Einfach bequem von zu Hause mit dem Kardiologen sprechen?

So funktioniert der Kardiologen-Besuch online

Dank Telemedizin haben Sie nun die Möglichkeit direkt online per Videogespräch oder Telefon mit einem Arzt zu sprechen.

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Deutsche Facharztzulassung

 Alle TeleClinic-Kardiologen besitzen eine Zulassung als Facharzt in Deutschland und werden durch einen medizinischen Beirat geprüft.

Langjährige Erfahrung

Unsere Ärzte besitzen mindestens 5 Jahre Erfahrung und werden durch regelmäßige Schulungen ideal auf telemedizinische Beratungen vorbereitet.

Kardiologen-Ratgeber

Ein Kardiologe ist ein Facharzt für Innere Medizin, der über eine Zusatzqualifizierung für Kardiologie verfügt. Der Arzt für Kardiologie berät, diagnostiziert und behandelt bei allen Erkrankungen oder Fehlfunktionen des Herzens, der herznahen Blutgefäße und des Blutkreislaufs. Das befähigt den Kardiologen bzw. die Kardiologin zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Kurzfassung

  • Der Kardiologe wird bei Verdacht auf Erkrankungen des Herzens konsultiert.
  • Die Beratung und Behandlung durch den Arzt für Kardiologie kann bestehende Schäden mildern und weitere Risiken reduzieren.
  • Als Facharzt für Innere Medizin kann der Kardiologe durchaus auch Hausarzt sein.

Arzt für Herz und Kreislauf: Das leistet die Kardiologie

Das Tätigkeitsfeld des Kardiologen überschneidet sich in Teilbereichen mit der Inneren Medizin und der Angiologie. Denn neben angeborenen oder erworbenen Herzkrankheiten behandelt der Kardiologe auch Schäden der umgebenden Blutgefäße. Insbesondere Engstellen aufgrund von Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen fallen in sein Fachgebiet, ebenso wie entzündliche Erkrankungen des Herzens oder schleichende Schädigung durch Bluthochdruck.

Jeder dritte Todesfall in den Industriestaaten ist auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zurückzuführen. Die häufigsten Erkrankungen sind:

ErkrankungErläuterung und SymptomeBehandlung

Koronare Herzkrankheit und Infarkt

Die allmähliche Verengung der Herzkranzgefäße durch Fettablagerungen behindert die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Allmählich zunehmende Schmerzen sind ein Indiz für die Angina pectoris, die sprichwörtliche „Brustenge“. Bei stark reduzierter Durchblutung kommt es zum Herzinfarkt.

  • Medikamententherapie
  • u. U. operative Korrektur durch Stents

Herzrhythmusstörungen

Störungen des Herzrhythmus treten bei gesunden Personen auf, können aber auch ein Anzeichen für eine ernstere Erkrankung sein.

  • Medikamententherapie
  • Elektrotherapie

Herzinsuffizienz

Wenn eine Herzschwäche vorliegt, kann das Herz nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper pumpen. Zu den Ursachen gehören Herzklappenfehler, Infarkte oder Bluthochdruck.

  • Medikamententherapie
  • Herzschrittmacher
  • Herztransplantation

Herzklappenfehler

Fehlbildungen oder Fehlfunktionen der Herzklappen können angeboren oder erworben sein. Bei einem Herzklappenfehler schließen die Klappen nicht richtig oder sind verengt. Das Herz kann daher nicht mit voller Kraft arbeiten.

  • Keine Therapie in leichten Fällen
  • Bei schweren Fehlern operative Korrektur

Entzündungen des Herzens

Entzündungen des Herzmuskels oder der Herzklappen werden Endokarditis genannt. Sie können bakteriell verursacht sein oder infolge einer vorherigen Infektion mit Streptokokken nach einem sogenannten rheumatischen Fieber auftreten.

  • Antibiotika-Behandlung

Hoher Blutdruck

Etwa ein Viertel der Bundesbürger leidet unter Bluthochdruck, wissen es aber oft nicht einmal. Zunächst verursacht Bluthochdruck keine Schmerzen oder Beschwerden. Langfristig werden wichtige Organe dauerhaft geschädigt.

