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Ratgeber zu Torasemid

Schleifendiuretikum zur Behandlung von Ödemen bei Herz- und Niereninsuffizienz

Torasemid ist ein harntreibender Wirkstoff, ein sogenanntes Diuretikum. Torasemid wird vor allem dann verschrieben, wenn sich aufgrund einer Herz- oder Niereninsuffizienz Wasseranlagerungen (Ödeme) bilden.

Kurzfassung

  • Diuretika wie Torasemid sind harntreibend, fördern also die Ausscheidung von Urin und damit von bestimmten Elektrolyten wie Natrium oder Kalium.
  • Durch die erhöhte Flüssigkeitsausscheidung wird dem Körper Wasser entzogen und Ödeme bilden sich zurück.
  • Diuretika sind verschreibungspflichtig und können unter Umständen erhebliche Nebenwirkungen haben.

So wirkt Torasemid

Das Gleichgewicht von Elektrolyten im Organismus wird über die Niere geregelt. Hier kann Kalium oder Natrium über den Urin ausgeschieden oder aber zurückgewonnen werden. Der Wirkstoff Torasemid wird wegen seines Wirkungsansatzes als Schleifendiuretikum bezeichnet, denn er wirkt auf die sogenannte Henle‘sche Schleife in der Niere und blockiert die Rückführung von Elektrolyten in den Körper.

Stattdessen werden diese dann mit dem Urin ausgeschieden. Der erhöhte Salzgehalt im Urin sorgt dafür, dass dem Körper Wasser entzogen wird, infolgedessen bilden sich Ödeme zurück.

In der Praxis hat sich der Wirkstoff bei Herz- und Niereninsuffizienz bereits bewährt. Patienten werden seltener ins Krankenhaus eingeliefert und gewinnen durch die Therapie mit Torasemid eine höhere Lebensqualität und längere Lebensdauer.

Welche Gegenanzeigen und Nebenwirkungen gibt es?

Torasemid sollte nicht eingesetzt werden, wenn Patienten bereits zuvor allergische Reaktionen auf den Wirkstoff gezeigt haben. Auch bei Nierenversagen, bei hereditärer Galaktose-Intoleranz, Laktase-Mangel, Glukose-Galaktose-Malabsorption und unzureichender Entgiftungsfunktion der Leber darf der Wirkstoff nicht eingenommen werden, ebenso wenig während der Stillzeit.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen und Übelkeit, Appetitlosigkeit, Schwindel und Muskelkrämpfe. Die Dosierung muss ohnehin nach der Schwere der Symptome und entsprechend dem allgemeinen Gesundheitszustand festgelegt werden. Der Wirkstoff ist verschreibungspflichtig.

Torasemid-Rezept nur nach Arztkonsultation

Als Schleifendiuretikum ist Torasemid zwar ein geläufig verwendeter Wirkstoff, dennoch macht der Eingriff in den Elektrolythaushalt eine ärztliche Untersuchung vor der Verschreibung erforderlich. Gleiches gilt für ein Torasemid-Online-Rezept. Angesichts der möglichen Nebenwirkungen und der Gegenanzeigen sollten Patienten, die unter Ödemen leiden, Diuretika nicht ohne ärztliche Begleitung einnehmen. Bei leichten Beschwerden bieten sich zunächst Umstellungen in den Lebensgewohnheiten als Lösung an.

Wichtige Fragen und Antworten

Warum kann ich Torasemid nicht ohne Rezept kaufen?

Die Einnahme von Diuretika ohne vorherige Untersuchung und angemessene Dosierung durch den Facharzt kann im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlichen und unumkehrbaren Komplikationen führen.

Gibt es Alternativen, um Ödeme zu behandeln?

Wassereinlagerungen im Körper können zumindest teilweise durch eine Ernährungsumstellung und milde Bewegungsprogramme positiv beeinflusst werden. Auch dies sollte, jedenfalls bei Herzinsuffizienz, in Absprache mit dem Facharzt erfolgen.

Werden Diuretika auch bei Ödemen während der Schwangerschaft eingesetzt?

Treten während der Schwangerschaft Ödeme auf, raten Ärzte zunächst zu einer Ernährung, die reich an ungesättigten Fettsäuren ist, zu reichlicher Flüssigkeitszufuhr und der Einnahme von Zink und Calcium.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/97417/Forschungsergebnisse-ueber-Torasemid-Werden-Diuretika-ueberdosiert
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/107085/Torasemid-ein-Schleifendiuretikum-mit-protrahierter-Wirkung
  • https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2002/daz-5-2002/uid-5437
  • https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Torasemid_18814