Für Damen

Ihre Behandlung bei Scheidenpilz direkt online

  • Beratung durch Facharzt per Videogespräch
  • Rezept in Minuten auf’s Handy
  • Bequem von Zuhause & unterwegs
Aktuell kostenfrei nutzbar

Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten für Ihren Online-Arztbesuch.

Um kostenfrei einen Online-Arzt zu sprechen, buchen Sie jetzt zwischen 6:00 und 23:00 Uhr einen Termin und Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten.

star
star
star
star
star
> 1.000 5-Sterne-Bewertungen

So funktioniert’s

1

Wunschtermin wählen

Beantworten Sie vorab einige Fragen zu Ihren Symptomen.

2

Online-Arztgespräch

Ein Facharzt berät Sie ausführlich per Videogespräch.

3

Rezept per App

Das Medikament erhalten Sie als Lieferung nach Hause oder zum Abholen vor Ort.

Sollte der Arzt wichtige Rückfragen haben, gehen wir auf Nummer sicher und bieten Ihnen ein Arztgespräch an.

Deutschlands führende Telemedizin-Plattform

24 Stunden
am Tag

Diskret und vertraulich

Apotheken
vor Ort

Kostenloser Versand

Fachärzte aus Deutschland

Über 100.000 Patienten

Hilfe und Beratung bei Scheidenpilz

Juckreiz, Brennen, Ausfluss: Vaginalpilze sind neben Bakterien die zweithäufigsten Erreger für Entzündungen der Scheide. Ein Scheidenpilz – Gynäkologen sprechen von Vaginalmykose – entsteht meist durch den Hefepilz Candida albicans und verursacht zunächst keine Beschwerden. Durch verschiedene, das Immunsystem schwächende Auslöser kann die Scheidenflora schließlich aus der Balance geraten. Die Folgen sind gut, schnell und sicher zu behandeln, Hausmittel sind allerdings keine gute Idee.

So kann TeleClinic helfen

Scheidenpilz lässt sich mit dem richtigen Medikament schnell unter Kontrolle bringen. Unsere Fachärzte beraten Sie unkompliziert online und wählen die richtige Behandlung mit Ihnen aus. In der Beratung kann geklärt werden, welche Therapie die für Sie geeignete ist. Im Anschluss erhalten Sie das passende Rezept, das Medikament können Sie sich nach Hause liefern lassen oder in einer Partner-Apotheke vor Ort abholen.

Häufige Fragen

Als gesetzlich Versicherter werden die Kosten für den Online-Arztbesuch täglich zwischen 6:00 - 23:00 Uhr von Ihrer Krankenkasse übernommen. Da wir aktuell nur Privatrezepte ausstellen dürfen, zahlen Sie lediglich die Kosten für Ihr Medikament selbst. Außerhalb dieser Zeiten können Sie jederzeit auf eigene Rechnung einen Arzt sprechen. Eine Kostenübersicht dazu finden Sie hier. Als Privatversicherter erhalten Sie wie gewohnt eine Rechnung, die Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Bei Bedarf können unsere Ärzte Ihnen Privatrezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese sind rechtsgültig und werden von Arbeitgebern und Apotheken anerkannt. Bitte beachten Sie, dass eine private AU nicht zum Beantragen von Krankentagegeld gilt und Sie bei einem Privatrezept die Kosten für das verschriebene Medikament selbst bezahlen.

Nachdem der Arzt Ihnen das digitale Rezept ausgestellt hat, können Sie es direkt in der App einlösen. Sie haben die Wahl, das Medikament bei einer Partner-Apotheke vor Ort abzuholen oder sich das Medikament kostenlos und bequem nach Hause liefern zu lassen. Das Medikament bezahlen Sie entweder vor Ort oder auf Rechnung der Versandapotheke.

Sie können bei uns innerhalb von zwei Stunden einen Arzt sprechen. Je nach Auslastung und Tageszeit kann dieser Wert etwas variieren.

Zunächst übermitteln Sie Ihr Anliegen via Online-Formular oder in der App an unsere medizinischen Assistenten. Diese nehmen Ihre Anfrage auf und vermitteln Sie an den passenden Arzt. Zum vereinbarten Termin öffnen Sie die App und treten der Online-Sprechstunde bei. Die Verbindung mit dem Arzt wird sofort hergestellt, sobald dieser ebenfalls der Online-Sprechstunde beigetreten ist. Im Gespräch nimmt sich der Arzt für Ihr Anliegen so lange Zeit, bis alle wichtigen Fragen geklärt sind und stellt Ihnen im Anschluss alle wichtigen Dokumente in der App aus.

