Für Kinder, Damen & Herren

Schnelle Hilfe bei Keuchhusten einfach online

  • Beratung durch Facharzt per Videogespräch
  • Rezept oder Krankschreibung in Minuten auf’s Handy
  • Bequem von Zuhause & unterwegs
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Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten für Ihren Online-Arztbesuch.

Um kostenfrei einen Online-Arzt zu sprechen, buchen Sie jetzt zwischen 6:00 und 23:00 Uhr einen Termin und Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten.

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So funktioniert’s

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Online-Arztgespräch

Ein Facharzt berät Sie ausführlich per Videogespräch.

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Rezept & AU per App

Ihr Medikament erhalten Sie als Lieferung nach Hause oder zur Abholung vor Ort.

Sollte der Arzt wichtige Rückfragen haben, gehen wir auf Nummer sicher und bieten Ihnen ein Arztgespräch an.

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Keuchhusten

Keuchhusten tritt infolge einer bakteriellen Infektion der oberen Atemwege auf. Bei Jugendlichen und Erwachsenen wird Keuchhusten oft nicht als solcher erkannt. Das erhöht das Risiko einer Übertragung auf Säuglinge und Kleinkinder. Je jünger die Kinder sind, desto gefährlicher ist die Erkrankung.

So kann TeleClinic helfen

Ein kurzzeitiger Aufenthalt in einem Zimmer mit einem Infizierten reicht, um sich bei fehlendem Impfschutz anzustecken. Deswegen ist es wichtig, bei Keuchhusten schnell mit der Behandlung zu beginnen, um keine weiteren Personen zu infizieren. In einem Online-Arztgespräch erhalten Sie in wenigen Minuten eine individuelle Beratung und können mit dem passenden Medikament gegen Keuchhusten schnell Abhilfe schaffen. Ihr Rezept erhalten Sie nach dem Arztgespräch direkt per App und können es in einer Partner-Apotheke in Ihrer Nähe einlösen oder Ihr Medikament nach Hause liefern lassen. Außerdem kann Ihnen die Ärztin bzw. der Arzt eine Krankschreibung bequem & schnell per App ausstellen.

Häufige Fragen

Als gesetzlich Versicherter werden die Kosten für den Online-Arztbesuch täglich zwischen 6:00-23:00 Uhr von Ihrer Krankenkasse übernommen. Da wir aktuell nur Privatrezepte ausstellen dürfen, müssen Sie lediglich die Kosten für Ihr Medikament selbst tragen. Außerhalb dieser Zeiten können Sie jederzeit auf eigene Rechnung eine Ärztin/einen Arzt sprechen. Eine Kostenübersicht dazu finden Sie hier. Als Privatversicherter erhalten Sie wie gewohnt eine Rechnung, welche Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Bei Bedarf können Ihnen unsere Ärztinnen und Ärzte Privatrezepte, sowie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese sind rechtsgültig und werden von Arbeitgebern und Apotheken anerkannt. Bitte beachten Sie, dass eine private AU nicht zur Beantragung von Krankentagegeld gültig ist und Sie bei einem Privatrezept die Kosten für das verschriebene Medikament selbst tragen müssen.

Nachdem die Ärztin/der Arzt das digitale Rezept für Sie ausgestellt hat, können Sie es direkt in der App einlösen. Dabei haben Sie die Wahl, ob Sie Ihr Medikament bei einer Partner-Apotheke vor Ort abholen wollen oder ob Sie sich das Medikament kostenlos und bequem nach Hause liefern lassen. Das Medikament zahlen Sie entweder vor Ort oder auf Rechnung der Versandapotheke.

Im Schnitt können Sie bei uns innerhalb von 2 Stunden eine Ärztin/einen Arzt sprechen. Je nach Auslastung und Tageszeit kann dieser Wert etwas variieren.

