Pollenallergie Selbsttest für Zuhause

59.00 €
Achtung Pollen! Wenn Gräser- und Blütenpollen fliegen, bedeutet das für rund 12,5 Millionen Menschen in Deutschland: Schniefnase, Niesen, rote Augen. Der cerascreen Pollenallergie Test ermöglicht Ihnen eine Messung von IgE-Antikörpern auf die 16 gängigsten Pollenallergene der letzten zwei Wochen.

Einfach: Zuhause testen und online Ergebnisse abrufen

Zertifiziert: Von TÜV-zertifizierten Laboren entwickelt

Sicher: Verschlüsselte Datenübermittlung

Wirksam: Optionale Nachbesprechung mit Facharzt

So funktioniert’s

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Wunschtest bestellen

Unser Partner cerascreen schickt das gewünschte Probenentnahme-Kit direkt zu Ihnen nach Hause.

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Probenentnahme

Proben entnehmen, Test online aktivieren und die Proben kostenlos im Rücksendeumschlag an das Labor senden.

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Testergebnis

Über die mein cerascreen App oder den Online-Kundenbereich individuellen Ergebnisbericht einsehen.

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Optionale Online-Beratung

Ergebnisbericht bequem von zuhause oder unterwegs mit einem TeleClinic Partner-Arzt besprechen.

Häufige Fragen

Selbsttests für Zuhause sind medizinische Tests, bei denen Sie mit Hilfe eines Probenentnahme- und Einsendekits die Probe einfach und vertraulich zuhause entnehmen und kostenlos an ein Diagnostik-Fachlabor senden können. Mit den cerascreen Selbsttests für Zuhause werden verschiedene Laborwerte wichtiger Biomarker, wie z.B. Vitamin D, Vitamin B12, Mineralstoffe, Unverträglichkeiten und Allergien bestimmt. Die Bluttests, Speicheltests, Urintests und Stuhltests beinhalten den Versand und Rückversand, die Auswertung im Diagnostik-Fachlabor sowie einen ausführlichen Ergebnisbericht. Weiter Informationen finden Sie bei unserem Partner cerascreen.

  1. Probe entnehmen: Sobald Sie den Test bestellt und erhalten haben, können Sie mit der Probenentnahme starten. Bitte lesen Sie vorher sorgfältig die Anleitung durch.
  2. Test aktivieren: Geben Sie in Ihrem mein cerascreen-Benutzerkonto oder in der mein cerascreen-App Ihre Test-ID ein. Anschließend beantworten Sie einige kurze Fragen.
  3. Probe versenden: Ihre Proben senden Sie mit dem Rücksendeumschlag per Post kostenfrei an das Diagnostik-Fachlabor von cerascreen.
  4. Analyse im Labor: Im Fachlabor wird Ihre Probe auf die entsprechenden Werte untersucht.
  5. Ergebnisbericht: Sie erhalten einen persönlichen Ergebnisbericht sowie individuelle, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Handlungsempfehlungen.
  6. Hohe Qualitätsstandards: Die Probenahme- und Einsendekits von cerascreen werden in medizinischen Fachlaboren ausgewertet, mit denen auch Ärzte und Kliniken zusammenarbeiten. Alle Laborpartner erfüllen die hohen Qualitätsstandards von cerascreen.
Weiter Informationen finden Sie bei unserem Partner cerascreen.

Die Kosten der Selbsttests orientieren sich an den Biomarkern, deren Laborwerte im Diagnostik-Fachlabor bestimmt werden. Versand und Rückversand, die Auswertung im Fachlabor sowie ein ausführlicher Ergebnisbericht sind im Preis inbegriffen. Momentan werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Private Kassen können je nach den Vertragsvereinbarungen Teile oder die gesamten Kosten übernehmen. Fragen Sie hierzu bitte bei Ihrer Kasse nach. Weiter Informationen finden Sie bei unserem Partner cerascreen.

Ihren Ergebnisbericht können Sie nach wenigen Tagen online in Ihrem gesicherten "Mein cerascreen" Bereich oder in der mein cerascreen-App einsehen. Weiter Informationen finden Sie bei unserem Partner cerascreen.

Sollten sich aus Ihrem Ergebnisbericht unseres Partners cerascreen weitere medizinische Fragen ergeben oder sollten Sie ein anderes medizinisches Anliegen haben, dann zögern Sie nicht, sich durch einen Partner-Arzt von TeleClinic per Videogespräch beraten zu lassen.