Unsere Patienten lieben TeleClinic

Dieter Wagner
Google Bewertung
Read More
Eine tolle Idee. (...) Außerdem: wer sitzt schon gerne lange in einem Wartezimmer herum? Die meisten jedenfalls nicht. Ich finde diesen Service hervorragend!
Juia499
AppStore Bewertung
Read More
Super Hilfe für Mamas! Als Mama ist diese App genial, weil ich super schnell an Kinderärzte rankomme, und dem Arzt bsp Ausschläge oder geschwollenen Füße nach Wespenstiche zeigen kann. (...)
Philipp Kroiss
Play Store Bewertung
Read More
Ich habe mit Teleclinic eine tolle Möglichkeit gefunden mir unkomliziert ein Rezept verschreiben zu lassen. Ich erspare mir lange Wartezeiten bei einem lokalen Arztbesuch. (...)
Marie Wickie
Play Store Bewertung
Read More
Ich finde diese App sehr praktisch. Die Angabe meiner Daten ging sehr unkompliziert und das Ergebnis war top.
Mara Drotziger
Google Bewertung
Read More
Coole Idee. Wird Zeit, dass HealthCare auch mehr digital wird. Ein Schritt in die richtige Richtung.
Nicola Pantelias
Google Bewertung
Read More
Endlich gibt es ein digitales Angebot zum Arztbesuch!! Hier wird der Patient schnell und kundenorientiert bedient und ärztlich gut versorgt. Und das alles ohne Fahrtweg und Ansteckung!! (...)
RandaN1982
AppStore Bewertung
Read More
Sehr innovativ Ich habe heute die App zum ersten Mal genutzt. Ich war positiv überrascht. Die Handhabung ist sehr easy und intuitiv. (...) So geht Arzt 2019!
seiste10
AppStore Bewertung
Read More
Nach einiger Skepsis hatte ich mich doch entschieden, die App auszuprobieren. (..) Ich kann die App nur weiterempfehlen!
Sven Trabusch
Google Bewertung
Read More
Sehr gut! Ich war mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden. Auch die Kommunikation mit TeleClinic (...) Ich war wirklich sehr positiv überrascht. Werde den Service bestimmt wieder nutzen.
IconGeneral_51_PrescriptionCreated with Sketch.

Scheidenpilz-Ratgeber

Kurzfassung

  • Scheidenpilz gehört zu den häufigsten Erkrankungen des weiblichen Genitals.
  • Medizinische Bezeichnungen sind Vaginalmykose, Vulvovaginalkandidose oder Soorkolpitis.
  • Scheidenpilz ist unangenehm, aber nicht gefährlich. 
  • Übeltäter ist zu rund 90 Prozent der Hefepilz Candida albicans.
  • Zu den häufigen Ursachen zählen übertriebene Intimhygiene, Hormonschwankungen, ungeschützter Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Sexpartner, luftundurchlässige synthetische Wäsche.
  • Symptome einer Candida-Infektion sind ein starker Juckreiz, Ausfluss, Brennen, weißliche Beläge und eine Rötung oder Schwellung.
  • Die Therapie hängt vom Schweregrad ab und davon, ob es sich um eine chronische Infektion handelt.
  • Einfache Maßnahmen und die richtige Pflege der Vagina können Pilzinfektionen verhindern.

Steckbrief vaginale Pilzinfektion

Bei einem Scheidenpilz ist innerlich die Vaginalschleimhaut mit Hefepilzen besiedelt, bei manchen Frauen ist mit den Schamlippen zusätzlich das äußere Genital (Vulva) entzündet. Medizinische Bezeichnungen sind Vaginalmykose, Vulvovaginalkandidose oder Soorkolpitis.

Candida albicans

Die Erkrankung ist unangenehm, aber nicht gefährlich. Übeltäter ist zu rund 90 Prozent der Hefepilz Candida albicans, auf den Rest entfallen weitere Hefepilze aus der Candida-Familie.

Laut Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) haben 75 Prozent aller Frauen mindestens einmal im Leben eine Vaginalmykose, die Ursachen sind vielfältig.

