Mit eRezept einfach & schnell zur Pille

Ihr Pillenrezept direkt aufs Handy

Sie möchten mit der Pille verhüten oder benötigen ein Folgerezept? 

Neben dem Besuch in der Praxis vor Ort haben Sie nun die Möglichkeit Ihr Rezept einfach online anzufordern.

Online-Arztgespräch

 In einem kurzen Gespräch per Video oder Telefon können Sie offene Fragen klären und die richtige Pille für Sie auswählen.

Digitales Pillenrezept

Im Anschluss erhalten Sie Ihr Rezept direkt aufs Handy und können es bei einer unserer Partnerapotheken einlösen.

Ratgeber zur Pille

Sicher verhüten mit der Pille: Online-Rezept und ausführliche Beratung

Wenn Sie einer Schwangerschaft sicher vorbeugen wollen, ist die Antibabypille eine gute und einfache Verhütungsmethode. Erfahren Sie hier mehr über die Sicherheit der Pille, welche Antibabypille am besten zu Ihnen passt und wie Sie die Pille bequem online mit Rezept bestellen können.

Kurzfassung:

  • Bei vorschriftsmäßiger Einnahme gilt die Pille als eines der sichersten Verhütungsmittel gleich nach der Hormonspirale.
  • Mikropillen wirken mit einer Hormonkombination aus Östrogen und Gestagen, Minipillen nur mit Gestagen. Sie werden unter anderem dann verschrieben, wenn Frauen kein Östrogen vertragen.
  • Pille bequem per Online-Rezept bestellen: Rezeptausstellung der Antibabypille ist für Patientinnen unkompliziert nach einer Online-Konsultation mit unseren Ärzten möglich.
Kondome und eine Pillenpackung
Kondom und Pille gehören zu den beliebtesten Verhütungsmitteln.

Wie wirkt die Pille?

Die Präparate zur Empfängnisverhütung enthalten weibliche Geschlechtshormone in künstlicher Form:

  • Mikropillen setzen sich meist aus einer niedrigen Dosierung aus Östrogen und dem künstlich hergestellten Gelbkörperhormon Gestagen (Progesteron) zusammen.
  • Minipillen wirken dagegen nur mit Gestagen.

Die Hormone sind verantwortlich für die Eireifung, den Eisprung und für die Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut. Bei täglicher Einnahme hält die Pille den Hormonspiegel der Frau auf einem gewissen Level und verhindert damit eine ungewollte Schwangerschaft.

Dafür aktiviert sie die folgenden drei Phasen:

  1. Phase: Verhinderung des Eisprungs:Die Hormone gaukeln dem Körper vor, dass der Eisprung bereits geschehen ist. Deswegen lässt er auch kein neues Ei heranreifen. Ein Eisprung wird in den meisten Fällen verhindert und so kann auch keine Schwangerschaft entstehen
  2. Phase: Verdickung des Zervix-Schleims:Den Schleim am Muttermund bezeichnet man als Zervix-Schleim. Die Antibabypille verdickt diesen Schleim durch die Gestagene und erschwert es den Spermien, überhaupt bis zur Gebärmutter vorzudringen.
  3. Phase: Abschwellen der Gebärmutterschleimhaut:Es ist nicht ausgeschlossen, dass es doch zu einem Eisprung kommt und das befruchtete Ei es bis in die Gebärmutter schafft. Sollte dies der Fall sein, sorgt die Pille vor: Durch die „Stilllegung der Eileiter“ baut sich die Gebärmutterschleimhaut ab. Das Ei hat es dadurch schwer, sich einzunisten und wird im normalen Zyklusverlauf wieder vom Körper abgestoßen. Eine Schwangerschaft wird damit weitestgehend verhindert.

Wie entsteht eine Schwangerschaft?
Sobald eine Eizelle nach dem Eisprung (Ovulation) befruchtet wird, macht sie sich auf dem Weg in die Gebärmutter. Gelingt es ihr, sich dort einzunisten, teilt sie sich in immer mehr Zellen: Die Plazenta entsteht und ein Embryo wächst heran.

Wie sicher ist die Pille im Vergleich zu anderen Verhütungsmethoden?