So einfach funktioniert’s:

  1. Wunschtermin wählen: Beantworten Sie einige Fragen und buchen Sie direkt Ihren Wunschtermin.
  2. Online-Arztgespräch: Ein Facharzt berät Sie ausführlich zu Ihren Ergebnissen per Videogespräch.
  3. Bei Bedarf erhalten Sie Rezepte oder eine AU direkt per App


Gut zu wissen: Als gesetzlich Versicherter werden die Kosten für den Online-Arztbesuch täglich zwischen 6:00 - 23:00 Uhr von Ihrer Krankenkasse übernommen. Da wir aktuell nur Privatrezepte ausstellen dürfen, müssen Sie lediglich die Kosten für Ihr Medikament selbst tragen. Außerhalb dieser Zeiten können Sie jederzeit auf eigene Rechnung einen Arzt sprechen. Eine Kostenübersicht dazu finden Sie hier. Als Privatversicherter erhalten Sie wie gewohnt eine Rechnung, welche Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Jetzt Pollenallergie Selbsttest bestellen

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Pollenallergie-Test für zu Hause

Wenn Augen und Nase immer wieder brennen und jucken, kann eine Pollenallergie die Ursache sein. Doch welche Pollen sind es genau, die die lästigen Beschwerden auslösen? Das lässt sich einfach und bequem zu Hause ermitteln: mit einem zuverlässigen Test auf Pollenallergie zum Selbstdurchführen. Bei dem Pollenallergie-Test von cerascreen wird eine Blutprobe eingeschickt und auf die 16 gängigsten Pollenallergene untersucht – so wissen Allergiker genau, welche Pflanzen bei ihnen Heuschnupfen auslösen und wann kritische Pollenflugzeiten sind.

Worauf wird getestet?

Bei dem Labortest für Pollenallergie wird die Konzentration bestimmter IgE-Antikörper im Blut festgestellt. Diese spezifischen Immunglobulin-E-Antikörper sollen eigentlich Parasiten im Organismus bekämpfen, spielen jedoch auch bei der Entstehung von Allergien eine große Rolle. Werden die IgE-Antikörper fehlgesteuert, lösen sie selbst bei harmlosen „Eindringlingen“ wie Pollen oder Tierhaaren eine massive Abwehrreaktion durch die Ausschüttung von Histaminen aus. Diese verursachen dann die Entzündungsreaktionen im Körper, wie tränende und brennende Augen. Der cerascreen Pollenallergie-Test ermittelt in der Blutprobe die IgE-Antikörper für folgende häufig vorkommende Gräser, Kräuter und Gewächse:

  • Bahiagras
  • Gras-Mix
  • Hundszahngras
  • Roggen
  • Wiesenlieschgras
  • Beifuß
  • Glaskraut
  • Ambrosia
  • Olive
  • Pappel
  • Spitzwegerich
  • Zypresse
  • Birkenfeige (Pflanzensaft)
  • Birke, Erle und Haselnuss

Besonders die aus Nordamerika eingeschleppte Ambrosia-Pflanze ist eine der stärksten Allergieauslöser der Pflanzenwelt und kann schwerste allergische Reaktionen verursachen. Bei einigen Patienten können ihre Pollen direkt zu allergischem Asthma führen oder sogar einen allergischen Schock auslösen. Inzwischen hat die Politik reagiert und erste Schritte unternommen, Ambrosia-Bestände flächendeckend zu registrieren und zu beseitigen.

Wie funktioniert der Pollenallergie-Selbsttest?

Der cerascreen Test auf Pollenallergie verläuft denkbar unkompliziert:

  • Zunächst erhalten Sie mit der Post das bestellte Test-Kit. Mit der enthaltenen Lanzette können entnehmen Sie einen kleinen Blutstropfen an der Fingerkuppe und geben ihn auf die Trockenblutkarte.
  • Auf ihrem mein cerascreen Benutzerkonto oder in der mein cerascreen App tragen Sie die Test-ID Ihres persönlichen Pollenallergie-Tests ein. Zusätzlich werden Ihnen noch einige Fragen gestellt, damit das Testergebnis und die Handlungsempfehlungen daraus speziell auf Sie zugeschnitten werden können.
  • Trockenblutkarte und Blutprobe schicken Sie mit dem vorfrankierten Rücksendeumschlag an das medizinische Diagnostik-Fachlabor, mit dem cerascreen zusammenarbeitet.
  • Nach der Analyse im Labor erhalten Sie einen persönlichen Ergebnisbericht. Hier erfahren Sie, ob die Werte eine Allergie gegen bestimmte Gräser-, Kräuter- oder Blütenpollen vorliegen könnte und wie stark sie ausgeprägt ist. Dieses Ergebnis erhalten Sie in der Regel innerhalb von zwei bis drei Werktagen nach Eingang der Blutprobe.

Besonders aussagekräftig sind IgE-Analysen, wenn die Testperson den untersuchten Allergenen in den letzten zwei bis drei Wochen vor der Blutentnahme ausgesetzt war.

Was umfasst der Ergebnisbericht der Laboranalyse?

Der persönliche Ergebnisbericht schlüsselt genau auf, gegen welche Pollen spezifische IgE-Antikörper im Blut gefunden wurden und wie stark die Konzentration – also die allergische Reaktion – war. Im Bericht finden Sie zudem Handlungsempfehlungen zur Linderung der Beschwerden. Darüber hinaus erhalten Sie weitere Gesundheitsinformationen, beispielsweise über Kreuzallergien, da bestimmte Allergiearten oft gemeinsam auftreten. Eine typische Kreuzallergie ist beispielsweise die gegen Birkenpollen mit der gegen die Lebensmittel Haselnuss und Apfel.

