Erhalten Sie digitale Verschreibungen für Gesundheits-Apps

Eine App gegen Tinnitus oder für einen besseren Schlaf? Ärzte können jetzt Gesundheits-Apps verschreiben und Ihre gesetzliche Kasse übernimmt die Kosten.

Was sind Gesundheits-Apps?

Gesundheits-Apps sollen helfen, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder zu lindern. Vor der Zulassung als sogenannte Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) werden die Apps durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Datensicherheit und Nutzerfreundlichkeit überprüft.

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Wissenschaftlich fundiert

Von erfahrenen Fachkräften entwickelt.

CE Kennzeichnung

Als Medizinprodukt zugelassen.

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Kostenübernahme

100% erstattungsfähig durch gesetzliche Krankenkassen.

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Strengster Datenschutz

Erfüllt höchste Datenschutz-Anforderungen

So erhalten Sie Ihre App auf Rezept

1

Wunschtermin wählen

Beantworten Sie vorab einige Fragen und buchen Sie direkt Ihren Wunschtermin.

2

Beratung & Arztbrief

Sie erhalten nach dem Videogespräch einen Arztbrief als PDF direkt aufs Handy.

3

Freischaltcode

Reichen Sie den Arztbrief bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse ein und erhalten Sie Ihren persönlichen Freischaltcode.

4

Programmstart

Aktivierten Sie die Gesundheits-App mit Ihrem Code und starten Sie Ihre digitale Therapie.

Kostenübernahme

Unabhängig von Ihrer Krankenkasse werden die Kosten für den Online-Arztbesuch von Montag bis Samstag zwischen 7:00 - 19:00 Uhr von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Als Privatversicherter können Sie wie gewohnt Ihre Rechnung zur Erstattung einreichen.

Häufige Fragen

Digitale Gesundheitsanwendungen (kurz DiGA) sind Browser- oder App-basierte Anwendungen, die durch Ärzte und Psychotherapeuten verordnet werden können und einen medizinischen Nutzen oder eine Verbesserung im Ablauf einer Behandlung nachweisen. Im Rahmen der Zulassung als DiGA werden die Anwendungen durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf grundsätzliche Wirksamkeit, Datensicherheit und Nutzerfreundlichkeit überprüft. Dadurch erhalten die Gesundheits-Apps den Status als erstattungsfähiges Medizinprodukt und werden im DiGA-Verzeichnis des BfArM gelistet.

Grundsätzlich haben alle gesetzlich Versicherten Anspruch auf eine DiGA, wenn bei ihnen eine entsprechende medizinische Indikation (Erkrankung, Behinderung oder Verletzung) vorliegt, zu der es eine passende DiGA im Verzeichnis des BfArM gibt. In diesen Fällen übernimmt die jeweilige gesetzliche Krankenkasse die Kosten der DiGA für die empfohlene Anwendungsdauer. Ob eine Erstattung durch private Krankenversicherer stattfindet, richtet sich nach den jeweiligen Versicherungsbedingungen. Diese Frage sollten Privatversicherte mit ihrem Versicherer klären.

Das DVG (Digitale Versorgungsgesetz) regelt eindeutig, dass bei einer entsprechenden Vorliegen der medizinischen Indikation die Kosten von allen gesetzlichen Krankenversicherungen vollständig übernommen werde müssen. Es gibt für Sie also, anders als beispielsweise bei Medikamenten, auch keine Zuzahlungen. Darüber hinaus belasten DiGAs auch nicht das Verordnungsbudget eines verordnenden Arztes oder Psychotherapeuten.

Versicherte haben zwei Möglichkeiten, Gesundheits-Apps zu beantragen:

  1. Falls noch kein medizinischer Nachweis vorliegt, müssen Sie zunächst mit einem Arzt oder Psychotherapeuten über Ihr Anliegen sprechen. Dies geht einfach und schnell mit einer Online-Behandlung bei TeleClinic. Nach dem Videogespräch stellen Ihnen unsere Partner-Ärzte einen entsprechenden medizinischen Nachweis in Form eines Arztbriefs aus. Reichen Sie dann den Arztbrief, der Ihnen in der TeleClinic App als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt wird, bei Ihrer Krankenkasse ein. Das geht via Upload in Ihrer Krankenkassen-App, per Post oder im Service-Center Ihrer Krankenkasse.
  2. Falls entsprechende medizinische Nachweise, beispielsweise durch chronische Erkrankungen oder bestehende Arztbriefe, bereits vorliegen, können Sie sich ohne aktuelle Verordnung direkt an Ihre Krankenversicherung wenden.

Anschließend erhalten Sie von der Krankenkasse einen individuellen 16-stelligen Freischaltcode für die entsprechende DiGA.

Zunächst übermitteln Sie Ihr Anliegen via Online-Formular oder in der App an unsere medizinischen Assistenten. Diese nehmen Ihre Anfrage auf und vermitteln Sie an den richtigen Arzt weiter. Zum vereinbarten Termin müssen Sie dann die App öffnen und der Online-Sprechstunde beitreten. Die Verbindung mit dem Arzt wird sofort hergestellt, sobald dieser ebenfalls der Online-Sprechstunde beigetreten ist. Im Gespräch nimmt sich der Arzt für Ihr Anliegen so lange Zeit bis alle wichtigen Fragen geklärt sind und stellt Ihnen im Anschluss alle wichtigen Dokumente in der App aus.

