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Nasennebenhöhlenentzündung

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) tritt meist als Folgeerscheinung eines Schnupfens (Rhinitis) oder eines grippalen Infekts auf. Deshalb ist sie vor allem in der kalten Jahreszeit weit verbreitet: Für viele Menschen gehört die jährlich wiederkehrende Sinusitis zu den unangenehmen Begleiterscheinungen von Herbst und Winter.

So kann TeleClinic helfen

Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist oftmals eine Begleiterscheinung einer Erkältung oder Grippe. In diesen Fällen ist es ratsam, im Bett zu bleiben und sich dort auszukurieren. In einem Online-Arztgespräch können Sie einer Fachärztin bzw. einem Facharzt von zu Hause aus Ihre Symptome schildern und sich von diesem beraten lassen. Zur Bekämpfung der Symptome erhalten Sie dabei die passenden Rezepte direkt per App. Im Anschluss können Sie sich Ihre Medikamente einfach & schnell nach Hause liefern lassen oder in einer Partner-Apotheke vor Ort abholen. Bei Bedarf erhalten Sie auch eine Krankschreibung, ganz ohne das Haus verlassen zu müssen.

Häufige Fragen

Als gesetzlich Versicherter werden die Kosten für den Online-Arztbesuch täglich zwischen 6:00-23:00 Uhr von Ihrer Krankenkasse übernommen. Da wir aktuell nur Privatrezepte ausstellen dürfen, müssen Sie lediglich die Kosten für Ihr Medikament selbst tragen. Außerhalb dieser Zeiten können Sie jederzeit auf eigene Rechnung eine Ärztin/einen Arzt sprechen. Eine Kostenübersicht dazu finden Sie hier. Als Privatversicherter erhalten Sie wie gewohnt eine Rechnung, welche Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Bei Bedarf können Ihnen unsere Ärztinnen und Ärzte Privatrezepte, sowie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese sind rechtsgültig und werden von Arbeitgebern und Apotheken anerkannt. Bitte beachten Sie, dass eine private AU nicht zur Beantragung von Krankentagegeld gültig ist und Sie bei einem Privatrezept die Kosten für das verschriebene Medikament selbst tragen müssen.

Nachdem die Ärztin/der Arzt das digitale Rezept für Sie ausgestellt hat, können Sie es direkt in der App einlösen. Dabei haben Sie die Wahl, ob Sie Ihr Medikament bei einer Partner-Apotheke vor Ort abholen wollen oder ob Sie sich das Medikament kostenlos und bequem nach Hause liefern lassen. Das Medikament zahlen Sie entweder vor Ort oder auf Rechnung der Versandapotheke.

Im Schnitt können Sie bei uns innerhalb von 2 Stunden eine Ärztin oder einen Arzt sprechen. Je nach Auslastung und Tageszeit kann dieser Wert etwas variieren.

Zunächst übermitteln Sie Ihr Anliegen via Online-Formular oder in der App an unsere medizinischen Assistenten. Diese nehmen Ihre Anfrage auf und vermitteln Sie an die richtige Ärztin bzw. den richtigen Arzt weiter. Zum vereinbarten Termin müssen Sie dann die App öffnen und der Online-Sprechstunde beitreten. Die Verbindung mit dem Arzt wird sofort hergestellt, sobald dieser ebenfalls der Online-Sprechstunde beigetreten ist. Im Gespräch nimmt sich die Ärztin/der Arzt für Ihr Anliegen so lange Zeit bis alle wichtigen Fragen geklärt sind und stellt Ihnen im Anschluss alle wichtigen Dokumente in der App aus.

