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Um kostenfrei einen Online-Arzt zu sprechen, buchen Sie jetzt zwischen 6:00 und 23:00 Uhr einen Termin und Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten.

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Sollte der Arzt wichtige Rückfragen haben, gehen wir auf Nummer sicher und bieten Ihnen ein Arztgespräch an.

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Schwindel

Für eines der häufigsten Symptome in der Medizin gibt es etliche Ursachen – von harmlos bis akut lebensbedrohlich. Wichtig ist daher eine exakte Anamnese, besonders auch, um hinter die mögliche Krankheit zu kommen. Begleitsymptome, die bei Schwindel so gut wie immer auftreten, sind wichtige Wegweiser für die Suche nach der Ursache und letztlich für die Behandlung.

So kann TeleClinic helfen

In einem Online-Arztgespräch erhalten Sie in wenigen Minuten eine individuelle Beratung und gegebenenfalls ein Rezept für ein spezielles Medikament für eine erste Abhilfe. Das Rezept erhalten Sie nach dem Arztgespräch direkt per App und können es in einer Partner-Apotheke in der Nähe einlösen oder es nach Hause liefern lassen. Bei Bedarf erhalten Sie eine Krankschreibung, bequem & schnell per App.

Häufige Fragen

Als gesetzlich Versicherter werden die Kosten für den Online-Arztbesuch täglich zwischen 6:00 - 23:00 Uhr von Ihrer Krankenkasse übernommen. Da wir aktuell nur Privatrezepte ausstellen dürfen, zahlen Sie lediglich die Kosten für Ihr Medikament selbst. Außerhalb dieser Zeiten können Sie jederzeit auf eigene Rechnung einen Arzt sprechen. Eine Kostenübersicht finden Sie hier. Als Privatversicherter erhalten Sie wie gewohnt eine Rechnung, die Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Bei Bedarf können Ihnen unsere Ärzte Privatrezepte sowie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese sind rechtsgültig und werden von Arbeitgebern und Apotheken anerkannt. Bitte beachten Sie, dass eine private AU nicht zur Beantragung von Krankentagegeld gültig ist und Sie bei einem Privatrezept die Kosten für das verschriebene Medikament selbst zahlen.

Nachdem der Arzt das digitale Rezept für Sie ausgestellt hat, können Sie es direkt in der App einlösen. Sie haben die Wahl, ob Sie das Medikament bei einer Partner-Apotheke vor Ort abholen wollen oder ob Sie das Medikament kostenlos und bequem nach Hause liefern lassen. Das Medikament zahlen Sie entweder vor Ort oder auf Rechnung der Versandapotheke.

Sie können bei uns innerhalb von 2 Stunden einen Arzt sprechen. Je nach Auslastung und Tageszeit kann dieser Wert etwas variieren.

Zunächst übermitteln Sie Ihr Anliegen via Online-Formular oder in der App an unsere medizinischen Assistenten. Diese nehmen Ihre Anfrage auf und vermitteln Sie an den richtigen Arzt. Zum vereinbarten Termin öffnen Sie die App und treten der Online-Sprechstunde bei. Die Verbindung mit dem Arzt wird sofort hergestellt, sobald dieser ebenfalls der Online-Sprechstunde beigetreten ist. Im Gespräch nimmt sich der Arzt für Ihr Anliegen so lange Zeit, bis alle wichtigen Fragen geklärt sind und stellt Ihnen im Anschluss alle wichtigen Dokumente in der App aus.

