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Deutsche Facharztzulassung

 Alle TeleClinic-Internisten besitzen eine Zulassung als Facharzt in Deutschland und werden durch einen medizinischen Beirat geprüft.

Langjährige Erfahrung

Unsere Ärzte besitzen mindestens 5 Jahre Erfahrung und werden durch regelmäßige Schulungen ideal auf telemedizinische Beratungen vorbereitet.

Internisten-Ratgeber

Der Facharzt für Innere Medizin wird abgekürzt als Internist bezeichnet. Sein Fachgebiet ist die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der inneren Organe und Organsysteme. Dies schließt das Herz-Kreislauf-System, Nieren und Harnwege, die Gefäße, aber auch das Verdauungssystem und den Stoffwechsel ein. Der Internist kann als Hausarzt oder Facharzt, präventiv oder in der Rehabilitation tätig sein, nimmt allerdings keine chirurgischen Eingriffe vor.

Kurzfassung:

  • Der Facharzt für Innere Medizin sollte konsultiert werden, wenn ein Anfangsverdacht auf Fehlfunktionen innerer Organe besteht.
  • Ein Internist muss die Funktionen und Störungen aller inneren Organe kennen und Wechselwirkungen bei Erkrankungen aufspüren – etwa, wenn eine Herzerkrankung im Zusammenhang mit einer Schilddrüsenüberfunktion steht.
  • Ein Facharzt für Innere Medizin verbindet ein großes Fachwissen mit Spezialkenntnissen zu einzelnen Organsystemen.

Aufgaben, Spezialisierungen und Arbeitsbereiche des Internisten

Als Facharzt für Innere Medizin kann ein Arzt kompetent Erkrankungen aller inneren Organe und Organsysteme diagnostizieren. Gleichzeitig ist der Internist die erste Adresse für die Behandlung dieser Erkrankungen. Er muss vielseitige Kenntnisse mitbringen und zugleich mit anderen Fachärzten kooperieren, wenn Patienten zur weiterführenden Behandlung überwiesen werden.

Ein Internist diagnostiziert und behandelt:

  • Erkrankungen der Arterien, Venen, Kapillaren und Lymphgefäße
  • Herz- und Kreislauferkrankungen
  • Erkrankungen der Lunge und der Atemwege
  • Erkrankungen des Verdauungssystems
  • Hormon- und Stoffwechselerkrankungen
  • Nieren- und Harnwegserkrankungen
  • Krankheiten von Binde- und Stützgewebeerkrankungen
  • Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe

Wie die Aufzählung erkennen lässt, sind die Aufgaben des Internisten sehr weit gefasst. Er kann sich allerdings auch spezialisieren.

Zu den Spezialgebieten gehören:

Kardiologie: Als Herzspezialist behandelt ein solcher Facharzt Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße oder mit Herzinsuffizienz. Er betreut zudem die Rehabilitation von Infarktpatienten.

Hämatologie und Onkologie: Ärzte dieser Spezialisierung befassen sich im weitesten Sinne mit Krebserkrankungen im ganzen Körper sowie der blutbildenden Organe und der Lymphen.

Gastroenterologie: Fachärzte für Gastroenterologie behandeln nicht nur Erkrankungen von Magen und Darm, sondern auch des Pankreas, der Gallenwege und der Leber.

Pneumologie: Lungenfachärzte sind Spezialisten für Krankheiten der Lunge und der Bronchien – darunter Allergien, Asthma oder Erkrankungen wie Mukoviszidose.

Der Hausarzt als Internist

Der Hausarzt ist in der Regel ein Facharzt für Allgemeinmedizin, kann aber ebenso ein Internist sein. In diesem Fall kann der Hausarzt Erkrankungen der inneren Organe wie bereits geschildert behandeln, ohne den Patienten an einen anderen Arzt überweisen zu müssen.​​​​​​

Diagnose und Behandlung beim Facharzt für Innere Medizin

Wie allgemein üblich fragt der Internist im Patientengespräch zunächst nach dem Gesundheitszustand sowie den Beschwerden des Patienten. Abhängig von den geschilderten Problemen nimmt er eine körperliche Untersuchung vor, anhand derer die Diagnose gestellt werden kann.