Unsere Patienten lieben TeleClinic

Dieter Wagner
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Eine tolle Idee. (...) Außerdem: wer sitzt schon gerne lange in einem Wartezimmer herum? Die meisten jedenfalls nicht. Ich finde diesen Service hervorragend!
Juia499
AppStore Bewertung
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Super Hilfe für Mamas! Als Mama ist diese App genial, weil ich super schnell an Kinderärzte rankomme, und dem Arzt bsp Ausschläge oder geschwollenen Füße nach Wespenstiche zeigen kann. (...)
Philipp Kroiss
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Ich habe mit Teleclinic eine tolle Möglichkeit gefunden mir unkomliziert ein Rezept verschreiben zu lassen. Ich erspare mir lange Wartezeiten bei einem lokalen Arztbesuch. (...)
Marie Wickie
Play Store Bewertung
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Ich finde diese App sehr praktisch. Die Angabe meiner Daten ging sehr unkompliziert und das Ergebnis war top.
Mara Drotziger
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Coole Idee. Wird Zeit, dass HealthCare auch mehr digital wird. Ein Schritt in die richtige Richtung.
Nicola Pantelias
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Endlich gibt es ein digitales Angebot zum Arztbesuch!! Hier wird der Patient schnell und kundenorientiert bedient und ärztlich gut versorgt. Und das alles ohne Fahrtweg und Ansteckung!! (...)
RandaN1982
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Sehr innovativ Ich habe heute die App zum ersten Mal genutzt. Ich war positiv überrascht. Die Handhabung ist sehr easy und intuitiv. (...) So geht Arzt 2019!
seiste10
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Nach einiger Skepsis hatte ich mich doch entschieden, die App auszuprobieren. (..) Ich kann die App nur weiterempfehlen!
Sven Trabusch
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Sehr gut! Ich war mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden. Auch die Kommunikation mit TeleClinic (...) Ich war wirklich sehr positiv überrascht. Werde den Service bestimmt wieder nutzen.
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Nasennebenhöhlenentzündung

Kurzfassung

  • Eine Sinusitis bezeichnet die Entzündung der Schleimhäute in der Nasennebenhöhle. Dabei kommt es zu einer unkontrollierten Vermehrung von viralen oder bakteriellen Erregern.
  • Die Erkrankung äußert sich typischerweise durch Druckschmerzen im Gesicht, Kopfschmerzen und Atembeschwerden.
  • Klingt die Entzündung nicht innerhalb von drei Tagen ab, ist eine ärztliche Behandlung anzuraten. Unbehandelt drohen ein chronischer Verlauf und/oder potenziell schwerwiegende Komplikationen.

Definition und Ursachen

Die Sinusitis ist eine Schleimhautentzündung in den Kieferhöhlen, Siebbeinzellen, Stirnhöhlen und/oder Keilbeinhöhle – sprich der gesamten Nasennebenhöhlen.

  • Bei einem Schnupfen oder einem grippalen Infekt kommt es in den Atemwegen zu einer vermehrten Schleimbildung. Dabei handelt es sich um eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers, der versucht, die Erreger zu bekämpfen.
  • Im ungünstigsten Fall kann das dazu führen, dass das anfallende Sekret die Durchgänge zu den Nasennebenhöhlen verstopft. Dies ermöglicht es den Erregern, sich dort unkontrolliert und unter idealen Bedingungen zu vermehren. Verantwortlich für eine Sinusitis sind in den meisten Fällen Viren, seltener Bakterien.
  • Außer einem Schnupfen können auch andere Faktoren die Entstehung einer Nasennebenhöhlenentzündung begünstigen. Dazu zählt zum Beispiel verkeimtes Seewasser, das beim Schwimmen in die Nasennebenhöhlen gelangt. Durch eine Allergie angegriffene Atemwege fördern ebenfalls die Ausbreitung einer Entzündung.

Hält eine Sinusitis länger als drei Monate an oder kehrt sie mehrmals pro Jahr wieder, handelt es sich um eine chronische Form. In diesem Fall können beispielsweise Nasenpolypen oder ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem die Gründe sein.