Die gesunde Scheidenflora

Als Scheidenflora wird die natürliche mikrobielle Besiedlung der Scheide mit unterschiedlichen Arten von „guten“ Milchsäurebakterien (Laktobazillen) bezeichnet. Das Milieu ist also nicht keimfrei, sondern enthält verschiedene Bakterien und in geringer Menge auch Hefen. Alle zusammen leben normalerweise in einem natürlichen Gleichgewicht:

  • Döderlein-Bakterien und Laktobazillen dienen der lokalen Infektabwehr.
  • Die Laktobazillen sorgen für das saure und erregerfeindliche Scheidenmilieu.
  • Der saure pH-Wert von 3,8 bis 4,5 verhindert die Ausbreitung von Krankheitserregern.

Für die Abwehr von Pilzinfektionen spielen Faktoren wie die genetische Prädisposition und der Hormonstatus eine wichtige Rolle. Das weibliche Sexualhormon Östrogen steuert die Menge der Milchsäurebakterien. Sobald sich die Östrogenkonzentration ändert, werden deshalb Candida-Infektionen begünstigt. Beispiele sind Verhütung mit der Pille, Schwangerschaft, während der Wechseljahre und danach.

Ursachen

Kommt das Gleichgewicht der Vaginalflora aus der Balance und verschiebt sich der pH-Wert, haben die Pilze leichtes Spiel; sie vermehren sich und verdrängen die „guten“ Bakterien. Schuld an einem veränderten pH-Wert sind unter anderem:

  • Stress
  • Hormonschwankungen
  • Geschwächte Immunabwehr durch Erkrankungen und spezielle Behandlungen, z. B. Strahlen- und/oder Chemotherapie, Immunsuppressiva nach Organtransplantation
  • Ansteckung durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einem infizierten Sexpartner
  • Luftundurchlässige, synthetische Wäsche; luftdichte Slipeinlagen und Hygienebinden
  • Falsche bzw. übertriebene Intimhygiene mit Seife, Shampoo, Spülungen, Bodylotion: Die natürlichen Schutzmechanismen der Scheide werden zerstört
  • Diabetes: Der erhöhte Zuckerwert ist ein guter Nährboden für Pilzwachstum auch in der Scheide
  • Antibiotika: Die bakterielle Balance im Darm und auf der Vaginalschleimhaut wird gestört. Breitband-Antibiotika töten sozusagen wahllos Bakterien ab – auch die nützlichen Laktobazillen. Somit können sich Candida-Pilze im Vaginalbereich leichter vermehren

Die Ansteckung mit einem Vaginalpilz im Schwimmbad oder in der Sauna ist nicht möglich. Das Chlorwasser kann allerdings den pH-Wert vorübergehend neutralisieren. Während die Pilze zum Teil überleben, werden die Vaginalbakterien durch das Chlor gekillt und es kommt zu einem überschießenden Wachstum der Hefepilze.

Vaginalmykose durch hormonelle Verhütung?

Wenn Sie mit der Pille verhüten und unter wiederkehrenden Candida-Infektionen (Rezidiven) leiden, sollten Sie eine andere Pille oder Verhütungsmethode versuchen. Die zusätzlich zugeführten Hormone können die Scheidenflora negativ beeinflussen.

Symptome

Typische Merkmale einer Candida-Infektion sind:

  • Starker Juckreiz im Bereich der Vagina und Vulva sowie weißlicher, zum Teil bröseliger Ausfluss (Fluor).
  • Anfangs ist der Fluor meist dünnflüssig und riecht säuerlich oder ist geruchsneutral, später wird er flockig und hat eine „käsige“ Konsistenz.
  • Die Vaginalschleimhaut hat weißgraue Beläge, zusätzlich können die Schamlippen geschwollen und gerötet sein
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und beim Einführen eines Tampons.
  • Falls auch die Harnröhre entzündet ist, ist das Wasserlassen schmerzhaft.
  • Es gibt Frauen, die gar keine Symptome haben, der Gynäkologe entdeckt die Infektion zufällig bei einer Routineuntersuchung.

 

Bei jungen Frauen beginnt die Erkrankung meist in der Vagina und breitet sich von dort aus. Ältere Frauen leiden häufiger an einem Befall des äußeren Genitals.