Es ist eine der wichtigsten Fragen, wenn es um die Verhütung geht: Wie sicher ist die Antibabypille? Dazu behilft man sich dem sogenannten Pearl-Index. Je kleiner dieser Wert ist, desto sicherer ist die Verhütungsmethode.

Ein Beispiel: Der Pearl-Index bezieht sich immer auf ein Jahr, in dem Frauen das jeweilige Verhütungsmittel genutzt haben. Liegt dieser bei 4, sind vier von 100 Frauen in diesem Jahr schwanger geworden. 0,4 bedeutet, dass 4 von 1.000 Frauen trotzdem Schwangerschaften zu verzeichnen hatten.

Die Sicherheit der Antibabypille gemessen am Pearl-Index:

Verhütungsmethode Pearl-Index
Mikropille 0,1-0,9
Minipille 0,5-3
Minipille mit Desogestrel 0,14-0,4
Hormonimplantat 0-0,8
Sterilisation des Mannes 0,1
Hormonspirale 0,16
Sterilisation der Frau 0,2-0,3
Kupferspirale 0,3-0,8
Depotspritze 0,3-0,8
Kondom 2-12
Coitus interruptus 4-18
Kalendermethode 9

Wichtig: Eine hundertprozentige Sicherheit existiert bei keiner Verhütungsmethode.

Vorteile der Pille gegenüber anderen Verhütungsmethoden

Die Pille bietet im Vergleich zu anderen Verhütungsmethoden eine Reihe von Vorteilen, aber auch einige Nachteile. Sehen Sie hier, welche das sind:

Vorteile Nachteile
Sehr hoher Empfängnisschutz Kein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten
Mikropille wirkt ab dem ersten Einnahmetag Tägliche Einnahme notwendig
Linderung von Menstruationsbeschwerden Risiko für Thrombose, Brust-, Eierstock- und Gebärmutterhalskrebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann vor allem bei der Mikropille steigen
Kürzere Monatsblutung Nebenwirkungen wie Übelkeit, Migräne, Gewichtszunahmen, Spannungsgefühle in den Brüsten und sexuelle Unlust, vor allem in den ersten Einnahmemonaten
Verbesserung des Hautbilds – z. B. bei Akne Verschreibungspflichtig (die Pille online zu bestellen, vereinfacht allerdings den Verschreibungsprozess)
Optimale Zykluskontrolle möglich
Kein Einfluss auf die Fruchtbarkeit

Welche Pille passt zu mir?

Welche Pille verschrieben wird und welche Antibabypille anschließend online bestellt werden kann, hängt unter anderem ab von:

  • Alter
  • Gesundheit
  • Lebensgewohnheiten

Die „klassische“ Pille ist ein Kombinationspräparat, das aufgrund der Verabreichung von Östrogen und Gestagen einen höheren Empfängnisschutz bietet, jedoch eine höhere Unverträglichkeit aufweist. Die Minipille ist ein alternatives Präparat, das ausschließlich Gestagen enthält. Sie ist besser verträglich, muss jedoch diszipliniert eingenommen werden.

Abhängig von den Bedürfnissen der Patientin kann der behandelnde Arzt eine Pille verschreiben, bei der es sich um ein sogenanntes Mehrphasenpräparat handelt (s. hierzu unsere Tabelle unten). Dabei werden wochenweise unterschiedlich hohe Hormondosierungen gegeben.

Die sogenannte „Pille danach“ ist keine Form der regelmäßigen Empfängnisverhütung, sondern dient lediglich der nachträglichen Absicherung nach einmaligem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr.

Welche Pille für wen?