Zunächst übermitteln Sie Ihr Anliegen via Online-Formular oder in der App an unsere medizinischen Assistenten. Diese nehmen Ihre Anfrage auf und vermitteln Sie an die richtige Ärztin/den richtigen Arzt weiter. Zum vereinbarten Termin müssen Sie dann die App öffnen und der Online-Sprechstunde beitreten. Die Verbindung mit dem Arzt wird sofort hergestellt, sobald dieser ebenfalls der Online-Sprechstunde beigetreten ist. Im Gespräch nimmt sich die Ärztin/der Arzt für Ihr Anliegen so lange Zeit bis alle wichtigen Fragen geklärt sind und stellt Ihnen im Anschluss alle wichtigen Dokumente in der App aus.

Unsere Patienten lieben TeleClinic

Dieter Wagner
Google Bewertung
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Eine tolle Idee. (...) Außerdem: wer sitzt schon gerne lange in einem Wartezimmer herum? Die meisten jedenfalls nicht. Ich finde diesen Service hervorragend!
Juia499
AppStore Bewertung
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Super Hilfe für Mamas! Als Mama ist diese App genial, weil ich super schnell an Kinderärzte rankomme, und dem Arzt bsp Ausschläge oder geschwollenen Füße nach Wespenstiche zeigen kann. (...)
Philipp Kroiss
Play Store Bewertung
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Ich habe mit Teleclinic eine tolle Möglichkeit gefunden mir unkomliziert ein Rezept verschreiben zu lassen. Ich erspare mir lange Wartezeiten bei einem lokalen Arztbesuch. (...)
Marie Wickie
Play Store Bewertung
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Ich finde diese App sehr praktisch. Die Angabe meiner Daten ging sehr unkompliziert und das Ergebnis war top.
Mara Drotziger
Google Bewertung
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Coole Idee. Wird Zeit, dass HealthCare auch mehr digital wird. Ein Schritt in die richtige Richtung.
Nicola Pantelias
Google Bewertung
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Endlich gibt es ein digitales Angebot zum Arztbesuch!! Hier wird der Patient schnell und kundenorientiert bedient und ärztlich gut versorgt. Und das alles ohne Fahrtweg und Ansteckung!! (...)
RandaN1982
AppStore Bewertung
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Sehr innovativ Ich habe heute die App zum ersten Mal genutzt. Ich war positiv überrascht. Die Handhabung ist sehr easy und intuitiv. (...) So geht Arzt 2019!
seiste10
AppStore Bewertung
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Nach einiger Skepsis hatte ich mich doch entschieden, die App auszuprobieren. (..) Ich kann die App nur weiterempfehlen!
Sven Trabusch
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Sehr gut! Ich war mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden. Auch die Kommunikation mit TeleClinic (...) Ich war wirklich sehr positiv überrascht. Werde den Service bestimmt wieder nutzen.
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Keuchhusten-Ratgeber

Kurzfassung

  • Keuchhusten ist keine harmlose Kinderkrankheit, die Infektion kann einen schweren Verlauf nehmen.
  • Sowohl eine Impfung als auch eine durchgemachte Erkrankung schützen nur etwas drei bis zwölf Jahre vor einer erneuten Infektion. Keuchhusten kann mehrmals im Leben auftreten.
  • Eine Behandlung mit Antibiotika kann den quälenden Husten lindern und Ansteckungen vermeiden, wenn sie früh genug beginnt.
  • Der beste Schutz vor eine Ansteckung ist eine regelmäßige Impfung.

Was ist Keuchhusten?

Keuchhusten (Pertussis) ist eine bakterielle Infektionskrankheit. Die langwierige Krankheit zeigt sich durch starke Hustenanfälle, an deren Ende die Betroffenen pfeifend oder keuchend einatmen. Das Keuchen entsteht durch eine Verspannung des Kehlkopfes, der den Luftweg stark verengt.

Der quälende Husten tritt in stakkatoartigen Attacken bis zu 50-mal täglich auf. Extrem stark sind die Anfälle in der Nacht. Das krampfartige, unbeherrschbare Husten kann zu Erbrechen führen. Zudem würgen Erkrankte oft zähen Schleim aus.