Holen Sie sich jetzt die Verschreibung für Ihre Gesundheitsapp

DiGA-Ratgeber

Mit dem „Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation“ (Digitale-Versorgung-Gesetz – DVG) macht das Gesundheitssystem einen großen Schritt in Richtung der Digitalisierung. Ein großer Teil, neben der Telemedizin und dem Online-Arztbesuch, sind digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), die per Rezept verschrieben werden können.

Was sind DiGAs?

DiGA ist eine Abkürzung und steht für ‘Digitale Gesundheitsanwendungen’. Bei DiGAs handelt es sich also um ‘Apps auf Rezept’, die in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufgenommen worden sind. Ziel der Browser- oder App-basierten DiGAs ist es dabei zu helfen, Krankheiten zu erkennen, zu überwachen, zu behandeln oder Krankheiten und Symptome zu lindern.

Unterschied DiGA vs. frei erhältliche Gesundheits-Apps?

Die Anwendungen werden auf Datensicherheit und Benutzerfreundlichkeit überprüft. Außerdem ist die Wirksamkeit der DiGA durch eine kontrollierte, klinische Studie nachgewiesen. Sie erhält den Status als erstattungsfähiges Medizinprodukt niedriger Risikoklassen.

Zusammengefasst sind alle zugelassenen DiGAs:

  • Wissenschaftlich fundiert und von erfahrenen Fachkräften entwickelt
  • Als Medizin­produkt mit CE-Kennzeichnung zugelassen und als digitale Gesundheits­anwendung gelistet
  • Erfüllt höchste Datenschutz-Anforderungen nach DSGVO

Wieso gibt es nun Apps auf Rezept?

Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG), das im Dezember 2019 in kraft getreten ist, ermöglicht unter anderem, dass Apps auf Rezept einfach verschrieben und genutzt werden können. Die Kosten für die Apps werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
Durch die DiGAs sollen Patienten so schnell wie möglich von den innovativen Versorgungsansätzen profitieren. Das Ziel der DiGAs ist es dem Arzt und dem Patienten beim Erkennen, Überwachen und Behandeln von Krankheiten und Symptomen zu helfen. Die Apps sollen eine bestmögliche Betreuung und Unterstützung zu gesundheits- und krankheitsrelevanten Themen gewährleisten.

Wie kann ich eine DiGA erhalten?

Grundsätzlich kann jeder der eine medizinische Indikation nachweisen kann, eine DiGA erhalten. Über TeleClinic geht dies in folgenden Schritten:

  1. Der Patient meldet sich bei TeleClinic an, wählt die gewünschte App aus den verfügbaren DiGAs und beantwortet einige wichtige Fragen in einem Fragebogen.
  2. Nach einem Gespräch mit einem TeleClinic Partner-Arzt, stellt dieser die Indikation zur Therapie mit einer Gesundheits-App aus.
  3. Der Patient erhält einen Arztbrief mit entsprechender Diagnose sowie dem Namen und der PZN der verordneten DiGA.
  4. Der Arztbriefs, der ihm in der mobilen TeleClinic App als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt wird, wird bei der Krankenkasse eingereicht.
  5. Der Patient erhält von der gesetzlichen Krankenkasse einen individuellen 16-stelligen Freischaltcode mit dem die App für den Verordnungszeitraum freigeschaltet werden kann.

 

Falls entsprechende medizinische Nachweise, beispielsweise durch chronische Erkrankungen oder bestehende Arztbriefe, bereits vorliegen, kann sich der Patient auch ohne aktuelle Verordnung direkt an seine Krankenversicherung wenden.

Zertifizierung und Datensicherheit der DiGAs

Um zertifiziert zu werden, müssen DiGAs bestimmte Qualitätskriterien erfüllen:

  • Wissenschaftlich fundiert
  • Von erfahrenen Fachkräften entwickelt
  • Als Medizin­produkt mit CE-Kennzeichnung zugelassen
  • Als digitale Gesundheits­anwendung gelistet
  • Höchste Datenschutz-Anforderungen nach DSGVO erfüllen

 

Kostenübernahme durch die gesetzliche Kasse

Die Kosten für die digitale Gesundheitsanwendung wird, soweit eine medizinische Indikation nachgewiesen werden kann, von der Krankenkasse übernommen. Dafür muss das Rezept oder der in einem Arztbrief ausgestellte Antrag für eine DiGA bei der Krankenkasse eingereicht werden. Diese stellt einen Code zum Herunterladen der App aus und übernimmt die entstandenen Kosten für diese.

 

Wie und wo löse ich das Rezept genau ein?

Das Rezept für die DiGA wird bei Ihrer Krankenkasse eingereicht. Diese übernimmt die Kosten für die App und stellt Ihnen einen 16-stelligen Code aus, mit dem die entsprechende App heruntergeladen und dann genutzt werden kann. Das Rezept für die DiGA reichen Sie bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse ein. Diese übernimmt die Kosten für die App und stellt Ihnen einen 16-stelligen Code aus, mit dem die entsprechende App genutzt werden.  Das Rezept oder der Arztbrief mit der Indikation für die DiGA kann als PDF-Dokument online in der Krankenkassen-App hochgeladen, per Post an Ihre Krankenkasse gesendet oder im Krankenkassen-Service-Center eingereicht werden.

Quellen

  • https://self.frb.io/de/de/auf-rezept
  • https://www.bundesgesundheitsministerium.de/digitale-versorgung-gesetz.html
  • https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/digav.html
  • https://diga.bfarm.de/assets/images/diga-prozess-horizontal-ceb0f4497989cf3ac03c1c05f6e32611.pngErfüllt höchste Datenschutz-Anforderungen nach DSGVO

Inhaltsverzeichnis

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