Symptome

Weil eine Erkältung oft fließend in eine Nasennebenhöhlenentzündung übergeht, ist es für den Laien nicht immer einfach, Letztere in der Anfangsphase zu erkennen.

Zu Beginn überschneiden sich die Symptome mit jenen eines normalen Schnupfens. Dazu gehören eine laufende und/oder verstopfte Nase sowie ein eingeschränkter Geruchssinn. Erst im weiteren Verlauf zeigen sich die typischen Symptome:

  • Schmerzen und erhöhte Druckempfindlichkeit im Gesichtsbereich
  • Kopfschmerzen
  • Gelb-grünes Nasensekret (bei eitrigem Verlauf)
  • In den Oberkiefer und die Zähne ausstrahlende Schmerzen
  • Unter Umständen starke Abgeschlagenheit mit Fieber
  • Husten (vor allem bei Kindern)

Behandlung durch eine Ärztin/einen Arzt

Bei einem Verdacht auf eine Sinusitis sollten Sie nach spätestens drei Tagen oder bei hohem Fieber oder starken Schmerzen eine Ärztin/einen Arzt aufsuchen.

Eine der wichtigsten Behandlungsmaßnahmen einer Nasennebenhöhlenentzündung ist es, das Sekret in den Nasennebenhöhlen abfließen zu lassen.

Dies gelingt durch den Einsatz abschwellender Nasentropfen oder eines Nasensprays. Ebenfalls hilfreich sind schleimlösende Medikamente auf Pflanzenbasis oder mit ätherischen Ölen.

Damit sich der Schleim lösen und abfließen kann, ist eine ausreichende Zufuhr an Flüssigkeit notwendig. Achten Sie darauf, täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser, ungesüßten Tee oder stark verdünnten Fruchtsaft zu sich zu nehmen.

Bei einer bakteriellen Nasennebenhöhlenentzündung kommen darüber hinaus Antibiotika als Behandlungsoption in Betracht. Halten Sie sich bezüglich der Einnahmedauer exakt an das Rezept der Ärztin/des Arztes und setzen Sie das Medikament nicht einfach ab, wenn die Symptome verschwunden scheinen. Dies kann dazu führen, dass die Infektion zurückkehrt.

Zeigen diese Maßnahmen innerhalb von zwei Wochen keine Wirkung, sind möglicherweise weitergehende Maßnahmen bis hin zu einer Operation unter lokaler Betäubung notwendig.

Lindernde Hausmittel

Sie können den Heilungsprozess durch Hausmittel unterstützen. Diese stellen auch eine Behandlungsmöglichkeit dar, wenn Sie noch nicht beim Arzt waren.

  • Die Inhalation von heißem Dampf verflüssigt den Schleim und verringert die Beschwerden. Dazu können Sie wahlweise reines Wasser verwenden oder zu Zusätzen wie Kochsalz, Kamille oder ätherischen Ölen greifen.
  • Ebenfalls nützlich ist die Bestrahlung mit Infrarotlicht aus einer Wärmelampe. Die Wärme wirkt entspannend und hemmt die Entzündung.
  • Greifen Sie im Bett oder auf dem Sofa zu einem ausreichend hohen Kissen oder legen Sie zwei Kissen übereinander. Ist der Kopf hochgelagert, kann der Schleim besser abfließen.

Mögliche Komplikationen

Ohne Behandlung können sich die Erreger der Nasennebenhöhlenentzündung weiter vermehren. Im Extremfall führt das zu einer Entzündung der Gehirnhaut oder des Gehirns. Auch die Augenhöhle kann betroffen sein, wobei hier insbesondere ein Eitereinbruch in die Augenhöhle eine Gefahr darstellt.

Folgende Merkmale sind potenzielle Warnsignale für eine schwerwiegende Komplikation:

  • Lichtempfindlichkeit der Augen
  • Starke Kopfschmerzen
  • Extreme Müdigkeit und Reizbarkeit
  • Rote, geschwollene Augenlider

Treten eines oder mehrere dieser Symptome auf, sollten Sie sofort eine Ärztin/einen Arzt zurate ziehen.

