Krankschreibung in der Schwangerschaft*
Lassen Sie sich per Videogespräch beraten. Fragen Sie von überall Ihre Krankschreibung während der Schwangerschaft an – von Ärztinnen und Ärzten in Deutschland ausgestellt.
Kostenübernahme durch alle Krankenkassen und Versicherungen














Nur ca. 4 Min. Wartezeit
Wunschtermin wählen
Online
Dr. Schmidt-Sibeth
Allgemeinmedizin
Arzt direkt online sprechen
Ihre eAU ist abrufbereit
Rezept einlösen
App Downloads
Häufige Fragen
Werden die Kosten von meiner Krankenkasse übernommen?
Was muss ich beim elektronischen Rezept oder der AU beachten?
Wo kann ich mein Rezept einlösen?
Wie lange muss ich warten?
Wie läuft der digitale Arztbesuch ab?
Lernen Sie die behandelnden Ärztinnen und Ärzte kennen
Alle über TeleClinic behandelnden Ärztinnen und Ärzte sind in Deutschland niedergelassen und stehen für höchste Qualität. Sie stehen Ihnen bei allgemeinen und speziellen medizinischen Anfragen stets zur Seite.
Bei diesen Symptomen können wir beispielsweise helfen
Zu diesen und weiteren Symptomen und Erkrankungen können wir Ihnen online ärztliche Beratung anbieten:
Die abgebildeten Rezensionen wurden vor Veröffentlichung auf Ihre Echtheit durch die TeleClinic geprüft und stammen ausschließlich von Personen, die eine Behandlung über die TeleClinic-Plattform in Anspruch genommen haben. Die Bewertungen wurden im Rahmen einer Nutzerbefragung eingeholt und wurden basierend auf ihrer Aktualität zum Zeitpunkt der Auswertung ausgewählt.
Krankschreibung in der Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen, die eine Krankschreibung erforderlich machen. Lesen Sie hier alles über die Gründe für eine Krankschreibung in der Schwangerschaft, wie man sie erhält und welche Rechte und Pflichten werdende Mütter haben. Zudem wird auf die Besonderheiten des Mutterschutzes und die rechtlichen Rahmenbedingungen eingegangen.
Kurzfassung
- Gesundheitliche Probleme in der Schwangerschaft können eine Krankschreibung notwendig machen.
- Werdende Mütter haben besondere Schutzrechte am Arbeitsplatz.
- Eine Krankschreibung kann durch den Frauenarzt oder Hausarzt erfolgen.
- Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin.
- TeleClinic bietet die Möglichkeit, ärztliche Beratung und Krankschreibungen online zu erhalten.
Wann ist eine Krankschreibung in der Schwangerschaft notwendig?
Es gibt verschiedene Gründe, warum eine Krankschreibung in der Schwangerschaft notwendig sein kann. Häufige Gründe sind:
- Starke Übelkeit und Erbrechen (Hyperemesis gravidarum)
- Rückenschmerzen und andere körperliche Beschwerden
- Bluthochdruck oder Präeklampsie
- Infektionen, die eine Ruhepause erfordern
- Psychische Belastungen oder Stress
- Gefährdete Schwangerschaft (z.B. bei vorzeitigen Wehen)
In solchen Fällen kann eine Krankschreibung notwendig sein, um die Gesundheit der Mutter und des ungeborenen Kindes zu schützen. Besonders wichtig ist, dass die werdende Mutter bei gesundheitlichen Problemen schnell ärztlichen Rat einholt, um mögliche Risiken zu minimieren.
Wie erhält man eine Krankschreibung in der Schwangerschaft?
Eine Krankschreibung kann entweder durch den Frauenarzt oder den Hausarzt erfolgen. Der Arzt wird eine Untersuchung durchführen und entscheiden, ob eine Krankschreibung notwendig ist. Bei gesundheitlichen Problemen in der Schwangerschaft ist es wichtig, dass die werdende Mutter schnell ärztlichen Rat einholt, um mögliche Risiken zu minimieren. Der Arzt stellt dann eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus, die der Arbeitgeber benötigt.
Welche Rechte haben schwangere Arbeitnehmerinnen?
