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Ratgeber zu Spironolacton

Kaliumsparendes Diuretikum zur Langzeitbehandlung von Bluthochdruck und Ödemen

Bereits seit dem Jahr 1967 ist der Wirkstoff Spironolacton in Deutschland zugelassen. Zugleich steht Spironolacton auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der WHO. Das Diuretikum wird meist langfristig bei der Behandlung von Ödemen eingesetzt, kommt aber auch bei zu hohem Blutdruck aufgrund eines überhöhten Aldosteron-Blutspiegels zum Einsatz.

Kurzfassung

  • Spironolacton verstärkt die Ausscheidung von Urin, ohne dem Körper jedoch Kalium zu entziehen.
  • Der Flüssigkeitsentzug lässt Ödeme verschwinden, entlastet das Herz und senkt den Blutdruck.
  • Als verschreibungspflichtiger Wirkstoff sollte Spironolacton vom Facharzt dosiert und die Therapie ständig kontrolliert werden.

Wie wirkt Spironolacton?

Die Niere reguliert das Gleichgewicht von Elektrolyten wie Natrium oder Kalium, die entweder mit dem Urin ausgeschieden werden oder zurückgehalten und dem Organismus erneut zugeführt werden. Spironolacton verhindert das Andocken des Hormons Aldosteron an den dafür geeigneten Rezeptoren in den Nierenkanälen.

Dies bewirkt, dass weniger Natrium und Wasser aus dem Primärharn ans Blut zurückgeführt werden. Es wird mehr Urin ausgeschieden, dies senkt den Blutdruck. Spironolacton ist besonders für die Therapie bei übermäßig hoher Produktion des Steroidhormons Aldosteron und den daraus resultierenden Erkrankungen geeignet.

Bei hartnäckigem Bluthochdruck hat sich der Wirkstoff in klinischen Studien besser bewährt als manche Alpha- und Betablocker. Der Krankheitsverlauf und die Lebenserwartung bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz werden durch die Gabe von Spironolacton positiv beeinflusst.

Kontraindikationen und Nebenwirkungen von Spironolacton

Patienten, die bereits unter Nierenversagen leiden oder an der Elektrolytstörung Hyperkaliämie, dürfen den Wirkstoff nicht einnehmen. Auch bei zuvor konstatierten allergischen Reaktionen ist von einer Einnahme abzusehen, ebenso während der Schwangerschaft und Stillzeit.

Die häufigen Nebenwirkungen bei der Einnahme umfassen Spannungsgefühle in der Brust, Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen und (bei Männern) eine meist umkehrbare sogenannte Gynäkomastie, also die Ausbildung von Brüsten.

Außerdem kann es zu einem krankhaft erhöhten Kaliumspiegel kommen, eine unter Umständen lebensgefährliche Nebenwirkung insbesondere bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Auch der Harnsäuregehalt im Blut kann sich krankhaft erhöhen und Anfälle von Gicht verursachen.

Spironolacton-Online-Rezept: nur nach dem Arztgespräch

Der seit Jahrzehnten verwendete Wirkstoff hat sich trotz potenzieller Nebenwirkungen bewährt. Wie andere starke Diuretika ist Spironolacton verschreibungspflichtig und kann nicht ohne Rezept erworben werden.

Ein Arztgespräch und eine körperliche Untersuchung sind für die Erstverschreibung zwingend, um den allgemeinen Gesundheitszustand und die Anfangsdosierung zu ermitteln. Ohne ärztliche Überwachung sollten harntreibende Mittel nicht eingenommen werden.

Fragen & Antworten

Wieso kann Spironolacton besser wirken als Betablocker?

Bei sachgemäßer Einnahme entlastet ein Diuretikum durch das Ausscheiden von Wasser das Herz und senkt auf diese Weise auch den Blutdruck.

Warum ein Diuretikum gegen Bluthochdruck?

Mitunter ist erhöhter Blutdruck die Folge von Wassereinlagerungen im Gewebe, die wiederum Folge einer Herzinsuffizienz sein können. Die erleichterte Ausscheidung von überschüssigem Wasser entlastet das Herz und senkt den Blutdruck.

Gibt es andere Mittel gegen Bluthochdruck?

Ist der Blutdruck über längere Zeit über die vertretbaren Werte hinaus erhöht, sollten Sie einen Facharzt konsultieren. Dieser wird zunächst die Ursache ermitteln und dann eine Therapie vorschlagen.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/187324/Antihypertensive-Therapie-(1)-Frischer-Blick-auf-die-Daten
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64213/Spironolacton-senkt-resistente-Hypertonie-in-Studie-am-effektivsten
  • https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Spironolacton_516
  • https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?SN=6109