Von einer chronischen Vaginalmykose wird gesprochen, wenn Sie häufiger als vier Mal im Jahr innerhalb von zwei Monaten erkranken. Dann bleibt der Ausfluss meist aus und das einzige Symptom ist Juckreiz, der sich nach dem Sex oder vor der Menstruation bemerkbar macht.

Diagnose

Ein konsequent behandelter Vaginalpilz verläuft unkompliziert und ist so schnell verschwunden wie er sich bemerkbar macht. Zu dem Zweck vereinbaren Sie einfach einen Termin bei Ihrem Frauenarzt/Ihrer Frauenärztin. Das gilt insbesondere, wenn der Intimbereich zum ersten Mal juckt und brennt. Meist lässt sich die Infektion aufgrund der Beschwerden und an den sichtbaren Veränderungen der Vaginalschleimhaut erkennen.

  • Zur Sicherheit entnimmt die Ärztin/der Arzt etwas Scheidensekret und untersucht es mikroskopisch auf Hefepilze.
  • Bei einer Mischinfektion mit Bakterien werden die bei der Untersuchung auch sichtbar.
  • Zusätzlich überprüft der Behandler mit einem speziellen Teststreifen, ob der pH-Wert aus der Balance ist.
  • Bei Verdacht auf eine chronische Infektion kommt zusätzlich eine Probe ins Labor.
  • Mit einer gegebenenfalls weiterführenden Analyse des Sekrets auf Viren und Bakterien lässt sich eine andere Infektion ausschließen, zum Beispiel eine bakterielle Vaginose, ein Genitalherpes oder Trichomoniasis.

 

Häufige Vaginalmykosen können auf einen Diabetes mellitus hinweisen, daher sollten die Ursachen sich wiederholender Beschwerden in der Anamnese geklärt werden.

Behandlung

Die Art der Therapie hängt vom Schweregrad ab und davon, ob es sich um eine chronische Infektion handelt. Hiervon betroffen sind etwa zehn Prozent der Frauen. Oft wurde zuvor nicht ausreichend behandelt oder die Scheiden- und Darmflora ist generell im Ungleichgewicht.

  • Für die lokale Therapie gibt es Salben, Tabletten, pilzabtötende Scheidenzäpfchen und Antimykotika, die gegen Hefen wirken. Die Therapie dauert drei Tage.
  • Mit Wirkstoffen wie Fluconazol kann eine einmalige systemische Therapie erfolgen. Die Inhaltsstoffe wirken im ganzen Körper.
  • Gegebenenfalls können desinfizierende oder jodhaltige Lösungen oder Arzneimittel mit wiederaufbauenden Bakterienkulturen sinnvoll sein.
  • Während einer Schwangerschaft sind Substanzen wie Fluconazol, Clotrimazol oder Nystatin im ersten Trimenon nur erlaubt, wenn die Infektion besonders schwer ist.
  • Bei Rezidiven findet meist eine systemische Behandlung mit oral einzunehmenden Medikamenten statt.
  • Ernsthafte Komplikationen sind selten und hängen oft mit einem geschwächten Immunsystem zusammen, zum Beispiel aufgrund einer Krebserkrankung oder nach einer Organtransplantation.
  • Auch bei asymptomatischen Infektionen sollte der Pilz behandelt werden; sein Vorhandensein signalisiert, dass das vaginale Milieu insgesamt gestört ist – was wiederum einen idealen Nährboden für bakterielle Entzündungen darstellt.

 

Sie sollten die Therapie so lange wie verordnet durchführen. Üblicherweise klingen die Beschwerden nach Behandlungsbeginn schnell ab, es können jedoch weiterhin Pilze vorhanden sein. Bei frühzeitigem Therapieabbruch ist folglich ein Rezidiv möglich.

Steht die Diagnose Vaginalmykose fest, sollte der Partner mitbehandelt werden, auch wenn dies nicht explizit empfohlen wird. Infolge eines Ping-Pong-Effekts oder aufgrund fehlender Symptome bei der Frau, kann Candida bei Männern zu Entzündungen der Eichel und Vorhaut führen.

Selbstmedikation

Betroffene Frauen, die schon einmal unter den unangenehmen Symptomen einer Pilzinfektion gelitten haben, können sich kurzfristig auch in einer Apotheke beraten lassen.