  • Junge und gesunde Frauen können grundsätzlich alle Typen der Pille einnehmen. Dennoch sollte der Gynäkologe auch hier nicht unbedingt ein Präparat mit erhöhtem Thromboserisiko oder eine noch wenig getestete Pille verschreiben, die erst kurz auf dem Markt ist.
  • Bei Frauen, die über 35 Jahre alt sind, aber gesund leben, sollten Mikropillen mit niedrigem Östrogengehalt oder Minipillen bevorzugt werden.
  • Wer unter Menstruationsschmerzen oder einer unregelmäßigen Menstruation leidet, kann mit der Einnahme der Mikropille die Beschwerden deutlich lindern.
  • Die Kombination Rauchen und Antibabypille geht mit erhöhtem Thromboserisiko einher. Selbst Frauen, die noch jung und schlank sind, sollten deshalb eher zu einer Pille der 1. und 2. Generation oder zu einer Minipille greifen.
  • Ähnlich ist es bei Frauen mit Übergewicht – auch hier ist das Thromboserisiko erhöht. Ärzte verschreiben häufig Pillen der 3. und 4. Generation, um eine weitere mögliche Gewichtszunahme zu verhindern.
  • Frauen, die viel auf Reisen sind, zu Vergesslichkeit neigen oder generell einen eher unregelmäßigen Alltag leben, sind mit einer Minipille grundsätzlich schlechter beraten. Schon eine leichte Zeitverschiebung bei der Einnahme kann bereits den Empfängnisschutz gefährden.
  • Stillende Mütter können ebenfalls die Pille nehmen – sofern sie eine östrogenfreie Minipille wählen. Denn entgegen den Meinungen vieler gilt das alleinige Stillen als Empfängnisschutz nicht als sicher.

Welcher Wirkstoff hilft bei starken Regelblutungen & Co.?

Problem Wirkstoff Antibabypillen
Starke Regelbeschwerden Desogestrel
Starke Regelbeschwerden Levonorgestrel
  • Leios
  • Liana
  • Femigyne
  • Leona
Haut- und Haarprobleme, Akne Cyproteronacetat und Ethinylestradiol
* Diese Präparate werden nicht zur Empfängnisverhütung, sondern zur Behandlung von Hautproblemen, Haarausfall und übermäßiger Behaarung und zur Behandlung von Akne verschrieben!

Welche Risiken & Nebenwirkungen hat die Pille?

Die heutzutage verschriebenen Antibabypillen enthalten sehr viel niedrigere Hormondosen als früher gebräuchliche Präparate. Allerdings hängt die Verträglichkeit von der individuellen Situation der Patientin und von möglichen Erkrankungen ab, die der Frauenarzt im Vorfeld abklären sollte. Insgesamt gilt, dass die Mikropille aufgrund des Östrogengehalts eher Nebenwirkungen hervorruft als die Minipille – wie zum Beispiel:

Nebenwirkung Information
Kopfschmerzen und Migräne Von einer durch den Abfall des Östrogenspiegels ausgelösten Migräne berichten Frauen, die die Mikropille einnehmen, und zwar während der einwöchigen Einnahmepause.
Gewichtszunahme Empfundene Gewichtszunahmen sind in einigen Fällen die Folge von vermehrten Wassereinlagerungen im Körper, die ebenfalls auf die Östrogengaben zurückzuführen sind.
Thromboserisiko Ein echtes Risiko ist eine erhöhte Neigung zu Thrombosen und Lungenembolien, die insbesondere Patientinnen betrifft, die älter als 35 Jahre sind und/oder Raucherinnen. Das erhöhte Risiko von Thrombosen beruht auf Inhaltsstoffen, zu denen Gestagene wie Gestoden, Desogestrel oder Drospirenon gehören. Der Zusammenhang wurde im Pillenreport 2015 der Universität Bremen aufgezeigt.

Zusätzlich können folgende Nebenwirkungen auftreten:

  • Übelkeit
  • Spannungsgefühle in der Brust
  • Zwischenblutungen
  • Veränderungen im Hautbild
  • Stimmungsschwankungen

Bei auftretenden Nebenwirkungen gilt: Nicht einfach die Pille absetzen! Alle Begleiterscheinungen, die sich mit einem neuen Präparat einstellen, können nach einigen Wochen vergehen. Deshalb sollte eine neue Pille nicht sofort abgesetzt werden. Bei dauerhaften und starken Nebenwirkungen sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt ein anderes Präparat oder eine andere Verhütungsmethode gewählt werden.

Pille vergessen? Wann der Empfängnisschutz gefährdet ist

Eine Gefährdung des Empfängnisschutzes hängt von der Art der eingenommenen Pille ab.

