Ihr Ratgeber zu Prostatakrebs

Unser Prostatakrebs-Ratgeber liefert Ihnen hilfreiche Informationen rund um die Krankheit. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit Ihre Fragen einfach & schnell in einem Online-Arztgespräch per Video zu klären. Bei Bedarf erhalten Sie dabei das passende Rezept oder eine Krankschreibung direkt aufs Handy. Ganz ohne Terminprobleme oder langem Warten.

So einfach funktioniert es:

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  • 02 Created with Sketch. Persönliche Beratung per Videogespräch
  • 03 Created with Sketch. E-Rezept einlösen oder AU digital an den Arbeitgeber senden​

Häufige Fragen

Als gesetzlich Versicherter werden die Kosten für den Online-Arztbesuch, wie in der Praxis vor Ort, von Montag bis Samstag zwischen 7:00 – 19:00 Uhr von Ihrer Krankenkasse übernommen. Da wir aktuell nur Privatrezepte ausstellen dürfen, müssen Sie lediglich die Kosten für Ihr Medikament selbst tragen. Außerhalb dieser Zeiten können Sie jederzeit auf eigene Rechnung einen Arzt sprechen. Eine Kostenübersicht dazu finden Sie hier.

Als Privatversicherter erhalten Sie wie gewohnt eine Rechnung, welche Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Bei Bedarf können Ihnen unsere Ärzte Privatrezepte, sowie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese sind rechtsgültig und werden von Arbeitgebern und Apotheken anerkannt. Bitte beachten Sie, dass eine private AU nicht zur Beantragung von Krankentagegeld gültig ist und Sie bei einem Privatrezept die Kosten für das verschriebene Medikament selbst tragen müssen.

Nachdem der Arzt das digitale Rezept für Sie ausgestellt hat, können Sie es direkt in der App einlösen. Dabei haben Sie die Wahl, ob Sie Ihr Medikament bei einer Partner-Apotheke vor Ort abholen wollen oder ob Sie sich das Medikament kostenlos und bequem nach Hause liefern lassen. Das Medikament zahlen Sie entweder vor Ort oder auf Rechnung der Versandapotheke.

Im Schnitt können Sie bei uns innerhalb von 2 Stunden einen Arzt sprechen. Je nach Auslastung und Tageszeit kann dieser Wert etwas variieren.

Zunächst übermitteln Sie Ihr Anliegen via Online-Formular oder in der App an unsere medizinischen Assistenten. Diese nehmen Ihre Anfrage auf und vermitteln Sie an den richtigen Arzt weiter. Zum vereinbarten Termin müssen Sie dann die App öffnen und der Online-Sprechstunde beitreten. Die Verbindung mit dem Arzt wird sofort hergestellt, sobald dieser ebenfalls der Online-Sprechstunde beigetreten ist. Im Gespräch nimmt sich der Arzt für Ihr Anliegen so lange Zeit bis alle wichtigen Fragen geklärt sind und stellt Ihnen im Anschluss alle wichtigen Dokumente in der App aus.

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In Deutschland ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Je älter die Menschen, desto häufiger die Diagnose. Um Prostatakrebs zu vermeiden oder ihn gut behandeln zu können, ist es nötig, dass er früh erkannt wird. Vorsorgeuntersuchungen bieten hierzu die Möglichkeit. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Prostatakrebs-Ratgeber

Kurzfassung

  • Die Prostata ist eine Drüse, die zu den Fortpflanzungsorganen des Mannes gehört. 
  • Die genauen Ursachen für die Entstehung von Prostatakrebs sind noch unbekannt. Zu den Risikofaktoren zählen jedoch das Alter, das Hormon Testosteron, Rauchen, Alkoholkonsum und eine erbliche Veranlagung.
  • Prostatakrebs ist zu Beginn für den Betroffenen nicht spürbar. Erst wenn der Tumor so groß ist, dass er sich auf die Harnröhre oder andere Organe ausgebreitet hat, kommt es zu Beschwerden, wie zum Beispiel Schmerzen beim Urinieren, Blut im Urin oder Ejakulat. Ein gutartiger Tumor kann diese Symptome ebenso hervorrufen, wie ein bösartiger.
  • Je früher Prostatakrebs erkannt wird, desto höher sind die Chancen auf Heilung. Das gesetzliche Früherkennungsprogramm (Tastuntersuchung) oder auch ein PSA-Test gehören zu den gängigen Frühuntersuchungen.
  • Je nachdem in welchem Stadium der Krebs ist, gibt es unterschiedliche Verfahren, um diesen zu therapieren. Hat er gestreut und Metastasen außerhalb der Prostata gebildet, gibt es keine Aussichten mehr auf Heilung.

Was ist Prostatakrebs?

Die Prostata ist eine kastaniengroße Drüse, die Teil der Fortpflanzungsorgane des Mannes ist. Entarten Zellen in diesem Bereich und beginnen sich schnell und unkontrolliert zu teilen, entsteht ein Tumor.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen für die Entstehung von Prostatakrebs sind bis dato noch nicht genau bekannt.

Zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören jedoch das Alter und das Hormon Testosteron.

Testosteron fördert das Wachstum der Prostatazellen unabhängig davon ob sie gesund oder entartet sind.

Weitere Risikofaktoren, die die Entstehung von Prostatakrebs fördern können, sind:

  • Eine erbliche Veranlagung,
  • Sexuell übertragbare Geschlechtskrankheiten,
  • Eine chronische Entzündung der Prostata.

Ob Ernährung die Entstehung verhindern oder auch auslösen kann, ist noch nicht ausreichend erforscht. Rauchen und Alkoholkonsum erhöhen das Risiko für jede Krebsart.

Symptome 

Prostatakrebs ist zu Beginn für den Betroffenen nicht wahrnehmbar. Symptome treten erst auf, wenn das Geschwulst so groß geworden ist, dass es auf die Harnröhre übergreift oder wenn sich Metastasen außerhalb der Prostata gebildet haben.

Hat das Geschwulst die Harnröhre erreicht, treten häufig Probleme beim Urinieren auf.

  • Vermehrter, nächtlicher Harndrang, Schwierigkeiten beim anfänglichen Urinieren, Unfähigkeit zu Urinieren, schwacher oder unterbrochener Harnfluss.

Weitere Symptome sind:

  • Blut in der Samenflüssigkeit oder im Urin,
  • Schmerzen beim Ejakulieren oder in der Prostata selbst, 
  • Starke Schmerzen im unteren Rückenbereich, im Becken, in den Hüften oder Oberschenkeln,
  • Erektionsprobleme, verminderter Samenerguss, Impotenz.

Nicht nur eine bösartige Prostatavergrößerung kann die oben genannte Symptomatik hervorrufen, sondern auch eine gutartige. Sollten ein oder mehrere Punkte zutreffen, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um sich Klarheit zu verschaffen.

Früherkennung

Je früher Prostatakrebs erkannt wird, desto besser stehen die Chancen auf Heilung. 

Das gesetzliche Früherkennungsprogramm beinhaltet für Männer ab 45 Jahren – bei familiärer Vorbelastung ab 40 Jahren – einmal pro Jahr eine kostenlose Tastuntersuchung.Ungünstig liegende oder sehr kleine Tumore können nicht ertastet werden und bleiben somit verborgen.
Zusätzlich zu dem gesetzlichen Früherkennungsprogramm kann eine PSA-Test durchgeführt werden. Dieser Test misst die Menge an Eiweiß, das speziell in der Prostata produziert wird. Je höher der Wert, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tumor vorhanden ist. 

Beachtet werden sollte die Tatsachen, dass:

  • Ein erhöhter Wert nicht zwingend bedeutet, dass auch tatsächlich Krebs vorliegt, 
  • Ein normaler Wert Krebs nicht ausschließt.

Der Wert wird zudem durch weitere Faktoren bestimmt, wie durch Entzündungen der Prostata und Harnwege oder durch gutartige Geschwulste.

Durch die Früherkennung werden viele Tumore im Frühstadium erkannt und behandelt. Geschätzt die Hälfte der durch den PSA-Test erkannten Tumore hätte jedoch keine Probleme bereitet. Diese Gefahr der Überdiagnose sollte nicht außer Acht gelassen werden. Bevor man sich für einen PSA-Test entscheidet, sollte man sich über sämtliche Belastungen, seien sie psychischer oder physischer Natur, die ein positives PSA-Testergebnis mit sich bringen, im Klaren sein. 

Verlauf und Therapie

Befindet sich der Krebs innerhalb der Prostata sind die Heilungschancen sehr gut. 93% aller Betroffenen sind nach fünf Jahren noch am Leben.

Steigt der PSA-Wert nach der ersten Behandlung wieder an, muss abgewägt werden, ob eine weitere Operation oder eine medikamentöse Behandlung in Frage kommt.

Wird der Tumor erst entdeckt, wenn er sich schon in einem späteren Stadium befindet oder schlagen anfängliche Behandlungsversuche fehl, kann sich der Tumor bereits in benachbarte Körperteile ausgebreitet und sogenannte Metastasen entwickelt haben. Eine Kombination aus verschiedenen Therapieverfahren ist nun für die Behandlung nötig. 

Heilen kann man den Krebs in diesem Stadium nicht mehr. Vorrangiges Ziel ist es, die Schmerzen, die durch die Metastasen verursacht werden, so gut wie möglich zu dämpfen und dem Patienten einen möglichst lange Lebensspanne zu ermöglichen.  Wie lange ein Patient mit fortgeschrittenem Prostatakrebs überleben kann, hängt von der Bösartigkeit des Tumors ab. 

Quellen

  • https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/prostatakrebs.html
  • https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Prostatakrebs/prostatakrebs_node.html
  • https://www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/prostatakrebs-lokal.pdf
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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

Inhaltsverzeichnis

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