  • Es gibt rezeptfreie Vaginalzäpfchen oder -tabletten oder Kombinationspräparate mit Vaginalcremes zur äußerlichen Anwendung für eine einmalige oder dreitägige Anwendung.
  • Bessert sich der Zustand durch die Selbstbehandlung nicht oder werden die Beschwerden stärker, sollte der Gynäkologe/die Gynäkologin hinzugezogen werden.
  • Manche Mediziner raten von vornherein von einer Eigenbehandlung mit freiverkäuflichen Präparaten ab: In Studien war die Selbstdiagnose bei mindestens zwei Drittel der Patientinnen falsch.
  • Auf keinen Fall sollten sich Frauen in Teebaumöl getränkte Tampons oder Knoblauchzehen einführen, allergische Reaktionen und/oder gereizte Schleimhäute sind nicht ausgeschlossen.
  • Auch Scheidenspülungen sind nicht sinnvoll, die Entzündung wird möglicherweise verstärkt.
  • Von dem angeblich wirksamen Hausmittel des in Naturjoghurt getränkten Tampons ist ebenfalls abzuraten. Milchprodukte sind hierfür weder ausreichend dosiert noch getestet.

Junge Frauen unter 18 Jahren sollten grundsätzlich keine Selbstbehandlung durchführen und immer einen Arzt aufsuchen.

 

Prävention

Einfache Maßnahmen und die richtige Pflege der Vagina können Pilzinfektionen verhindern:

  • Es wird ausschließlich der äußere Genitalbereich gereinigt – am besten mit Wasser oder einer geeigneten Intimwaschlotion mit einem pH-Wert von 3,5.
  • Nach dem Duschen den Genitalbereich gut abtrocknen.
  • Handtücher alle paar Tage wechseln und bei mindestens 60 Grad waschen.
  • Nach dem Stuhlgang gilt: nach hinten wischen, nicht nach vorn.
  • Atmungsaktive Wäsche aus Baumwolle und unparfümierte Slipeinlagen ohne Folie verhindern Wärme- und Feuchtigkeitsstaus, die Pilzen günstige Voraussetzungen zum Vermehren liefern.
  • Unterwäsche täglich wechseln.
  • Verschwitzte Höschen und nasse Badekleidung bitte möglichst zügig wechseln.
  • Unterwäsche soll bei 60 Grad waschbar sein.
  • Frauen in der Postmenopause sollten einmal im Jahr kurmäßig das Scheidenmilieu mit einem Präparat anreichern, das Milchsäure- oder Döderleinbakterien enthält.

Fragen und Antworten

Worauf muss ich beim Scheidenpilz und der Empfängnisverhütung achten?

Zur Therapie verwendete Zäpfchen, Salben und Cremes können Fette und Öle enthalten, die das Material von Kondomen und Diaphragmen aus Latex porös und rissig werden lassen. Daher gilt die Empfängnisverhütung mit Latex-Kondomen und -Diapghragnen während der Therapie als nicht sicher. Um den Partner nicht anzustecken, sollten Betroffene mit dem Geschlechtsverkehr warten, bis die Infektion abgeklungen ist.

Ist eine Antipilzdiät sinnvoll?

Im Rahmen der Scheidenpilz-Prävention wird eine Ernährungsumstellung mit Verzicht auf zuckerhaltige Nahrungsmittel nicht empfohlen. Die Wirksamkeit einer sogenannten Antipilzdiät ist wissenschaftlich nicht belegt und auch nicht begründet.

Ist ein Scheidenpilz für Schwangere gefährlich?

Bei nicht schwangeren Frauen gilt eine Infektion mit Pilzen nicht als gefährlich. Bei schwangeren Frauen besteht das Risiko, dass sich das Neugeborene infiziert. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft erhalten sie häufig präventiv Anti-Pilzmittel in Form von Cremes, Zäpfchen oder Tabletten.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/1479/Candida-Besiedlung-und-Befall-des-Gastrointestinaltrakts
  • https://aok-bv.de/presse/medienservice/ratgeber/index_22543.html
  • https://www.apothekerkammer-niedersachsen.de/presse.php?view=%7C3874,4
  • https://www.frauenaerzte-im-netz.de/erkrankungen/scheidenpilz/
  • https://www.toppharm.ch/krankheitsbild/vaginalpilz
Icon_03_DoctorMale Created with Sketch.

Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

Inhaltsverzeichnis

Willkommen bei TeleClinic

Arztgespräch, Rezept und Krankschreibung in Minuten per App.