Minipille: Sie muss unbedingt regelmäßig eingenommen werden. Schon nach wenigen Stunden Verspätung kann der Schutz deutlich abnehmen oder ganz aussetzen.

Mikropille: Der Empfängnisschutz besteht noch zwölf Stunden weiter. Die nächste Pille sollte hier zur gewohnten Zeit eingenommen werden. Aber auch bei der Mikropille kann der Empfängnisschutz nach mehr als zwölf Stunden versäumter Einnahmezeit aussetzen. Je nach Einnahmewoche sollten Sie wie folgt zusätzlich verhüten:

  • 1. Woche der Einnahme: zusätzlich verhüten, etwa mit Kondom.
  • 2. und 3. Einnahmewoche: Das Risiko, trotz vergessener Pille schwanger zu werden, ist geringer, die zusätzliche Verhütung mit Kondom jedoch auch hier ratsam.

Ein weiteres Risiko ist Durchfall oder Erbrechen während der ersten vier Stunden nach der Einnahme der Pille, denn dies unterbricht die Aufnahme der Hormondosis. Sofern die Durchfallerkrankung oder das Erbrechen ein einmaliges Phänomen ist, genügt nach dem Abklingen der Symptome die Einnahme einer weiteren Pille, um den Schutz aufrechtzuerhalten. Die Pillenpause beginnt in diesem Fall einen Tag früher. Lesen Sie hierzu den Beipackzettel.

Infobox: Tipps zur Pilleneinnahme: Wer sich sorgt, die Pille zu vergessen, sollte die Einnahme in die tägliche Routine integrieren. Ideal ist beispielsweise das Einnehmen nach dem Zähneputzen morgens oder abends, nach dem morgendlichen Frühstück – kurz und gut: immer dann, wenn Sie eine wiederholte Handlung vornehmen. Legen Sie die Packung zudem gut sichtbar bereit! Dann wird die Einnahme rasch zur Gewohnheit. Eine weitere Alternative ist eine Smartphone-App, wie zum Beispiel „Pillenerinnerung“ oder „Pillenalarm“ – oder ganz einfach: Die Erinnerungsfunktion nutzen.

Arztgespräch, Untersuchung & Rezeptausstellung

Pille ohne Rezept: Warum geht das eigentlich nicht? Wenn es darum geht, ein Hormonpräparat wie die Antibabypille einzunehmen, ist die Konsultation des Facharztes der erste Schritt. Denn nicht jede Pille eignet sich für jede Frau! Dies gilt nicht nur für die Ersteinnahmen, sondern auch für einen Wechsel der Pille.

  1. Der Gynäkologe überprüft in einer Erstuntersuchung und im Gespräch zunächst den gesundheitlichen Zustand der Patientin, fragt nach eventuellen Problemen mit Haut und Haaren oder starken Schmerzen bei der Menstruation ebenso wie nach chronischen Erkrankungen, etwa Diabetes.
  2. Gegebenenfalls werden die inneren Geschlechtsorgane durch Ultraschall untersucht und möglicherweise ein Abstrich der Gebärmutterschleimhaut vorgenommen.
  3. Die Faktoren Alter und Lebensweise spielen bei der Wahl der passenden Pille eine wichtige Rolle, ebenso wie die Informationen zum Thema Rauchen und Alkoholkonsum. Sie stehen in Wechselwirkung mit der Pille, beispielsweise hinsichtlich des möglichen Thromboserisikos.
  4. Der gewissenhafte Frauenarzt fragt nach möglicherweise zuvor eingenommenen Präparaten und deren Nebenwirkungen und stellt sicher, dass Sie genau die Pille verschrieben bekommen, welche die bestmögliche Verhütung mit der geringsten körperlichen Belastung darstellt.
  5. Überdies stellt die Untersuchung vor der Ersteinnahme sicher, dass keine Schwangerschaft vorliegt!

Lediglich die „Pille danach“, die nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr innerhalb von 72 Stunden eingenommen werden muss, ist ohne ärztliche Untersuchung und ohne Rezept frei erhältlich.

Pillenmarken im Überblick

Die derzeit verfügbaren Antibabypillen sind aufgelistet in der Reihenfolge der Entwicklungsgenerationen und nach dem Gestagengehalt. Eine Definition der möglichen gesundheitlichen Risiken kann nur durch den Facharzt in Abstimmung mit der Patientin erfolgen.