Unsere Patienten lieben TeleClinic

Dieter Wagner
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Eine tolle Idee. (...) Außerdem: wer sitzt schon gerne lange in einem Wartezimmer herum? Die meisten jedenfalls nicht. Ich finde diesen Service hervorragend!
Juia499
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Super Hilfe für Mamas! Als Mama ist diese App genial, weil ich super schnell an Kinderärzte rankomme, und dem Arzt bsp Ausschläge oder geschwollenen Füße nach Wespenstiche zeigen kann. (...)
Philipp Kroiss
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Ich habe mit Teleclinic eine tolle Möglichkeit gefunden mir unkomliziert ein Rezept verschreiben zu lassen. Ich erspare mir lange Wartezeiten bei einem lokalen Arztbesuch. (...)
Marie Wickie
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Ich finde diese App sehr praktisch. Die Angabe meiner Daten ging sehr unkompliziert und das Ergebnis war top.
Mara Drotziger
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Coole Idee. Wird Zeit, dass HealthCare auch mehr digital wird. Ein Schritt in die richtige Richtung.
Nicola Pantelias
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Endlich gibt es ein digitales Angebot zum Arztbesuch!! Hier wird der Patient schnell und kundenorientiert bedient und ärztlich gut versorgt. Und das alles ohne Fahrtweg und Ansteckung!! (...)
RandaN1982
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Sehr innovativ Ich habe heute die App zum ersten Mal genutzt. Ich war positiv überrascht. Die Handhabung ist sehr easy und intuitiv. (...) So geht Arzt 2019!
seiste10
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Nach einiger Skepsis hatte ich mich doch entschieden, die App auszuprobieren. (..) Ich kann die App nur weiterempfehlen!
Sven Trabusch
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Sehr gut! Ich war mit dem gesamten Ablauf sehr zufrieden. Auch die Kommunikation mit TeleClinic (...) Ich war wirklich sehr positiv überrascht. Werde den Service bestimmt wieder nutzen.
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Ihr Ratgeber zu Schwindel

Kurzfassung

  • Schwindel ist eine als unangenehm empfundene Störung des Gleichgewichts, also der Stabilität des Körpers im Raum, mit Wahrnehmungen wie Drehen, Schwanken, Unsicherheit beim gehen, stehen, sich aufrichten.
  • Es gibt verschiedene Arten von Schwindel mit etlichen Ursachen aus unterschiedlichen Fachbereichen.
  • Hausärzte, HNO-Ärzte, Neurologen, Internisten, Orthopäden und Psychiater sind mit dem Symptom Schwindel beschäftigt.
  • Nicht immer liegt eine Krankheit zugrunde, z. B. bei Schwangerschaften, niedrigem Blutdruck, nach gelegentlich zu viel Alkohol, bei Höhenangst oder wenn sich dicke Schmalzpfropfen in den Ohren befinden.
  • Wenn Schwindelanfälle sich plötzlich und heftig äußern, wiederkehren oder bei bestimmten Kopfbewegungen auftreten, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
  • Wichtige Wegweiser bei Schwindel sind Begleitsymptome, die sollten gründlich erfragt und untersucht werden.
  • Die richtige Ursache für Schwindel ist die Basis für eine entsprechende Therapie. Die Suche nach der Ursache ist jedoch nicht immer einfach.

Ganz allgemein ist Schwindel eine Störung des räumlichen Empfindens, das als unangenehme bis beängstigende Unsicherheit des Gleichgewichts wahrgenommen wird und oft verbunden ist mit einer Fallneigung. 

Unabhängig von der Ursache wird unterschieden zwischen

  • gerichtetem Schwindel (Vertigo): Dreh-, Liftschwindel mit Bewegungsillusion der Umgebung oder des eigenen Körpers. Weist darauf hin, dass das vestibuläre System nicht richtig funktioniert (Vestibuläre Störung)
  • ungerichtetem Schwindel: Schwank-, Benommenheitsschwindel ohne Bewegungsillusion. Weist darauf hin, dass andere Körpersysteme nicht richtig funktionieren (Nicht-vestibuläre Störung)

 

Verschiedene Ausprägungen:

DrehschwindelGefühl, etwas dreht sich um einen (Drehbewegungsillusion wie im Karussell)
LiftschwindelGefühl, nach unten/oben gezogen zu werden
SchwankschwindelGefühl auf schwankendem Boden – z. B. eines Schiffes – zu stehen
BenommenheitsschwindelGefühl der Benommenheit, Taumeligkeit
AltersschwindelKombination aus altersbedingten vestibulären und nicht-vestibulären Störungen
FallneigungGefühl nach vorn oder zur Seite zu kippen

