Wie lange Krankschreiben lassen?*
Lassen Sie sich per Videogespräch beraten. Fragen Sie von überall Ihre Krankschreibung bis zu 3 Tage an – von Ärztinnen und Ärzten in Deutschland ausgestellt.
Kostenübernahme durch alle Krankenkassen und Versicherungen














Nur ca. 4 Min. Wartezeit
Wunschtermin wählen
Online
Dr. Schmidt-Sibeth
Allgemeinmedizin
Arzt direkt online sprechen
Ihre eAU ist abrufbereit
Rezept einlösen
App Downloads
Häufige Fragen
Werden die Kosten von meiner Krankenkasse übernommen?
Was muss ich beim elektronischen Rezept oder der AU beachten?
Wo kann ich mein Rezept einlösen?
Wie lange muss ich warten?
Wie läuft der digitale Arztbesuch ab?
Lernen Sie die behandelnden Ärztinnen und Ärzte kennen
Alle über TeleClinic behandelnden Ärztinnen und Ärzte sind in Deutschland niedergelassen und stehen für höchste Qualität. Sie stehen Ihnen bei allgemeinen und speziellen medizinischen Anfragen stets zur Seite.
Bei diesen Symptomen können wir beispielsweise helfen
Zu diesen und weiteren Symptomen und Erkrankungen können wir Ihnen online ärztliche Beratung anbieten:
Die abgebildeten Rezensionen wurden vor Veröffentlichung auf Ihre Echtheit durch die TeleClinic geprüft und stammen ausschließlich von Personen, die eine Behandlung über die TeleClinic-Plattform in Anspruch genommen haben. Die Bewertungen wurden im Rahmen einer Nutzerbefragung eingeholt und wurden basierend auf ihrer Aktualität zum Zeitpunkt der Auswertung ausgewählt.
Wie lange Krankschreibung?
Eine Krankschreibung ist ein wichtiges Dokument, das Arbeitnehmer vorübergehend von der Arbeit freistellt, wenn sie aufgrund von Krankheit nicht in der Lage sind, ihre Arbeitspflichten zu erfüllen. Doch wie lange darf eine Krankschreibung dauern, und welche Regelungen gelten für die Lohnfortzahlung durch die Krankenkasse? Wir werden Ihnen diese Fragen umfassend beantwortet und alle wichtigen Aspekte rund um das Thema Krankschreibung beleuchtet.
Kurzfassung
- Die Dauer einer Krankschreibung hängt von der Art und Schwere der Erkrankung ab.
- Arbeitnehmer erhalten bis zu sechs Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber.
- Nach sechs Wochen zahlt die Krankenkasse Krankengeld.
- Die maximale Bezugsdauer des Krankengeldes beträgt 78 Wochen innerhalb von drei Jahren.
- Eine Krankschreibung kann durch regelmäßige ärztliche Untersuchungen verlängert werden.
Wie lange darf eine Krankschreibung dauern?
Die Dauer einer Krankschreibung hängt von der Art und Schwere der Erkrankung ab. Grundsätzlich gibt es keine festgelegte Höchstdauer für eine Krankschreibung, solange ein Arzt die Notwendigkeit bestätigt. Bei akuten Krankheiten wie einer Grippe oder einer Erkältung kann die Krankschreibung nur wenige Tage bis zu einer Woche dauern. Bei schwerwiegenderen Erkrankungen, Operationen oder chronischen Krankheiten kann die Krankschreibung mehrere Wochen oder sogar Monate betragen.
Wie lange zahlt der Arbeitgeber das Gehalt?
Gemäß dem Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) sind Arbeitgeber verpflichtet, das Gehalt eines erkrankten Arbeitnehmers für bis zu sechs Wochen weiterzuzahlen. Diese Lohnfortzahlung greift ab dem ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit, vorausgesetzt, der Arbeitnehmer hat dem Arbeitgeber unverzüglich eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorgelegt. Nach Ablauf dieser sechs Wochen endet die Verpflichtung des Arbeitgebers zur Lohnfortzahlung.
Wie lange zahlt die Krankenkasse Krankengeld?
