Frau liegt mit Decke und einem kleinen Hund auf dem Sofa. Sie fühlt sich unwohl und spricht mit einer Ärztin per Videocall.

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Siegel des TÜV Saarland. Geprüfter Datenschutz, Systemprüfung der TeleClinic Plattform bzw. Dienste.

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Profil von Dr. Schmidt-Sibeth mit Terminzeit-Auswahl in der TeleClinic-App.
Frau hält lächelndes Baby im Arm, symbolisiert Fürsorge und Familie.
Mann entspannt mit Kaffee und Smartphone, symbolisiert digitale Behandlung von zu Hause.
Smartphone zeigt eAU-Benachrichtigung mit Hinweis zur digitalen Krankschreibung.
Porträt einer lächelnden Frau vor hellem Hintergrund, symbolisiert Zufriedenheit.
Lächelnder Arzt mit Brille und Stethoskop, symbolisiert Vertrauen und Kompetenz.
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Entspannte Frau im Bett mit Smartphone, symbolisiert bequemen Zugang zu Telemedizin.
Hand hält Smartphone mit TeleClinic-App, zeigt Behandlungsübersicht und Optionen.
Lächelnder Mann in Pyjama sitzt im Bett und nutzt ein Smartphone, symbolisiert Telemedizin von zu Hause.
Ärztin mit Stethoskop und Tablet lächelt in die Kamera, symbolisiert digitale Sprechstunden.
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Häufige Fragen

Für gesetzlich Versicherte werden die Kosten für den Online-Arztbesuch von Ihrer Krankenkasse übernommen. Privatversicherte erhalten wie gewohnt eine Rechnung, die Sie bei ihrer Versicherung einreichen können.
Ärzte können nach durchgeführter telemedizinischer Behandlung gemäß den jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen über TeleClinic elektronische Rezepte (u.a. Kassenrezept, Privatrezept, Empfehlungsrezept) sowie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese sind rechtsgültig und werden von Arbeitgebern und Apotheken anerkannt. Bitte beachten Sie, dass eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nur für maximal 3 Tage ausgestellt werden kann.
Nachdem der Arzt das Rezept für Sie ausgestellt hat, können Sie elektronische Rezepte mit der Gesundheitskarte (eGK) oder der E-Rezepte App der gematik einlösen. Sie können eine Apotheke vor Ort aufsuchen oder eine Online-Apotheke für den Versand zu Ihnen nach Haus wählen. Privatrezepte können Sie über die TeleClinic App an eine Apotheke Ihrer Wahl übermitteln.
Im Schnitt können Sie bei uns innerhalb von 1 Stunde einen Arzt sprechen. Je nach Auslastung und Tageszeit kann dieser Wert etwas variieren.
Zunächst übermitteln Sie Ihr Anliegen via Online-Formular oder in der App an uns. Sie werden benachrichtigt, wenn die Online-Sprechstunde beginnt und können dem Gespräch über die App beitreten. Die Verbindung mit dem Arzt wird sofort hergestellt, sobald dieser ebenfalls der Online-Sprechstunde beigetreten ist. Im Gespräch nimmt sich der Arzt für Ihr Anliegen so lange Zeit, bis alle wichtigen Fragen geklärt sind und stellt Ihnen im Anschluss alle wichtigen Dokumente in der App aus.
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Lernen Sie die behandelnden Ärztinnen und Ärzte kennen

Alle über TeleClinic behandelnden Ärztinnen und Ärzte sind in Deutschland niedergelassen und stehen für höchste Qualität. Sie stehen Ihnen bei allgemeinen und speziellen medizinischen Anfragen stets zur Seite.