Vestibuläres System

Unsere fünf Sinne Sehen, Riechen, Hören, Schmecken und Tasten werden in der Medizin um den Temperatur- und Gleichgewichtssinn ergänzt. Der Gleichgewichtssinn oder auch vestibuläres System ist Teil des Innenohrs und damit auf jeder Seite des Kopfes einmal vorhanden. Es ist eng verknüpft mit dem Bewegungssystem und mit den Augen. 

Dadurch wird gewährleistet, dass unsere Augen und Körperhaltungen/-bewegungen gut koordniniert verlaufen – dass wir uns sicher bewegen, selbst bei komplexen Bewegungen das Gleichgewicht halten und kontinuierlich ein stabiles Bild der Umwelt sehen, auch während wir den Kopf bewegen.

Für die Koordination aller Informationen, die für Gleichgewicht und Wahrnehmung der Eigenbewegung notwendig sind, ist der älteste Teil des Gehirns zuständig: der Hirnstamm beziehungsweise die Nervenzellen in den sogenannten Vestibulariskernen, sowie die Nervenzellen im Kleinhirn. Hinzu gesellen sich Signale der Augen und der Muskeln, Sehnen, Gelenke aus Armen und Beinen.

Damit dieser Prozess reibungslos ablaufen kann und die im Gehirn eintreffenden Informationen richtig zueinander passen, muss jedes der Teilsysteme ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt sein. Weitere Faktoren sind:

– der Blutfluss und Blutdruck

– ein intakter Stoffwechsel

– eine intakte Psyche

 

Symptome und Hinweise auf Ursachen

Schwindel ist neben Kopfschmerzen ein häufiges neurologisches Symptom, das viele Ursachen haben kann.