Produktname Inhaltsstoffe Anmerkung Hersteller
Conceplan M
  • 0,050 mg Norethisteron
  • 0,030 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Grünenthal
Eve 20
  • 0,050 mg Norethisteron
  • 0,020 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Grünenthal
Synphasec
  • 7 weiße Tabletten zu je 0,50 mg Norethisteron 0,035 mg Ethinylestradiol
  • 9 hellgelbeTabletten zu je 1 mg Norethisteron 0,035 mg Ethinylestradiol
  • 5 weiße Tabletten zu je 0,50 mg Norethisteron 0,035 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Grünenthal
TriNovum
  • 7 weiße Tabletten zu je 0,50 mg Norethisteron 0,035 mg Ethinylestradiol
  • 7 rosa Tabletten zu je 0,75 mg Norethisteron 0,035 mg Ethinylestradiol
  • 7 orange Tabletten zu je 1,00 mg Norethisteron 0,035 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Janssen – Cilag
Assumate 20
  • 0,10 mg Levonorgestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Velvian
Evaluna 20/30
  • 0,10 mg Levonorgestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol/ 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Rotta pharm Madaus
Femigyne Ratiopharm
  • 0,15 mg Levonorgestrel
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Ratiopharm
Femigoa
  • 0,15 mg Levonorgestrel
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Pfizer Pharma
Gravistat
  • 0,125 mg Levonorgestrel
  • 0,05 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Jenapharm
Illinia
  • 0,1 mg Levonorgestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Sandoz
Leona Hexal
  • 0,1 mg Levonorgestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Hexal
Leios
  • 0,1 mg Levonorgestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Pfizer Pharma
Liana- Ratiopharm
  • 0,1 mg Levonorgestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Ratiopharm
Microgynon
  • 0,15 mg Levonorgestrel
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Bayer
Minisiston
  • 0,125 mg Levonorgestrel
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Jenapharm
Minisiston 20
  • 0,10 mg Levonorgestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Jenapharm
Miranova
  • 0,10 mg Levonorgestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Bayer
Monostep
  • 0,125 mg Levonorgestrel
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Bayer
Novastep
  • 6 braune Dragees zu je 0,050 mg Levonorgestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
  • 5 weisse Dragees zu je: 0,075 mg Levonorgestrel 0,040 mg Ethinylestradiol
  • 10 gelbe Dragees zu je: 0,125 mg Levonorgestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Bayer
Trigoa
  • 6 braune Dragees zu je 0,050 mg Levonorgestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
  • 5 weisse Dragees zu je: 0,075 mg Levonorgestrel 0,040 mg Ethinylestradiol
  • 10 gelbe Dragees zu je: 0,125 mg Levonorgestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Pfizer Pharma
Triquilar
  • 6 braune Dragees zu je 0,050 mg Levonorgestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
  • 5 weisse Dragees zu je: 0,075 mg Levonorgestrel 0,040 mg Ethinylestradiol
  • 10 gelbe Dragees zu je: 0,125 mg Levonorgestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Bayer
Trisiston
  • 6 braune Dragees zu je 0,050 mg Levonorgestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
  • 5 weisse Dragees zu je: 0,075 mg Levonorgestrel 0,040 mg Ethinylestradiol
  • 10 gelbe Dragees zu je: 0,125 mg Levonorgestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Jenapharm
Desmin 20/30
  • 0,15 mg Desogestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol/ 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Grünenthal
Desoren 20/30
  • 0,15 mg Desogestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol/ 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Grünenthal
Lamuna 20/30
  • 0,15 mg Desogestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol/ 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Hexal
Lovelle
  • 0,15 mg Desogestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Essex Pharma
Marvelon
  • 0,150 mg Desogestrel
  • 0,030 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Essex Pharma
Mercilon
  • 0,15 mg Desogestrel