  • Medikamententherapie
  • Umstellung der Lebensweise und/oder der Ernährung

Herzbeutelentzündung

Das Herz ist von zwei „Beuteln“ umgeben, deren Zwischenraum mit Blutserum gefüllt ist. Dringt Flüssigkeit in diesen Zwischenraum ein, liegt meist eine Entzündung vor. Die Folge ist, dass das Herz in seiner Funktion beeinträchtigt ist.

  • Medikamententherapie
  • Absaugen der Flüssigkeit

Prävention, Diagnose, Behandlung in der Praxis des Kardiologen

Der Kardiologe ermittelt im Patientengespräch die Krankengeschichte des Patienten. Da die Funktion des Herzens stark vom emotionalen Wohlbefinden beeinflusst wird, berücksichtigen erfahrene Mediziner nicht nur die rein physische Gesundheit, sondern fragen auch nach dem allgemeinen Wohlbefinden, der Lebensweise, Ernährung und Genussmittelkonsum. Bei einer ersten Untersuchung benutzt der Kardiologe das Stethoskop, um den Herzschlag und eventuell auch die Lungen abzuhören, fühlt den Puls und misst den Blutdruck.

Für die Diagnose kann ein Kardiologe als Internist auf die entsprechenden Hilfsmittel und Technologien zugreifen. Die diagnostischen Hilfsmittel in der Kardiologie sind:

  • Elektrokardiogramm (EKG) und Langzeit-EKG
  • Ergometrie (Belastungstest)
  • Blutuntersuchungen
  • Herzultraschall
  • ggf. Lungenfunktionstest
  • MRT (Magnetresonanztomographie) oder Computertomographie (CT)

Therapien bei Erkrankungen des Herzens

  • Im frühen Stadium von Herzkrankheiten berät der Facharzt in den meisten Fällen und empfiehlt konkrete Umstellungen der Lebensgewohnheiten.
  • Besteht Handlungsbedarf aufgrund einer akuten Herz-Kreislauf-Erkrankung, kann der Kardiologe in vielen Fällen eine medikamentöse Therapie einsetzen, um die Krankheitssymptome zu lindern oder die Erkrankung sogar zu heilen.
  • Falls dies nicht möglich ist, können chirurgische Methoden genutzt werden, um verengte Gefäße durch Stents wieder durchgängig zu machen, Herzklappen zu operieren oder Herzschrittmacher einzusetzen.
  • In vielen Fällen sind die Eingriffe minimal invasiv.

Wie lange muss ich auf einen Termin beim Kardiologen warten?

Mehr als 50.000 Ärzte praktizieren in Deutschland als Internisten, viele davon sind darüber hinaus Kardiologen. Daher erhalten Sie in der Regel innerhalb von weniger als zwei Wochen einen Termin. Sie haben die freie Arztwahl, falls in Ihrem Wohnort kein Kardiologe praktiziert. So können Sie sich auch in den Nachbarstädten umsehen. Alternativ können Sie bei der TeleClinic einen Kardiologen online konsultieren!

Fragen und Antworten

Wann sollte ich einen Kardiologen aufsuchen?

Das sprichwörtliche „Herzflattern“ kann durch vorübergehende, belastende oder emotional aufwühlende Erlebnisse verursacht werden. In diesem Fall geht es rasch vorüber. Falls Sie unter anhaltendem Engegefühl in der Brust oder wiederkehrenden Herzschmerzen leiden, sollten Sie den Kardiologen aufsuchen. Ständige Mattigkeit und Abgeschlagenheit können auf eine Herzinsuffizienz hinweisen.

Bekomme ich beim Kardiologen online ein Rezept?

Bei der TeleClinic kann der Kardiologe online ein Rezept ausstellen, sofern Sie bereits eine medikamentöse Behandlung erhalten. Allerdings handelt es sich in diesem Fall um ein Privatrezept.

Wann kann ein Kardiologe krankschreiben?

Der Kardiologe wird eine Krankschreibung vornehmen, wenn er ein akutes Risiko für den Patienten befürchtet oder diesem eine Ruheperiode empfiehlt. Je nach Art und Schwere der Erkrankung bringt dies die Schonung daheim oder einen Aufenthalt in einer Klinik mit sich.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Kardiologie?aid=206499
  • https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/sw/Kardiologie?aid=206802
  • https://www.aerzteblatt.de/fachgebiete/kardiologie/studien?nid=103390
  • https://www.ratgeber-herzinsuffizienz.de/behandeln/kardiologie/
  • https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/innere-medizinder-internist/angiologie.html​​​​​​​