Gutartiger
Lagerungsschwindel
(Vestibuläre Störung)
Wird in Schwindel-Spezialsprechstunden am häufigsten diagnostiziert. Plötzlich und anfallsartig entsteht starker Drehschwindel, der durch Kopf- und Körperbewegungen ausgelöst wird, typischerweise beim morgendlichen Aufrichten an die Bettkante. In Ruhe klingt die Attacke relativ schnell ab, kann aber bei erneuter Bewegung sofort wieder ausgelöst werden. Ursächlich sind „Ohrsteinchen“ (Otokonien), kleinste Kalkpartikel, die normalerweise fest im Gleichgewichtsorgan (Innenohr) verankert sind. Wenn sich ein solcher Partikel ablöst und in die Bogengänge im Innenohr gelangt, werden fälschlicherweise die Gleichgewichts-Sinneszellen aktiviert, sodass im Gehirn eine Drehbewegung registriert wird, obwohl sich der Körper in Ruhe befindet. Übelkeit und Erbrechen begleiten das Geschehen.
Phobischer
Schwankschwindel/
chronisch idiopathischer Schwindel
(Nicht-vestibuläre Störung)
Das Gefühl eines gestörten Gleichgewichts – das Gefühl, den schwankenden Boden unter den Füßen zu verlieren – tritt bei starken seelischen Belastungen auf. Der Schwindel verstärkt sich häufig bei Kopf- und Körperbewegungen. Betroffene entwickeln eine ängstliche Erwartungshaltung vor der nächsten Attacke, deshalb wird dieser Schwindel auch als durch Angst ausgelöster – phobischer – Schwindel bezeichnet.
Zentral-vestibulärer SchwindelDie Ursachen für Dauerschwindel, Doppelbilder, Koordinations- oder Sprechstörungen können im Gehirn liegen, neurologischer Natur sein (z. B. Multiple Sklerose) oder durch andere Prozesse im Gehirn enstehen, z. B. durch Infektionen, Stoffwechselstörungen.
Vestibuläre MigräneEine Sonderform der Migräne, die neben Schwindel mit Übelkeit, Gang- und Standunsicherheit oder Sehstörungen auftreten und mehrere Stunden anhalten kann. Ursache ist eine vorübergehende Beeinträchtigung der Durchblutung des Hirnstamms.
Morbus Menière
(Vestibuläre Störung)
Erkrankung des Innenohrs mit Flüssigkeitsansammlungen (Lymphe) sind Auslöser für meist heftige Drehschwindel-Attacken und Hörprobleme mit Tinnitus, Übelkeit mit Erbrechen, plötzliche Stürze oder Beinahe-Stürze. Die Anfälle dauern Minuten bis Stunden, treten unregelmäßig auf, aber mit zunehmender Häufigkeit.
Neuritis vestibularis
(Vestibuläre Störung)
Plötzlicher starker Drehschwindel mit Übelkeit/Erbrechen, Gang- und Standunsicherheit, Fallneigung. Kann Tage bis Wochen andauern. Grund ist ein meist einseitiger Funktionsausfall des Gleichgewichtsorgans durch einen geschädigten Hörnerv. Vermutet wird eine Durchblutungsstörung als Folge einer Herpes-Infektion. 
Bilaterale Vestibulopathie
(Nicht-vestibuläre Störung)
Diese leichte bis schwere chronische Erkrankunge beider Gleichgewichtsorgane und/oder -nerven ist verantwortlich für Sehprobleme, Schwankschwindel, Gang- und Standunsicherheit vor allem im Dunkeln, auf unsicherem Grund und bei Bewegung. Keine Beschwerden in Ruhe. Viele Ursachen sind denkbar, z. B. Aminoglykosid-Antibiotika, Hirnhautentzündung, gutartiger Hirntumor (Neuofibromatose Typ II).
Vestibularis-paroxysmieSeltene Erkrankung mit Drehschwindel, der überfallartig auftritt, nur wenige Momente andauert und zu Gang- sowie Standunsicherheit führen kann. Bestimmte Kopfhaltungen können eine Attacke begünstigen. Als wahrscheinliche Ursache gilt eine Gefäßveränderung nahe des Hirnstamms.
Funktioneller SchwindelSchwank- oder Benommenheitsschwindel, der länger als zehn Wochen besteht und an den meisten Tagen mehrere Stunden anhält. Die Symptome treten spontan auf und können verstärkt werden durch eine aufrechte Körperhaltung, Bewegung (Gehen oder Fahren) und sich bewegende Reize (z. B. Lichtquellen, Menschen). Besser werden sie bei Ablenkung oder Sport. Betroffen sind häufig Perfektionisten, Kontrollfreaks und Menschen, die zum Grübeln neigen.

Schwindel kann krankhafte Ursachen haben, das muss aber nicht sein. Häufige Auslöser bei gesunden Menschen sind:

  • Schwangerschaft
  • Blutdruckabfall direkt nach dem Aufstehen
  • zu viel Alkohol
  • neue, falsch eingestellte Sehstärke bei Brillen
  • alte Brille mit veralteter Sehstärke
  • Wechseljahre
  • Reisekrankheit
  • Höhenangst
  • Ohrenschmalz
  • Trauer

 

Wann zum Arzt?

Mit dem Symptom Schwindel sind Hausärzte, HNO-Ärzte, Neurologen, Internisten, Orthopäden und Psychiater beschäftigt. Ein Termin zunächst mal beim Hausarzt/bei der Hausärztin ist bei verschiedenen Charakteristiken des Schwindels sinnvoll, eine Überweisung zum Facharzt bzw. Experten ist gegebenenfalls der nächste Schritt. Suchen Sie den Hausarzt auf bei:

  • salvenartigen Schwindelanfällen ohne ersichtlichen Grund; halten Sekunden bis Minuten an
  • Schwindelattacken und Benommenheitsgefühl, halten Sekunden bis Stunden an
  • verstärkt auftretendem Schwankgefühl auf festem Untergrund
  • Schwindel bei bestimmten Kopfbewegungen
  • anhaltendem Schwindel plus weiteren Beschwerden, zum Beispiel Übelkeit, Kopfschmerzen, Ohrschmerzen, Atemnot, Ohrgeräusche, Fieber
  • Schwindelattacken bei Positionsänderungen, zum Beispiel vom Liegen zum Sitzen, vom Sitzen zum Stehen
  • wiederkehrendem Schwindel in Situationen, die Gefühle von Überforderung, Ohnmacht, Ärger, Sorge oder Angst auslösen, und die aus unterschiedlichen Gründen nur wenig wahrgenommen werden. Beispiele: Aufenthalte in Menschenansammlungen, vor wichtigen Terminen
  • Schwindel als Teil einer Angststörung oder Depression
  • Schwindel im Zusammenhang mit einer Ohrerkrankung, zum Beispiel einer Mittelohrentzündung
  • anhaltendem Schwindel im Rahmen einer bestehenden Herz-Kreislauferkrankung, Stoffwechselerkrankung, Suchtproblematik (Alkohol, Drogen, Medikamente)
  • episodenhaftem Schwindel nach Positionswechsel aus dem Liegen oder Sitzen, beim Arbeiten über dem Kopf, bei Dunkelheit, bei lauten Geräuschen 
Wenn ein neuartiger Schwindel mit Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Hör- oder Sehstörungen einhergeht, kann das auf einen Schlaganfall oder auf einen Vorboten des Schlaganfalls – eine Transitorische Ischämische Attacke (TIA) – hindeuten. Rufen Sie sofort den Notarzt.

 

Diagnostik

Wichtig ist, dass Sie in einer ausführlichen Anamnese beschreiben können,

  • in welchen Situationen der Schwindel auftritt
  • wie er sich anfühlt 
  • wie lang er andauert
  • welche Symptome hinzukommen 
  • wann er sich bessert
  • welche Grunderkrankungen vorliegen

 

Zur internistischen Untersuchung gehören eine

  • Untersuchung der Herz-Kreislauf-Funktionen 
  • neurologische Untersuchung
  • Untersuchung der Augen und des Gehörs
  • Sensibilitätsprüfung der Beine
  • Stand- und Gangprüfung 

 

Um die Schwindelform und ihre Ursache richtig einordnen zu können, sind gegenbenenfalls weitere, zum Teil unterschiedliche differenzialdiagnostische Schritte maßgeblich.

 

Therapien

Die richtige Ursache für Schwindel ist die Basis für eine entsprechende Therapie. Die Suche nach der Ursache ist jedoch nicht immer einfach. Je nach Ergebnis kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz: 

  • Arzneimittel 
  • Krankengymnastische Methoden wie Physio- und Ergotherapie verbessern den Gleichgewichtssinn, schulen den Gang und die Balance, trainieren gezielt Bewegungsabläufe, schützen vor Stürzen (Sturzprophylaxe) und beugen Schonhaltungen vor
  • Psychotherapie ist bei psychogenen Auslösern der beste Ansatz und kann gegebenenfalls durch eine Medikation unterstützt werden
  • Operative Behandlungen werden nur in Ausnahmen durchgeführt, zum Beispiel bei Tumoren oder Gefäßproblemen

 

Zusätzlich haben sich Sport bzw. Bewegung sowie Entspannungsverfahren als wirksame Methoden erwiesen. Nikotin und Alkohol sind tabu. 

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/193355/Schwindel-Das-Einmaleins-der-Diagnose
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/59203/Leitsymptom-Schwindel
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/143233/Periphere-und-zentrale-vestibulaere-Schwindelformen
  • https://www.amboss.com/de/wissen/Schwindel/
  • https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/schwindel/was-ist-schwindel/
  • https://idw-online.de/de/news742748

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Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie unsere Fachärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

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