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Häufige Fragen
Wie kann ich bei TeleClinic Verhütungsmittel anfragen?
Welches Verhütungsmittel ist das sicherste?
Was ist das gesündeste Verhütungsmittel?
Welche neuen Verhütungsmittel gibt es ohne Hormone?
Wann sollte ich mit einem Arzt über Verhütung sprechen?
Lernen Sie die behandelnden Ärztinnen und Ärzte kennen
Alle über TeleClinic behandelnden Ärztinnen und Ärzte sind in Deutschland niedergelassen und stehen für höchste Qualität. Sie stehen Ihnen bei allgemeinen und speziellen medizinischen Anfragen stets zur Seite.
Die abgebildeten Rezensionen wurden vor Veröffentlichung auf Ihre Echtheit durch die TeleClinic geprüft und stammen ausschließlich von Personen, die eine Behandlung über die TeleClinic-Plattform in Anspruch genommen haben. Die Bewertungen wurden im Rahmen einer Nutzerbefragung eingeholt und wurden basierend auf ihrer Aktualität zum Zeitpunkt der Auswertung ausgewählt.
Was sind Verhütungsmittel und wie sicher sind sie?
Kurzfassung
Die Wahl des passenden Verhütungsmittels ist eine individuelle Entscheidung, die von Faktoren wie Sicherheit (Pearl-Index), Verträglichkeit und Lebensstil abhängt. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen hormonellen Methoden (z. B. Pille, Hormonspirale) und hormonfreien Alternativen (z. B. Kupferkette, Kondom). Über TeleClinic können Sie bequem Rezeptanfragen* für bestimmte hormonelle Verhütungsmittel stellen – rein digital per Fragebogen.
Als Verhütungsmittel werden alle Methoden, Präparate oder Gegenstände bezeichnet, die eine Schwangerschaft bei geschlechtlichem Verkehr verhindern. Die Sicherheit einer Methode wird weltweit mit dem sogenannten Pearl-Index gemessen. Dieser Wert gibt an, wie viele von 100 Frauen, die eine Methode ein Jahr lang anwenden, trotzdem schwanger werden. Je niedriger der Wert, desto sicherer ist das Verhütungsmittel.
Ein Beispiel: Ein Pearl-Index von 0,1 bedeutet, dass statistisch gesehen eine von 1.000 Frauen schwanger wird. Ein Index von 10 bedeutet, dass 10 von 100 Frauen schwanger werden. Kein Verhütungsmittel bietet einen 100-prozentigen Schutz, doch viele moderne Methoden kommen diesem Ideal bei korrekter Anwendung sehr nahe.
Hormonelle Verhütungsmittel für die Frau
Hormonelle Methoden gehören zu den am häufigsten verwendeten Verhütungsmitteln. Sie greifen in den Hormonhaushalt ein, um den Eisprung zu unterdrücken oder die Einnistung einer Eizelle zu verhindern. Viele Frauen schätzen die hohe Sicherheit und positive Nebeneffekte wie ein reineres Hautbild oder schwächere Regelblutungen.
Die Pille und Minipille
Die Pille als Verhütungsmittel ist ein Klassiker. Sie enthält meist eine Kombination aus Östrogen und Gestagen (Mikropille) oder nur Gestagen (Minipille). Bei korrekter Einnahme gilt sie als sehr sicher (Pearl-Index 0,1 – 0,9).
Hormonspirale, Verhütungsring und Pflaster
Nicht jede Frau möchte täglich an eine Einnahme denken. Hier bieten sich Alternativen an:
- Hormonspirale: Wird von Ärztinnen und Ärzten in die Gebärmutter eingesetzt und wirkt dort lokal für 3 bis 5 Jahre.
- Verhütungsring: Ein flexibler Ring, der vaginal eingeführt wird und für drei Wochen Hormone abgibt.
- Verhütungspflaster: Wird wöchentlich auf die Haut geklebt und gibt Hormone über die Hautbarriere ab.
- Hormonimplantat: Ein Stäbchen, das unter die Haut des Oberarms implantiert wird.
Verhütungsmittel ohne Hormone
Immer mehr Menschen suchen nach hormonfreien Verhütungsmitteln, um den natürlichen Zyklus nicht zu beeinflussen oder Nebenwirkungen von Hormonen zu vermeiden. Diese Methoden wirken meist mechanisch oder chemisch.