Schwangere Arbeitnehmerinnen haben besondere Schutzrechte, die im Mutterschutzgesetz (MuSchG) festgelegt sind. Dazu gehören:
- Besonderer Kündigungsschutz ab dem Zeitpunkt der Schwangerschaft bis vier Monate nach der Geburt
- Freistellung von gefährlichen oder körperlich belastenden Tätigkeiten
- Pausen und Ruhezeiten, die den Bedürfnissen der Schwangeren angepasst sind
- Mutterschutzfrist: sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt (bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen)
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, diese Schutzmaßnahmen zu gewährleisten und die Gesundheit der werdenden Mutter und des ungeborenen Kindes zu schützen. Zudem sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass keine Gefährdung für die Schwangere und das ungeborene Kind besteht. Sollte dies nicht möglich sein, muss der Arbeitgeber der Schwangeren eine andere, zumutbare Tätigkeit anbieten.
Was passiert bei einer längeren Krankschreibung?
Wenn eine längere Krankschreibung notwendig ist, gelten die allgemeinen Regelungen zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. In den ersten sechs Wochen zahlt der Arbeitgeber weiterhin das Gehalt. Danach haben gesetzlich Versicherte Anspruch auf Krankengeld von ihrer Krankenkasse. Das Krankengeld beträgt in der Regel 70% des Bruttogehalts, jedoch nicht mehr als 90% des Nettogehalts. Für werdende Mütter, die während der Schwangerschaft längere Zeit krankgeschrieben sind, ist es wichtig, diese Regelungen zu kennen, um finanzielle Einbußen zu minimieren.
Welche Rolle spielt der Mutterschutz?
Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt (bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen). Während dieser Zeit besteht ein Beschäftigungsverbot, um die Gesundheit der Mutter und des Kindes zu schützen. Eine Krankschreibung während des Mutterschutzes ist in der Regel nicht erforderlich, da das Beschäftigungsverbot bereits greift. Werdende Mütter sollten sich rechtzeitig über ihre Rechte und Pflichten während des Mutterschutzes informieren, um keine wichtigen Fristen zu versäumen.
Was tun bei Problemen mit dem Arbeitgeber?
Falls es Probleme mit dem Arbeitgeber hinsichtlich der Krankschreibung oder des Mutterschutzes gibt, können sich werdende Mütter an den Betriebsrat oder die Gewerkschaft wenden. Auch das zuständige Gewerbeaufsichtsamt kann beratend zur Seite stehen. Es ist wichtig, dass die Rechte und der Schutz von schwangeren Arbeitnehmerinnen eingehalten werden. Arbeitgeber dürfen Schwangeren aufgrund ihrer Schwangerschaft oder Krankschreibung keine Nachteile auferlegen, und Verstöße gegen den Kündigungsschutz können rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Besondere rechtliche Rahmenbedingungen
Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Mutterschutz und die Krankschreibung während der Schwangerschaft sind im Mutterschutzgesetz (MuSchG) und im Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) festgelegt. Laut § 5 Abs. 1 EFZG muss die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich dem Arbeitgeber mitgeteilt werden. Der Arbeitnehmer ist zudem verpflichtet, spätestens am vierten Tag der Arbeitsunfähigkeit ein ärztliches Attest vorzulegen. Bei schwangerschaftsbedingten Erkrankungen sollten diese Regelungen besonders beachtet werden, um keine rechtlichen Probleme zu bekommen.
Wie kann TeleClinic helfen?
TeleClinic bietet eine flexible und bequeme Möglichkeit, ärztliche Beratung und Krankschreibungen online zu erhalten. Besonders für Schwangere, die möglicherweise Schwierigkeiten haben, eine Arztpraxis aufzusuchen, ist dieser Service ideal. Über die TeleClinic-Plattform können Sie schnell und einfach mit einem Arzt oder einer Ärztin sprechen und nach ärztlichem Ermessen eine Krankschreibung erhalten.
Gesundheitliche Probleme in der Schwangerschaft können eine Krankschreibung notwendig machen, um die Gesundheit der Mutter und des ungeborenen Kindes zu schützen. Schwangere Arbeitnehmerinnen haben besondere Schutzrechte und können sich nach ärztlichem Ermessen von ihrem Frauenarzt oder Hausarzt krankschreiben lassen. Es ist wichtig, dass werdende Mütter ihre Rechte kennen und diese bei Bedarf einfordern. TeleClinic bietet eine bequeme Möglichkeit, ärztliche Beratung und Krankschreibungen online zu erhalten, was den Prozess deutlich erleichtert und für mehr Flexibilität sorgt.
Celina von der Linden
- Zuletzt aktualisiert: 4. Februar 2026
Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie erfahrene Ärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.
Ihre Gesundheit ist in guten Händen
Kostenübernahme durch alle Krankenkassen und Versicherungen
Rechtsgültige
Krankschreibung
eRezepte über die elektronische Gesundheitskarte oder
E-Rezept-App