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Die Erkrankung an Keuchhusten kann sich über mehrere Wochen bis Monate ziehen.

Welche Ursache hat Keuchhusten?

Auslöser für die Erkrankung sind drei verschiedene Bakterienstämme. Hauptverursacher ist Bordetella pertussis, seltener verursachen die verwandten Keime Bordetella parapertussis oder Bordetella holmesii die Beschwerden. Bei Letzteren ähneln die Symptome stark denen einer Infektion mit Bordetella pertussis, aber die Krankheit verläuft leichter und kürzer.

Wer ist besonders gefährdet?

Im Prinzip besteht für jeden Menschen ein Keuchhusten-Risiko, wenn keine ausreichende Immunität vorliegt. Nach einer Infektion mit dem Erreger sind Betroffene in der Regel für dreieinhalb bis zwölf Jahre vor einer neuen Ansteckung geschützt. Nach einer dreimaligen Grundimmunisierung besteht für fünf Jahre Schutz.

Keuchhusten ist eine Tröpfcheninfektion. Die Übertragung erfolgt beim Sprechen, Husten oder Niesen, der Erreger überwindet dabei Strecken von etwa einem Meter unbeschadet.

Die regelmäßige Impfung gegen Keuchhusten schützt zu 85 Prozent vor einer Ansteckung.

Symptome von Keuchhusten

Keuchhusten ist eine langwierige Erkrankung, die in verschiedenen Phasen verläuft. Insgesamt können zwischen dem Ausbruch und der vollständigen Erholung Wochen oder Monate liegen. Je nach Alter der Betroffenen zeigt sich Keuchhusten durch sehr unterschiedliche Beschwerden.

Keuchhusten beginnt mit dem sogenannten Stadium catarrhale, das Symptome einer Erkältung zeigt. Typisch sind leichter Husten, Schnupfen sowie kein oder nur leichtes Fieber. Diese Phase dauert ein bis zwei Wochen.

Keuchhusten bei Säuglingen

Bei Säuglingen ist Keuchhusten besonders gefährlich. Kinder in diesem Alter können sich noch nicht aufsetzen und so das Husten erleichtern. Eltern sollten nach einer vermeintlichen Erkältung auf folgende Symptome achten:

  • Atemaussetzer oder gar Atemstillstand
  • Blau angelaufenes Gesicht

Bis zu zehn Prozent der Säuglinge und Kleinkinder zeigen nicht das typische anfallsartige Husten mit anschließendem keuchendem Einatmen. Säuglinge unter sechs Monaten sind vergleichsweise stark anfällig für schwerwiegende Komplikationen. Bei ihnen ist häufig eine Krankenhausbehandlung erforderlich, da Keuchhusten auch zum Tode führen kann.

Erwachsene und Jugendliche sind die Hauptinfektionsquelle für Säuglinge, daher ist ein lückenloser Impfschutz bei den Bezugspersonen angeraten.

Keuchhusten bei Schulkindern

Erreichen Kinder das schulfähige Alter, haben sie bei Einhaltung aller empfohlener Schutzimpfungen einen Impfschutz von 85 Prozent. Tritt die Erkrankung bei ihnen auf, sehen Eltern nach dem Stadium catarrhale meist die klassischen Symptome:

  • anfallartiger, starker Husten
  • keuchendes oder pfeifendes Einatmen am Ende der Attacke
  • Erbrechen durch starken Husten
  • Schlaflosigkeit aufgrund nächtlicher Anfälle
  • Gewichtsabnahme durch mangelnden Appetit und Erbrechen

Keuchhusten bei Jugendlichen und Erwachsenen

In dieser Altersgruppe verläuft der Keuchhusten oft asymptomatisch und wird nicht als solcher erkannt. Betroffene glauben häufig, an einer extrem hartnäckigen Erkältung zu leiden.

Keuchhusten ist mindestens drei Wochen lang ansteckend. In dieser Zeit stecken infizierte Personen im Schnitt 17 weitere an.