Warum sollte ich bei Verdacht auf einen Pollenallergie-Test machen?

Die Bezeichnung „Heuschnupfen“ hört sich zunächst harmlos an, geht aber oft mit sehr lästigen Symptomen einher. Dazu gehören beispielsweise:

  • Fließschnupfen
  • Juckreiz
  • Augenjucken und -tränen sowie Bindehautentzündungen
  • Kribbeln in der Nase, Niesreiz
  • Tagesmüdigkeit
  • „pfeifende“ Atmung

Tatsächlich können unbehandelte Allergien jedoch auch langfristig schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Die häufigste Langzeitfolge einer Pollenallergie ist der sogenannte Etagenwechsel. Dabei wandern die Allergie-Symptome der oberen Atemwege (Nase, Rachen, Luftröhre) eine Station tiefer: in die Lunge. Dort können sie Husten, Luftnot und allergisches Asthma auslösen. Dies kann im Extremfall zu lebensbedrohenden Zuständen führen.

Weitere Komplikationen einer verschleppten Allergie sind:

  • wuchernde Nasenschleimhaut mit Polypen
  • chronisch verstopfte Nase
  • weitgehender Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn
  • Schlafstörungen mit Leistungsabfall und erhöhter Unfallgefahr am Tag

Häufige Fragen und Antworten

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Pollenallergie-Test?

Bei einem Anfangsverdacht sollte möglichst früh eine Abklärung durch einen Labortest auf Pollenallergie erfolgen. Dies verhindert nicht nur schwere Komplikationen, sondern kann auch Lebensentscheidungen beeinflussen. Wer zum Beispiel eine schwere Allergie gegen Roggen oder Birken hat, sollte den Hauskauf neben einer landwirtschaftlichen Nutzfläche oder einem Birkenwald noch einmal überdenken.

Können Allergien auch spät im Leben plötzlich auftreten?

Ja, beispielsweise ist die Zahl der Pollenallergien bei Patienten zwischen 45 und 64 Jahren seit 2008 um 27 Prozent gestiegen. In der Altersgruppe ab 80 Jahren haben sich die Zah­len sogar verdoppelt. Der Grund hierfür liegt in der Luftverschmutzung, die allergische Reaktionen verstärkt sowie im Klimawandel. Durch die höheren Temperaturen wird die Pollenflugsaison verlängert und neue Pflanzen konnten in Deutschland heimisch werden.

Was können Betroffene gegen eine Pollenallergie tun?

Nicht immer lassen sich Allergene vermeiden. Um die Allergie-Symptome zu Zeiten des Pollenflugs zu mildern, gibt es verschiedene Behandlungsansätze:

  • Kortisonhaltige Sprays: Cortison greift in die Immunabwehr des Körpers ein und mildert die Entzündungsreaktionen ab. Sprays mit Kortison sollten möglichst nur nach Rücksprache mit einem Arzt bei Kindern angewendet werden.
  • Schützende Augensprays: Ölhaltige Augensprays ohne medizinisch wirksame Stoffe (Beispiel: Optrex) legen eine schützende Lipidschicht über das Auge und verhindern so den Kontakt mit den allergieauslösenden Pollen.
  • Hyposensibilisierung: Eine Therapie, die nicht an den Symptomen, sondern an der Ursache der Beschwerden ansetzt, ist die Hyposensibilisierung. Hierbei wird dem Patienten der allergieauslösende Stoff über Monate hinweg in kleinen, sich steigernden Dosen zugeführt (durch Spritzen oder Tropfen). Dadurch soll der Körper an das Allergen gewöhnt werden, sodass eine überschießende Immunantwort (Allergie) später ausbleibt.
  • Antihistaminika – in Tablettenform (z. B. Cetirizin, Levocetirizin und Loratadin), als Nasensprays oder Augentropfen – wirken gegen die entzündungsauslösenden Histamine, die durch die Fehlleitung der spezifischen IgE-Antikörper ausgeschüttet werden. Genau wie die Allergie selbst machen auch Antihistaminika oft müde.

Bei Antihistaminika als Nasensprays oder Augentropfen kann es trotz der lokalen Anwendung in Einzelfällen zu Beschwerden wie Müdigkeit und Erschöpfung kommen. Dann sollte weder ein Fahrzeug noch eine Maschine bedient werden. Im Zweifel ist für die Dosierung die erneute Rücksprache mit dem Arzt anzuraten.

Quellen

  • https://www.allergie-freizeit.de/specials/allergien-die-unterschaetzte-gefahr/
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/108616/Immer-mehr-Senioren-leiden-an-Heuschnupfen
  • https://www.polli-allergie.de/allergie-heuschnupfen/ambrosia/
  • https://allergiecheck.de/allergie-ausloeser/heuschnupfen
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/102395/Brandenburg-will-staerkere-Bekaempfung-von-Ambrosia-erreichen
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/172342/Ambrosia-artemisiifolia-Ein-neues-Kraut-mit-hohem-allergenen-Potenzial
  • https://www.test.de/Heuschnupfen-Diese-Medikamente-helfen-und-sind-guenstig-4685480-0/
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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

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