Vorbeugung

Zwar lässt sich nicht mit Sicherheit verhindern, dass sich beispielsweise ein Schnupfen zu einer Nasennebenhöhlenentzündung entwickelt, Sie können das Risiko jedoch reduzieren:

  • Wenn Sie bereits erkältet sind und nach draußen müssen, schützen Sie Ihren Kopf. Eine Mütze hilft Ihnen, den empfindlichen Stirnbereich abzuschirmen. Ein umgewickelter Schal schützt den unteren Bereich des Gesichts.
  • Eine falsche Technik beim Putzen der Nase kann ebenfalls eine Sinusitis fördern. Häufig zu beobachten ist ein energisches Schnäuzen, bei dem sich der Betroffene gleichzeitig die Nase mit dem Taschentuch zuhält. Dadurch wird der Schleim regelrecht in die Nasennebenhöhlen gepresst. Besser: Halten Sie jeweils ein Nasenloch zu und blasen Sie das Sekret durch das andere Nasenloch ins Taschentuch.
  • Noch besser und von manchen Mediziner*innen empfohlen: Vergessen Sie das Taschentuch und ziehen sie den Schleim hoch, auch, wenn dies weniger den Etikette-Regeln entspricht. Durch diese Methode kann verhindert werden, dass die schädlichen Keime in die Nasennebenhöhlen gedrückt werden.

Fragen und Antworten

Wo befinden sich die Nasennebenhöhlen?

Die Nasennebenhöhlen sind über ein weites Areal des vorderen Schädels verteilt:

  • Die Stirnhöhlen befinden sich hinter der unteren Stirn, rechts und links von der gedachten Verlängerung des Nasenrückens.
  • Die Kieferhöhlen haben Ihre Positionen im Bereich der Wangenknochen.
  • Die Siebbeinzellen und die Keilbeinhöhle liegen hinter den Nasenflügeln.
  • All diese Bereiche zusammengenommen bilden die Nasennebenhöhlen.

Welche Funktion erfüllen die Nasennebenhöhlen?

Die Nasennebenhöhlen dienen dazu, den Luftstrom beim Einatmen zu befeuchten und zu erwärmen. Aus diesem Grund ist es bei winterlichem Wetter empfehlenswert, durch die Nase zu atmen: Der „Filtereffekt“ der Nasennebenhöhlen verhindert, dass die eiskalte Luft direkt auf die empfindlichen Bronchien trifft.

Sind mit einer Nebenhöhlenentzündungen Flugreisen erlaubt?

Bei einer akuten Sinusitis behindert der Schleim in den Nasennebenhöhlen den Druckausgleich während des Starts und der Landung. Aus diesem Grund empfehlen Ärztinnen und Ärzte, erst nach Abklingen der akuten Symptome wieder ins Flugzeug zu steigen.

Wann ist der Einsatz von Antibiotika bei einer Sinusitis sinnvoll?

Bei rund 90 Prozent aller Nasennebenhöhlenentzündungen stellt eine virale Infektion die Ursache dar. In diesem Fall sind Antibiotika wirkungslos. Sie hemmen nur das Wachstum von Bakterien, nicht jedoch das von Viren. Antibiotika kommen nur in Betracht, sofern ein Verdacht auf eine bakterielle Sinusitis oder auf eine zusätzliche Zweitinfektion mit Bakterien besteht.

Quellen

  • https://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/nasennebenhoehlenentzuendung-akute/definition-und-haeufigkeit.html
  • https://www.apotheken-umschau.de/Nasennebenhoehlenentzuendung
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/36261/Sinusitis-Weit-verbreitet-und-haeufig-unterschaetzt
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/49127/Antibiotika-bei-akuter-Sinusitis-(weitgehend)-wirkungslos
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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

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