Christoph
17 April 2023
Durch den digitalen Arztbesuch ermöglicht TeleClinic es einem, sich im Krankheitsfall auf die Erholung im eigenen Bett zu konzentrieren und nicht im Wartezimmer sitzen zu müssen.
Hanna
17 April 2023
Dass die Krankmeldung direkt in der App vorhanden ist, ist besonders praktisch. Auch, dass das Rezept an eine Apotheke der Wahl geschickt werden kann ist eine Erleichterung.
Anja
15 April 2023
Großartig. Super einfach, ohne viele Umstände. Man spart sehr viel Zeit und Ärger rund um Termine beim Arzt. Das werde ich jetzt häufiger nutzen.
Stefanie
15 April 2023
Es ist schnell und unkompliziert, einen Arzt zu sprechen. Für die möglichen Gründe für Telemedizin werde ich auf jeden Fall wieder die TeleClinic verwenden. Danke!
Branko
18 April 2023
Mir hat besonders gut gefallen, dass es nicht länger als zwei Stunden gedauert hat, und ich hatte mein Rezept, inklusive, App Download, Registrierung, Anmeldung und Arztkontakt. Vielen Dank!
Hendrik
16 April 2023
Man muss nicht das Bett verlassen wenn es einem sowieso schon schlecht geht und steckt auf dem Weg zum Arzt sowie im Wartezimmer niemanden an. Finde ich super!
Torsten
14 April 2023
Verfügbarkeit zu Randzeiten - schnelle Erreichbarkeit innerhalb weniger Minuten.

Die abgebildeten Rezensionen wurden vor Veröffentlichung auf Ihre Echtheit durch die TeleClinic geprüft und stammen ausschließlich von Personen, die eine Behandlung über die TeleClinic-Plattform in Anspruch genommen haben. Die Bewertungen wurden im Rahmen einer Nutzerbefragung eingeholt und wurden basierend auf ihrer Aktualität zum Zeitpunkt der Auswertung ausgewählt.

Kurzfassung

  • Fieber bezeichnet eine Körpertemperatur von mehr als 38,2 °C.
  • Mit der erhöhten Temperatur bekämpft das Immunsystem verschiedene Krankheitserreger.
  • Mit geeigneter Behandlung der auslösenden Erkrankung sinkt in der Regel auch das Fieber.
  • Fiebersenkende Mittel sind erst bei lang andauerndem oder über 40 °C steigendem Fieber sinnvoll, dann allerdings notwendig.

 

Definition

Die normale Körpertemperatur schwankt bei erwachsenen Menschen etwa zwischen 36,5 °C und 37,4 °C. Von Fieber sprechen Medizinerinnen und Mediziner bei Temperaturen über 38,2 °C. Grundsätzlich ist Fieber keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom. Die erhöhte Körpertemperatur ist eine Abwehrreaktion des Immunsystems und dient der Bekämpfung von Krankheitserregern und Entzündungsfaktoren.

Bei Säuglingen ist in den ersten drei Monaten bereits ab einer Körpertemperatur von 38 °C der Kontakt zum Kinderarzt ratsam. Kleinkinder unter zwei Jahren bedürfen ärztlicher Hilfe, wenn das Fieber länger als einen Tag anhält.

 

Symptome

Schon leichtes Fieber kann die Leistungsfähigkeit des Körpers schwächen. Je nach Alter, Geschlecht und Allgemeinzustand lösen bereits gering erhöhte Temperaturen von 38 °C ein erhebliches Unwohlsein aus. Mit steigender Körpertemperatur verstärken sich die Symptome generell.

 

Zu den typischen Begleitsymptomen fiebriger Erkrankungen gehören

  • Gelenkschmerzen
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Durstgefühl
  • Trockene und belegte Zunge
  • Schüttelfrost
  • Appetitlosigkeit

 

Ursachen

Grippeviren gehören zu den allgemein bekanntesten Ursachen von Fieber. Zahlreiche andere Infektionen oder Autoimmunerkrankungen und Tumoren animieren die Immunabwehr ebenfalls zur Temperaturerhöhung. Mediziner unterscheiden zwischen unterschiedlichen Fiebertypen:

Bezeichnung Körpertemperatur (abhängig von Alter und Konstitution) Mögliche Auslöser
Subfebrile Temperaturerhöhung 38,0 °C bis 38,5 °C
  • Bakterielle Infektionen
  • Arzneimittel
  • Hormonelle Störung (z. B. Funktionsstörung der Schilddrüse)
  • Rheumatische Erkrankung
  • Tumorerkrankung
Febrile Temperaturerhöhung Mehr als 38,5 °C
  • Bakterielle oder virale Infektion
  • Arzneimittel
Kontinuierliches Fieber
  • Infektionen durch Viren oder Bakterien, z. B.:
  • Lungenentzündung
  • Typhus
  • Fleckfieber
  • Scharlach
Schwankendes Fieber (bis zu 2 °C)
  • Infektionskrankheiten wie Brucellose
  • Salmonellenerkrankung
  • Nierenbeckenentzündungen
  • Tuberkulose
  • Knochenmarkentzündung
Doppelgipfliges Fieber (nach Temperaturabfall erneuter Anstieg)
  • Viruserkrankungen wie Grippe oder Masern
  • Denguefieber
Wechselfieber (Fieber mit regelmäßiger oder unregelmäßiger Folge fieberfreier Tage)
  • Malaria
Periodisches Fieber (langsamer Anstieg und Abfall des Fiebers mit fieberfreien Tagen) Bis 42 °C
  • Lymphknotenkrebs

Hinweis:  Auch bei gesunden Menschen schwankt die Körpertemperatur. Morgens ist sie am niedrigsten und steigt zum Abend hin an.

 

Diagnose

Da Fieber lediglich eine Begleiterscheinung verschiedener Erkrankungen ist, kann eine umfangreiche Diagnose erforderlich sein. Zunächst führen ausführliche Informationen über die Krankengeschichte und den Fieberverlauf sowie eine gründliche körperliche Untersuchung der Patientinnen und Patienten zu einer Verdachtsdiagnose.

Anschließend können folgende Methoden entscheidende Hinweise auf den Fieberauslöser geben:

  • Großes Blutbild
  • Urinuntersuchung
  • Endoskopie (Spiegelung) im Bereich der Atemwege
  • Röntgenaufnahmen des Brustkorbs
  • Ultraschallaufnahmen (Sonografie) der Bauchorgane und Nieren
  • Ultraschalluntersuchung des Herzens
  • Gewebeproben (Biopsie) aus Leber, Lymphknoten oder Knochenmark
  • Spezielle Antikörpertests
  • Malaria-Schnelltest
  • Tuberkulintest

 

Behandlung

Eine erhöhte Körpertemperatur schwächt die gängigen Krankheitserreger. Denn Viren und Bakterien passen sich an die normale Körpertemperatur von 36 bis 37 °C an. Die Behandlung konzentriert sich daher auf die fieberauslösende Erkrankung.

Folgende Maßnahmen können jene Beschwerden lindern, die lediglich das Fieber an sich verursacht:

Körpertemperatur Maßnahme Auswirkung
38 °C bis 39 °C
  • Bettruhe
  • Erholung
  • Konzentration des Körpers auf die Bekämpfung der eigentlichen Krankheitsursache
39 °C bis 40 °C
  • Wadenwickel
  • Abkühlung
  • Bekämpfung bakterieller Erreger (spezifisch abgestimmt)
mehr als 40 °C
  • Fiebersenkend
  • Nichtsteroidale Antiphlogistika wie Ibuprofen, ASS, Diclofenac
  • Fiebersenkend, entzündungshemmend

Tipp: Durch Schweißausbrüche erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf. Bei Fieber benötigt der Körper täglich einen halben bis einem Liter zusätzliche Flüssigkeit für jedes Grad über 37 °C. Geeignet sind Wasser oder ungesüßte Früchte- und Kräutertees.

Fieber ist eine normale Reaktion des Körpers auf Infektionen. In vielen Fällen ist keine ärztliche Behandlung notwendig, doch es gibt Situationen, in denen ein Arztbesuch wichtig ist. Das gilt besonders, wenn das Fieber sehr hoch ist, länger anhält oder von weiteren Symptomen begleitet wird. Die richtige Fieber-Behandlung hängt von der Ursache ab.

  • Bei Fieber über 39 °C sollte ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden.
  • Fieber, das länger als drei Tage anhält, erfordert eine ärztliche Abklärung.
  • Risikogruppen wie Kinder, Senioren und chronisch Kranke sollten bei Fieber frühzeitig zum Arzt gehen.

Was muss man bei Fieber bei Babys und Kindern beachten?

Fieber bei Babys und Kindern kann besorgniserregend sein, da es oft ein Anzeichen für Infektionen ist. Wichtig ist, die Temperatur regelmäßig zu kontrollieren und auf Begleitsymptome zu achten. In bestimmten Fällen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache abzuklären und die richtige Behandlung einzuleiten. Auch mit Kindern können Sie per Videogespräch einen Arzt oder eine Ärztin konsultieren.