Kupferspirale, Kupferkette und Kupferball
Diese Intrauterinpessare werden in die Gebärmutter eingesetzt. Die abgegebenen Kupferionen hemmen die Beweglichkeit der Spermien und verhindern die Einnistung. Sie gelten als sehr sicher und können mehrere Jahre im Körper verbleiben.
Barriere-Methoden
Zu den bekanntesten Barriere-Methoden zählen das Kondom und das Diaphragma. Das Kondom ist das einzige Verhütungsmittel für Männer, das gleichzeitig effektiv vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt. Es ist daher auch als Ergänzung zu anderen Methoden (Double-Check-Methode) sinnvoll.
Natürliche Familienplanung (NFP)
Bei der symptothermalen Methode beobachten Frauen ihren Zyklus (Temperaturmessung, Zervixschleim), um die fruchtbaren Tage zu bestimmen. Diese Methode erfordert Disziplin und ein genaues Körperbewusstsein, ist dafür aber komplett frei von Fremdkörpern oder Medikamenten.
Vergleich: Welches ist das sicherste Verhütungsmittel?
Wenn es rein um den Pearl-Index (PI) geht, führen hormonelle Langzeitmethoden und Sterilisation die Liste an. Hier eine Orientierung zur Sicherheit bei typischer Anwendung:
- Sehr hoch (PI < 1): Hormonimplantat, Hormonspirale, Sterilisation (Mann/Frau).
- Hoch (PI 0,1 – 0,9): Pille, Verhütungsring, Pflaster (bei korrekter Anwendung).
- Mittel bis Hoch (PI 0,3 – 0,8): Kupferspirale, Kupferkette.
- Mittel (PI 2 – 12): Kondom, Diaphragma (stark anwendungsabhängig).
- Niedrig (PI > 15): Coitus interruptus, Kalendermethode ohne Temperaturmessung.
Ärztliche Behandlung und Rezepte* über TeleClinic
Für die Erstverordnung eines hormonellen Verhütungsmittels oder das Einsetzen einer Spirale ist der physische Besuch in einer gynäkologischen Praxis notwendig. Wenn Sie jedoch ein gut vertragenes Präparat bereits nutzen, können Sie über TeleClinic zeitsparend ein Folgerezept* anfragen.
So funktioniert die Anfrage für Verhütungsmittel bei TeleClinic
Der Prozess bei TeleClinic ist speziell für Folgerezepte (z. B. für die Pille) optimiert und erfolgt asynchron – das bedeutet, Sie müssen keine Videosprechstunde buchen.
- Online-Fragebogen ausfüllen: Sie beantworten Fragen zu Ihrer Gesundheit, dem gewünschten Präparat und eventuellen Vorerkrankungen direkt in der App.
- Ärztliche Prüfung: Ärztinnen und Ärzte prüfen Ihre Angaben sorgfältig. Die Entscheidung über die Ausstellung eines Rezepts liegt dabei im alleinigen ärztlichen Ermessen.
- Rezept erhalten: Bei medizinischer Unbedenklichkeit erhalten Sie Ihr Rezept in der Regel innerhalb von 24 Stunden digital.
- Medikament erhalten: Sie können das Rezept in einer Apotheke vor Ort einlösen oder sich das Medikament liefern lassen.
Für diesen Service fällt eine Behandlungsgebühr ab 9,97 € an. Sollte die Anfrage aus medizinischen Gründen abgelehnt werden, erstatten wir Ihnen die Behandlungsgebühr selbstverständlich zurück.
Fazit: Individuelle Beratung ist entscheidend
Es gibt nicht „das eine“ perfekte Verhütungsmittel. Während für junge Frauen oft die Pille wegen der leichten Anwendung attraktiv ist, bevorzugen andere hormonfreie Verhütungsmittel wie die Kupferkette. Wichtig ist, dass Sie sich mit der gewählten Methode wohl und sicher fühlen. Bei Unsicherheiten oder Nebenwirkungen stehen Ihnen Ärztinnen und Ärzte beratend zur Seite. Natürlich können Sie auch jederzeit einen Termin für die Verhütungsmittelberatung per Videosprechstunde buchen.
Quellen/Belege
Celina von der Linden
- Zuletzt aktualisiert: 3. März 2026
Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie erfahrene Ärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.
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