sicherstellen, dass sie wirklich zur Behandlung von Schlafstörungen verordnet werden.

Fragen & Antworten

Wie lange sollte ich Schlafmittel einnehmen?

Nehmen Sie Schlafmittel so selten wie möglich ein, um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden. Versuchen Sie andere Lösungen für Ihre Schlafprobleme zu finden, zum Beispiel Entspannungsübungen am Abend oder eine Veränderung des Schlafzimmers und der Schlafhygiene.

Wie setze ich Schlafmittel ab?

Haben Sie Schlafmittel über mehrere Wochen eingenommen, sollten Sie das Medikament nicht abrupt absetzen. Verringern Sie die Dosis über mehrere Tage und schleichen Sie das Mittel aus.

Welche Schlafmittel kommen für Kinder infrage?

Mediziner raten davon ab, Kindern Schlafmittel zu geben. Dazu gehören auch scheinbar harmlose Antihistaminika wie Doxylamin. Sie können die innere Uhr massiv stören und sich negativ auf die Entwicklung auswirken. Erst im Teenageralter können bei dringendem Bedarf leichte rezeptfreie Schlafmittel eingesetzt werden.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/174912/Schlafstoerungen-Haeufig-und-deutlich-unterschaetzt
  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/245503/umfrage/bevoelkerungsanteil-mit-schlafstoerungen-in-deutschland-nach-alter-und-geschlecht/
  • https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2011-11/flunitrazepam-ab-heute-nur-noch-als-betaeubungsmittel/