Ihr Ratgeber zu Basaliom

Hautveränderungen, wie Rötungen oder raue Stellen sind etwas alltägliches. Dauerhafte Rötungen oder Geschwulste können auch auf weißen Hautkrebs hinweisen. Welche Risikofaktoren dabei eine Rolle spielen und mehr, erfahren Sie hier.

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Basaliom-Ratgeber

Kurzfassung:

  • Ein Basaliom ist ein bösartiger Tumor der Haut
  • Risikofaktoren sind helle Haut, eine starke UV-Belastung oder auch erbliche Veranlagung
  • Die operative Entfernung stellt die gängigste Behandlungsform dar
  • Alternativen sind zum Beispiel: Salben, Lasern, Medikamente
  • Ein zwei-jährliches Hautkrebsscreening ist eine präventive Maßnahme, ebenso, wie der Schutz der besonders gefährdeten Hautstellen (Gesicht, Schultern, Kopf)

Was ist ein Basaliom?

Das Basaliom (Basalzellkarzinom, weißer Hautkrebs) ist ein bösartiger Tumor der Haut, der in der Regel nicht lebensbedrohlich verläuft.

  • Metastasen (Tochtergeschwulste) bilden sich sehr selten
  • Das Wachstum in die Tiefe der Haut ist möglich
  • Betroffen sind meist ältere Menschen (60. Lebensjahr)

Woran erkenne ich ein Basaliom?

Typisch für Basaliome ist das Auftreten von sichtbaren Hautveränderungen an sonnenexponierter Haut, den sogenannten Sonnenterrassen der Haut. 

In 95% der Fälle findet man Veränderungen an:

  • Kopf, Hals, Schulter
  • Gesicht, Ohren, Nase
  • Im Augenbereich

Ein Basaliom kann geschwür- oder knötchenartignarbenförmig oder auch flach sein. Fortgeschrittene Tumore zeichnen sich häufig durch Geschwürbildung mit Nässen und kleineren Blutungen aus.

Ein Facharzt für Dermatologie (Hautarzt) untersucht zuerst die betroffene Stelle. Mit einer Gewebeprobe kann er seinen Verdacht bestätigen.

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Ursachen

Risikofaktoren, die das Entstehen eines Basalioms fördern, sind:

  • Eine starke UV-Belastung, besonders bei heller Haut
  • Familiäre Vorbelastung
  • Höheres Lebensalter
  • Autoimmunerkrankungen

Behandlung

Lautet die Diagnose Basaliom, ist die operative, vollständige Entfernung die am häufigsten gewählte Behandlung. Alternativen bei leichteren Veränderungen der Haut sind:

  • Photodynamische Therapie
  • Kryotherapie (Vereisung)
  • Lasertherapie
  • Lokale Behandlung mit Immunologika (z.B. Imiquimod- oder 5-Fluorouracil-Creme)

Basaliome, die nicht operativ entfernt werden können, werden mit Medikamenten, wie Vismodegib und Sonidegib behandelt. Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen ist ein Beratungsgespräch dringend notwendig, in dem abgewogen wird, ob eine medikamentöse Behandlung die beste Alternative ist.

Prävention

Um das Risiko einer Erkrankung möglichst gering zu halten, oder um eine Erkrankung frühzeitig zu erkennen, ist es sinnvoll:

  • Mindestens alle zwei Jahre ein Hautkrebsscreening bei Ihrem Hausarzt zu machen
  • Bei suspekten Hautveränderungen einen Arzt aufsuchen
  • Die gefährdeten Hautstellen mit Cremes oder Bedeckungen, wie Hüten schützen

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/160390/Basalzellkarzinom-Therapieoptionen-fuer-den-haeufigsten-Hautkrebs
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/72017/Basaliom-Imiquimod-Creme-(fast)-gleich-gute-Alternative-zur-Operation 
  • https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/hautkrebs/basalzellkarzinom.html

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