  • Bei Babys unter drei Monaten sollte Fieber immer ärztlich abgeklärt werden.
  • Hohes Fieber (über 39 °C) bei Kindern erfordert eine ärztliche Konsultation.
  • Achten Sie auf Warnzeichen wie Apathie, Trinkverweigerung oder Hautausschlag.

 

Fragen und Antworten

Wann ist Fieber gefährlich?

Bei Fieber über 40 °C kann der Körper die Temperaturabweichungen nicht mehr selbstständig regulieren. In diesem Fall ist eine ärztliche Behandlung mit fiebersenkenden Medikamenten notwendig. Eine Körpertemperatur von mehr als 42,6 °C ist lebensbedrohlich: Die Hitze schädigt Nervenzellen und lässt Eiweißstoffe im Körper gerinnen.

Welches Thermometer eignet sich zum Fiebermessen?

Zur exakten Ermittlung der Körpertemperatur sind im Wesentlichen zwei Thermometergruppen geeignet:

  • Ein herkömmliches Kontaktthermometer aus Glas liefert beim Fiebermessen im Po oder unter der Zunge zuverlässige Ergebnisse. Elektronische Kontaktthermometer vermitteln die Daten in einem kürzeren Messzeitraum digital.
  • Infrarotmessgeräte wie ein Ohrthermometer ermitteln die Temperatur direkt am Trommelfell. Für Neugeborene oder bei einer Mittelohrentzündung eignet sich diese Methode nicht. Dann messen Infrarotstrahlen mit einem Stirnthermometer die Temperatur. Diese Variante führt jedoch zu Messungenauigkeiten.

Wo ist die Messgenauigkeit eines Fieberthermometers am effektivsten?

Als zuverlässigste Methode hat sich das rektale Fiebermessen im Po erwiesen. Etwa 0,5 °C niedriger fällt das Messergebnis unter der Zunge aus. Bei der Messung im Trommelfell liegt das Ergebnis um 0,5 bis 1 °C unter dem rektal erhobenen Wert. An der Schläfe weicht der Messwert um mehr als 1 °C ab. Unter der Achsel entstehen Ungenauigkeiten von bis zu 2 °C.

Wie unterscheidet sich ein Hitzschlag von Fieber?

Bei einem Hitzschlag steigt die Temperatur auf mehr als 40 °C an. Das ausbleibende Schwitzen und die unkontrollierte Wärmeproduktion im Körper können einen lebensbedrohlichen Wärmestau auslösen. Anzeichen für einen Hitzschlag sind neben den allgemeinen Fiebersymptomen starke Krämpfe, Bewusstseinsstörungen, hoher Pulsschlag und niedriger Blutdruck.

Als Erstmaßnahmen sind folgende Schritte notwendig:

  • Patient*in in kühlere Umgebung bringen
  • Notarzt rufen
  • Körper kühlen (z. B. mit feuchtkalten Tüchern)
  • Flüssigkeit verabreichen
  • Bei Bewusstlosigkeit in stabile Seitenlage bringen

Wann erfordert Fieber eine Krankschreibung?

Fieber und einhergehende Symptome verringern die Konzentration. Die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt der behandelnde Arzt für die gesamte Dauer der überhöhten Körpertemperatur. Droht etwa bei fiebrigen Infekten eine Ansteckungsgefahr für Kollegen oder Schutzbefohlene – beispielsweise in Schulen oder Kindergärten –, ist die Krankschreibung sogar verpflichtend. Wer dennoch arbeiten geht, muss gegebenenfalls mit hohen Geldstrafen rechnen.

 

Quellen

  • https://www.apotheken-umschau.de/Fieber
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/125845/Leitsymptom-Fieber
  • https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/fieber/was-ist-fieber/
  • https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/fieber/temperatur-regulation-im-koerper.html

Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformationen zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie erfahrene Ärztinnen und Ärzte weiterführend über TeleClinic. Es wird vorab geprüft, ob Ihr Anliegen für eine Videosprechstunde geeignet ist.

Inhaltsverzeichnis

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