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Essex
Marvelon
  • 0,150 mg Desogestrel
  • 0,030 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Essex Pharma
Gracial
  • blaue Tablette zu je: 0,025 mg Desogestrel 0,040 mg Ethinylestradiol
  • weiße Tablette zu je: 0,125 mg Desogestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
Zweistufenpräparat Essex
Biviol
  • blaue Tablette zu je: 0,025 mg Desogestrel 0,040 mg Ethinylestradiol
  • weiße Tablette zu je: 0,125 mg Desogestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
Zweistufenpräparat Essex Pharma
Novial
  • gelbe Tablette zu je: 0,050 mg Desogestrel 0,035 mg Ethinylestradiol
  • rote Tablette zu je: 0,010 mg Desogestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
  • rote Tablette zu je: 0,150 mg Desogestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Essex Pharma
Oviala- ratiopharm
  • gelbe Tablette zu je: 0,050 mg Desogestrel 0,035 mg Ethinylestradiol
  • rote Tablette zu je: 0,010 mg Desogestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
  • rote Tablette zu je: 0,150 mg Desogestrel 0,030 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Ratiopharm
Cerazette
  • 0,075 mg Desogestrel
reines Gestagenpräparat Essex Pharma
Cilest
  • 0,25 mg Norgestimat
  • 0,035 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Janssen-Cilag
Pramino
  • weiße Tabeltte zu je 0,180 mg Norgestimat 0,035 mg Ethinylestradiol
  • blaue Tablette zu je 0,215 mg Norgestimat 0,035 mg Ethinylestradiol
  • blaue Tablette zu je 0,250 mg Norgestimat 0,035 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Janssen-Cilag
Estinette 20/30
  • 0.075 mg Gestodenum
  • 0,020/ 0,03 mg Ethinylestradiolum
Einphasenpräparat Effik
Femovan
  • 0,075 mg Gestoden
  • 0,030 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Bayer
Meliane 21
  • 0.075 mg Gestodenum
  • 0,020 mg Ethinylestradiolum
Einphasenpräparat Berlis
Minulet
  • 0.075 mg Gestoden
  • 0.030 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Pfizer Pharma
Milvane
  • 6 beige Dragees zu je: 0,05 mg Gestoden 0,03 mg Ethinylestradiol
  • 5 braunen Dragees zu je: 0,07 mg Gestoden 0,04 mg Ethinylestradiol
  • 10 weiße Dragees zu je 0,10 mg Gestoden 0,03 mg Ethinylestradiol
Dreistufenpräparat Bayer
Nuvaring
  • 11,7 mg Etonogestrel
  • 2,7 mg Ethinylestradiol (0,120 mg Etonogestrel 0,015 mg Ethinylestradiol pro 24 Stunden)
vaginales Freisetzungssytem Essex Pharma
Implanon
  • 68 mg Etonogestrel
reines Gestagenpräparat, Implantat unter der Haut für die Dauer von drei Jahren Essex Pharma
Belara
  • 2 mg Chlormadionacetat
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Grünenthal
Bellissima
  • 2 mg Chlormadionacetat
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Opfermann
Enriqa
  • 2 mg Chlormadionacetat
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Jenapharm
Yasmin
  • 3 mg Drospirenon
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Bayer
Yasminelle
  • 3 mg Drospirenon
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Bayer
Yaz
  • 3 mg Drospirenon
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Bayer
Yira 20/30
  • 3 mg Drospirenon
  • 0,02 mg Ethinylestradiol/ 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Berlis AG
Aida
  • 3 mg Drospirenon
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Jenapharm
Petibelle
  • 3 mg Drospirenon
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Jenapharm
Aliane
  • 3 mg Drospirenon
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Bayer
Eloine
  • 3 mg Drospirenon
  • 0,02 mg Ethinylestradiol
Einphasen- präparat Berlis
Valette
  • 2 mg Dienogest
  • 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Jenapharm
Maxim
  • 2 mg Dienogest 0,03 mg Ethinylestradiol
Einphasenpräparat Jenapharm
Qlaira
  • 2 gelbe Tabletten 3 mg Estradiolvalerat
  • 5 rote Tabletten 2 mg Dienogest 2 mg Estradiolvalerat
  • 17 gelbe Tabletten 3 mg Dienogest 2 mg Estradiolvalerat
  • 2 rote Tabletten 1 mg Estradiolvalerat
  • 2 weiße Tabletten ohne Wirkstoff
Vierphasenpräparat, enthält im Gegensatz zu allen anderen KOK das Östrogen Estradiol- valerat Bayer
Zoely
  • 2,5 mg Nomegestrolacetat
  • 1,5 mg Estradiol
Einphasenpräparat MSD SHARP & Dohme GmbH