Nach Ablauf der sechs Wochen Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber tritt die Krankenkasse ein und zahlt Krankengeld. Das Krankengeld beträgt in der Regel 70% des Bruttogehalts, jedoch nicht mehr als 90% des Nettogehalts. Die maximale Bezugsdauer des Krankengeldes beträgt 78 Wochen innerhalb von drei Jahren für dieselbe Krankheit. Nach Ablauf dieser Zeit haben Arbeitnehmer keinen Anspruch mehr auf Krankengeld und müssen andere finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen, wie z.B. Erwerbsminderungsrente.
Wie wird die Krankschreibung verlängert?
Wenn die Genesung länger dauert als ursprünglich erwartet, kann die Krankschreibung durch regelmäßige ärztliche Untersuchungen verlängert werden. Der behandelnde Arzt entscheidet, ob und wie lange eine Verlängerung notwendig ist. Es ist wichtig, dass die Krankschreibung lückenlos dokumentiert wird, um den Anspruch auf Lohnfortzahlung und Krankengeld nicht zu gefährden. Arbeitnehmer sollten sich rechtzeitig vor Ablauf der bestehenden Krankschreibung um einen Folgetermin beim Arzt kümmern.
Was passiert bei langfristiger Krankheit?
Bei langfristigen Erkrankungen, die über die 78 Wochen Krankengeldbezug hinausgehen, müssen Arbeitnehmer andere finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten in Betracht ziehen. Eine Option ist die Erwerbsminderungsrente, die beantragt werden kann, wenn die Arbeitsfähigkeit dauerhaft eingeschränkt ist. Zudem kann es sinnvoll sein, eine berufliche Rehabilitation oder Umschulung zu erwägen, um den Wiedereinstieg in das Berufsleben zu erleichtern.
Welche Pflichten haben Arbeitnehmer während der Krankschreibung?
Während der Krankschreibung haben Arbeitnehmer bestimmte Pflichten, um ihren Anspruch auf Lohnfortzahlung und Krankengeld nicht zu gefährden. Dazu gehört die unverzügliche Mitteilung der Arbeitsunfähigkeit an den Arbeitgeber und die Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung. Zudem sollten sich Arbeitnehmer an die ärztlichen Anweisungen halten und alles unterlassen, was die Genesung verzögern könnte. Bei Verdacht auf Missbrauch der Krankschreibung kann der Arbeitgeber eine Überprüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) veranlassen.
Welche Rechte haben Arbeitnehmer während der Krankschreibung?
Arbeitnehmer haben während der Krankschreibung bestimmte Rechte, die sie vor Nachteilen im Arbeitsverhältnis schützen. Dazu gehört der Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber für bis zu sechs Wochen und der anschließende Anspruch auf Krankengeld durch die Krankenkasse. Zudem sind Arbeitnehmer während der Krankschreibung vor einer Kündigung weitgehend geschützt. Eine Kündigung während der Krankschreibung ist zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, jedoch müssen dabei besondere rechtliche Anforderungen erfüllt sein, und der Arbeitgeber muss nachweisen, dass die Kündigung nicht wegen der Krankheit erfolgt.
Die Dauer einer Krankschreibung hängt von der Art und Schwere der Erkrankung ab und kann variieren. Wichtig ist, dass Arbeitnehmer ihre Pflichten zur Mitteilung und Dokumentation der Arbeitsunfähigkeit erfüllen, um ihren Anspruch auf Lohnfortzahlung und Krankengeld zu sichern. Arbeitgeber sind verpflichtet, bis zu sechs Wochen das Gehalt weiterzuzahlen, danach tritt die Krankenkasse mit Krankengeld ein.
Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformationen zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie erfahrene Ärztinnen und Ärzte weiterführend über TeleClinic. Es wird vorab geprüft, ob Ihr Anliegen für eine Videosprechstunde geeignet ist.
- Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2026
Ihre Gesundheit ist in guten Händen
Kostenübernahme durch alle Krankenkassen und Versicherungen
Rechtsgültige
Krankschreibung
eRezepte über die elektronische Gesundheitskarte oder
E-Rezept-App