Folgende Untersuchungsmethoden und diagnostischen Hilfsmittel nutzt ein Internist:

  • EKG (Elektrokardiogramm) und Belastungs-EKG: Messung der Herzstromkurve mit Elektroden
  • Langzeitblutdruckuntersuchung: Die Messung des Blutdrucks erfolgt durch ein tragbares Gerät über einen längeren Zeitraum.
  • Echokardiographien und Doppler-/Duplex-Untersuchungen: Hierbei wird das Herz mithilfe von Ultraschall untersucht, um den Blutfluss in Herz und Gefäßen zu messen.
  • Sonografie: Die inneren Organe werden unter Einsatz von Ultraschallwellen untersucht.
  • Endoskopie: Dies bezeichnet die Einführung eines Gummischlauchs mit einer winzigen Kamera in Körperöffnungen wie Mund oder Enddarm, aber auch bei operativen Eingriffen.
  • Proktoskopie: Der Enddarm wird mithilfe eines Proktoskops untersucht.
  • Kernspintomographie: Bezeichnet ein in der Regel in der Praxis des Radiologen erstelltes MRT, bestehend aus Schnittbildern von Körper(teile)n als Diagnosehilfe.

Präventive Untersuchungen, etwa bei der Krebsvorsorge, und die Prüfung der Lungenfunktion gehören ebenfalls zu den von Internisten ausgeführten Untersuchungen. Basierend auf der Diagnose entscheidet sich der Internist für Behandlungsmethoden, die sowohl invasiv als auch nicht-invasiv sein können und oft vom Facharzt für Innere Medizin selbst durchgeführt werden.

Wie lange wartet man auf einen Termin beim Internisten?

2017 waren 53.362 Ärzte im Bundesgebiet als Fachärzte für Innere Medizin tätig. Wie lange Sie auf einen Termin warten, hängt davon ab, ob Sie sich einen Internisten als Hausarzt wünschen oder auf eine Klinikbehandlung angewiesen sind. In der Regel bekommen Sie jedoch innerhalb von zwei Wochen einen Termin.

Wichtige Fragen & Antworten

Wann sollte ich einen Internisten konsultieren?

Bei Engegefühl oder Schmerzen in der Brust, ziehenden Schmerzen im linken Arm, bei anhaltenden Magenschmerzen oder Verdauungsstörungen ist der Gang zum Internisten empfehlenswert. Ebenso ist der Facharzt für Innere Medizin ein Ansprechpartner, wenn bei diffusen Schmerzen oder einem plötzlichen Abfall der Vitalität Ursachenforschung angesagt ist.

Kann ich den Internisten als Hausarzt wählen?

Viele Hausärzte sind Fachärzte für Innere Medizin – als Patient haben Sie die freie Arztwahl. Sie können sich für den Hausarzt entscheiden, bei dem Sie sich „gut aufgehoben“ fühlen oder der eine Erkrankung der inneren Organe integriert behandeln kann.

Wann überweist der Internist an andere Fachärzte?

Wenn eine Erkrankung die Kapazität des Facharztes für Innere Medizin übersteigt, wird er Sie überweisen. Das kann bei rheumatischen Erkrankungen in schwerer Ausprägung der Fall sein: Dann muss ein Rheumatologe übernehmen. Oder, wenn eine schwere Erkrankung eines Organs einen komplexen chirurgischen Eingriff erfordert.

Quellen:

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/169130/Karriere-in-der-Inneren-Medizin-Spezialisten-haenderingend-gesucht
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/81907/Innere-Medizin-Die-Medizin-Detektive
  • https://de.statista.com/statistik/daten/studie/601989/umfrage/gesamtversorgungsgrade-der-internisten-nach-bundeslaendern/​​​​​​​
  • https://www.medi.de/gesundheit/aerzte-therapeuten/internist/​​​​​​​

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