Was kostet die Pille?

Die Kosten für die Pille hängen vom Hersteller und der gewählten Pille ab. Außerdem spielt das Alter der Frau eine Rolle für die Kostenübernahme seitens der Krankenkasse:

  • Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten für junge Frauen unter 18 Jahren vollständig.
  • Bei Frauen zwischen 18 und 20 Jahren ist eine Zuzahlung erforderlich. Diese macht zehn Prozent der Kosten aus und beträgt nicht weniger als fünf, aber auch nicht mehr als zehn Euro.
  • Privat und gesetzlich versicherte Frauen ab 20 Jahren müssen die Kosten für die Empfängnisverhütung durch die Einnahme der Antibabypille selbst tragen. Diese variieren im Schnitt zwischen sechs und 20 Euro im Monat.

​​​​​​​Ausnahmen: Patientinnen, die mit der Pille nicht die Empfängnis verhüten, sondern das Präparat aus medizinischen Gründen einnehmen, sind ausgenommen. In diesen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten auch über das 20. Lebensjahr hinaus.​​​​​​​

Pille online kaufen: Tipps – worauf achten?

Die Pille online zu kaufen, ist nicht ohne Rezept möglich – sollte ein Anbieter anderes versprechen, kann man davon ausgehen, dass es sich um eine unseriöse Online-Apotheke handelt. Achten Sie bei der Entscheidung für eine Online-Apotheke auf ein eindeutiges Impressum, aus dem der Firmensitz und Gerichtsstand hervorgehen, und eine Registrierung innerhalb Deutschlands bzw. Europas.

Wichtige Fragen & Antworten

Wie sicher ist die Antibabypille?
Grundsätzlich gehört die Antibabypille zu den sichersten Verhütungsmethoden. Wie der Pearl-Index zeigt, werden zwischen 1 und 4 von 1.000 Frauen trotz der Einnahme der Pille schwanger. Bei regelmäßiger Einnahme und gebotener Vorsicht nach dem Vergessen der Pille ist der Empfängnisschutz sehr hoch.

Was mache ich, wenn ich die Pille vergesse oder mich übergeben bzw. Durchfall habe?
Abhängig von der eingenommenen Pille und der Einnahmewoche kann der Empfängnisschutz aussetzen, sobald eine Pille vergessen oder die Hormonaufnahme durch beispielsweise Durchfall unterbrochen wurde. Im Beipackzettel finden Sie Informationen, wie die Pille in solchen Fällen weiter einzunehmen ist. Im Zweifel ist es ratsam, den Frauenarzt zu konsultieren.

Wann muss ich den Frauenarzt aufsuchen?
In jedem Fall vor der ersten Ausstellung eines Rezeptes, der eine eingehende Untersuchung vorangehen sollte, aber auch bei:

  • Anhaltenden und schweren Nebenwirkungen.
  • Verdacht auf eine Schwangerschaft trotz der Pille.
  • Plötzlich auftretenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Wie oft muss ich die Pille online bestellen?
Sofern Sie mit der Pille Ihrer Wahl zufrieden sind, können Sie sich das Präparat bequem von der Online-Apotheke nach Hause liefern lassen. Der Frauenarztbesuch jedes halbe Jahr ist allerdings weiterhin notwendig – schon allein wegen der Krebsvorsorge.

Quellen

  • https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/992336/Datei/94784/Pillenreport-2015.pdf
  • https://www.gesundheit.de/familie/sex-und-partnerschaft/verhuetung/pille
  • https://www.phytodoc.de/gesund-leben/achtung-medikamente/antibabypille
  • https://www.cyclotest.de/nebenwirkungen-pille/
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/29060/Pilleneinnahme-und-Zeitverschiebung

Nie wieder Wartezimmer – haben Sie Ihren digitalen Arzt immer dabei.