Der Verlauf der Erkrankung

Insgesamt lässt sich Keuchhusten in vier Stadien aufteilen:

Stadien                                        Dauer                                             Symptome

Stadium catarrhale1 bis 2 Wochenerkältungsähnlich mit Husten und Schnupfen; kein oder nur schwaches Fieber
Stadium convulsivum4 bis 6 Wochenbellender Husten im Stakkato, keuchendes Einatmen am Ende, Erbrechen, zäher Auswurf
Stadium decrementi6 bis 10 Wochenlangsam abklingender Husten

Bei Jugendlichen und Erwachsenen lassen sich die klassischen Phasen oft nicht unterscheiden, die Beschwerden erinnern an eine nicht ausheilende Erkältung.

Wie erfolgt die Keuchhusten-Diagnose?

Treten während der akuten Hustenphase die klassischen Symptome für Keuchhusten auf, erfolgt die Erstdiagnose in der Regel durch die Ärtzin/den Arzt. Eine Laboruntersuchung dient zur Bestätigung. Da die Erkrankung insbesondere bei Jugendlichen und Erwachsenen häufig in Form von lang andauerndem Husten ohne die typischen Beschwerden auftritt, empfehlen Medizinerinnen und Mediziner die Abklärung im Labor. So ist eine sichere Diagnose möglich.

Die Behandlung bei Keuchhusten

Zur Behandlung der Erkrankung bestehen verschiedene Optionen:

 

Antibiotika

Antibiotika (Bakterienwachstum-hemmende Mittel) lindern die Heftigkeit der Hustenanfälle und verkürzen die Dauer der Erkrankung. Zudem verhindern diese Mittel die Ansteckung von weiteren Personen. Das funktioniert allerdings nur, wenn die Therapie möglichst vor Beginn der Hustenphase (Stadium catarrhale) oder spätestens zwei Wochen nach deren Beginn einsetzt.

 

Hausmittel bei Keuchhusten

Wirksame Hausmittel bei Keuchhusten gibt es nicht. Folgende Maßnahmen sind empfehlenswert:

  • Ruhe und reizarme Umgebung
  • viel trinken
  • regelmäßige, kleine Mahlzeiten

Die Erkrankung ist auch unter dem Namen 100-Tage-Husten bekannt. Rechnen Sie bei Keuchhusten mit einer Arbeitsunfähigkeit für mehrere Wochen oder Monate.

Fragen und Antworten

Ab wann können Kinder gegen Keuchhusten geimpft werden?

Säuglinge erhalten die erste Impfung gegen Keuchhusten im Alter von zwei Monaten. Es erfolgen Wiederholungen im dritten und im vierten Monat. Den letzten Teil der Grundimmunisierung führen Kinderärztinnen/Kinderärzte zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat durch. Danach sind Auffrischungen des Impfschutzes im Alter von fünf bis sechs Jahren und eine weitere zwischen dem 9. und 17. Lebensjahr vorgesehen.

Wie lassen sich Erwachsene gegen Keuchhusten impfen?

Es steht derzeit kein Einzelimpfstoff gegen die Erkrankung zu Verfügung. Die Impfung ist mit einem Kombinationsimpfstoff im Rahmen der Tetanus-Diphtherie-Auffrischung möglich.

Wie ansteckend ist Keuchhusten?

Im engen familiären Kontakt verbreitet sich Keuchhusten zu nahezu 100 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, dass Personen ohne Impfschutz oder Immunschutz durch eine vorangegangene Infektion erkranken, ist in der Regel bei engem Kontakt sehr hoch.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/61447/Pertussis-nicht-nur-eine-Kinderkrankheit
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92179/Warum-Keuchhusten-trotz-hoher-Impfquote-wieder-haeufiger-wird
  • https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/keuchhusten-bei-erwachsenen-haeufig-als-erkaeltungshusten-verkannt/
  • https://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/keuchhusten-pertussis/was-ist-keuchhusten-pertussis/
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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

Inhaltsverzeichnis

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