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Ärzte können nach durchgeführter telemedizinischer Behandlung gemäß den jeweils geltenden gesetzlichen Anforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen über TeleClinic elektronische Rezepte (u.a. Kassenrezept, Privatrezept, Empfehlungsrezept) sowie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese sind rechtsgültig und werden von Arbeitgebern und Apotheken anerkannt. Bitte beachten Sie, dass eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nur für maximal 3 Tage ausgestellt werden kann.
Nachdem der Arzt das elektronische Rezept für Sie ausgestellt hat, können Sie es direkt mithilfe der App einlösen. Dazu können Sie den Einlöse-Code aus der App einfach bei einer Apotheke vor Ort vorzeigen oder Sie lassen sich das Medikament von einer Versandapotheke bequem nach Hause liefern. Zudem bietet eine wachsende Zahl an Apotheken auch die Lieferung per Botendienst. Ihr Rezept ist natürlich auch über die E-Rezept App der gematik oder die elektronische Gesundheitskarte (eGK) verfügbar.
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16.04.2023
Man muss nicht das Bett verlassen wenn es einem sowieso schon schlecht geht und steckt auf dem Weg zum Arzt sowie im Wartezimmer niemanden an. Finde ich super!
Branko
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18.04.2023
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15.04.2023
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Torsten
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14.04.2023
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Christoph
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17.04.2023
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17.04.2023
Dass die Krankmeldung direkt in der App vorhanden ist, ist besonders praktisch. Auch, dass das Rezept an eine Apotheke der Wahl geschickt werden kann ist eine Erleichterung.

Die abgebildeten Rezensionen wurden vor Veröffentlichung auf Ihre Echtheit durch die TeleClinic geprüft und stammen ausschließlich von Personen, die eine Behandlung über die TeleClinic-Plattform in Anspruch genommen haben. Die Bewertungen wurden im Rahmen einer Nutzerbefragung eingeholt und wurden basierend auf ihrer Aktualität zum Zeitpunkt der Auswertung ausgewählt.

Von Medizinredakteur/in:
Fabian Bohn
Stephanie Morcinek
Redaktionell geprüft:
Stephanie Morcinek
Arzt Julian Serly
Medizinisch geprüft:
Arzt Julian Serly

Übelkeit

Kurzfassung

  • Übelkeit ist ein weitverbreiteter, unspezifischer Zustand, der durch Reize im Magen-Darm-Bereich oder aufgrund Störungen des Gleichgewichtssinns ausgelöst wird.
  • Übelkeit kann durch organische, psychosomatische, hormonelle oder äußerliche Faktoren verursacht werden.
  • Meist handelt es sich bei Übelkeit mit Erbrechen um eine Entgiftungsmaßnahme des Körpers und einen bald vorübergehenden Zustand. Anhaltender Brechreiz kann hingegen auf schwerwiegendere Erkrankungen hindeuten.
  • Medikamente gegen Übelkeit und pflanzliche Wirkstoffe helfen bei akuten Schüben.

Definition

Übelkeit ist keine Krankheit und für sich genommen ein sehr generalisierter Zustand. Gemeinsam ist allen Ausprägungen die Lokalisierung im Magen-Darm-Bereich. Der eigentliche Auslöser kann allerdings an vollkommen anderer Stelle im Körper sitzen. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich bei Übelkeit um das Gefühl nahenden Erbrechens. Das Übergeben selbst nennt der Fachmann Emesis oder Vomitus. Der medizinische Terminus für Übelkeit lautet Nausea. Das Wort ist vom altgriechischen „nautia“ abgeleitet, was so viel wie „Seekrankheit“ bedeutet. Die vom Gehirn aufgenommenen ungewohnten Bewegungsimpulse an Bord eines Schiffes führen zur Revolte im Magen. Die Bezeichnung Reisekrankheit ist für diese Form der Übelkeit in Zeiten von Auto und Flugzeug stimmiger.

Ursachen

Die Übelkeit kann auf unterschiedliche Impulse zurückgehen.
Nicht alle Ursachen sind körperlicher Natur:

  • Erkrankungen von Magen-Darm-Trakt und anderen inneren Organen
  • Stoffwechselstörungen
  • Schäden am zentralen Nervensystem
  • Schlaganfall oder Herzinfarkt
  • Grüner Star
  • Hormonelle Schwankungen während der Schwangerschaft oder des Zyklus‘
  • Aufnahme von toxischen Substanzen oder verdorbenen Speisen
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Psychische Auslöser wie Ekelgefühl, Stress oder Angst
  • Unübliche Bewegungen (z. B. Flugzeugstart)
  • Atemwegserkrankungen
  • Infektionskrankheiten (z.B. Grippe)
  • Parasiten (z.B. Würmer, Borreliose durch Zecken)

Risikofaktoren

So unspezifisch die Auslöser für Übelkeit sind, so vielseitig sind die Risiken. Übelkeit durch äußere Einflüsse kann jederzeit gesunde Personen mit kräftigem Organismus treffen. Personengruppen wie Schwangere oder Patientinnen und Patienten nach einer Narkose oder während einer Chemotherapie leiden verstärkt unter Nausea.

Symptome

Übelkeit äußert sich durch verschiedene Körperempfindungen, die zeitgleich auftreten oder einzeln für sich stehen können:

  • Appetitlosigkeit
  • Ekel vor bestimmten Speisen (z.B. Fleisch, Eier)
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Sodbrennen
  • Völlegefühl
  • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen

Diese Anzeichen für Übelkeit haben ihren Ursprung im Magen-Darm-Trakt. Durch Erbrechen und Durchfall entledigt sich der Körper aktiv schädlicher Substanzen. Das können verdorbene Speisen oder eine Überladung des Magens sein. Auch mit Krankheitserregern kontaminierte Stoffe oder Gifte werden erbrochen. Weitere Anzeichen sind Gleichgewichtsstörungen und Schwindel

Solche Symptome können zum Beispiel auf temporäre Funktionsstörungen des Gehirns hinweisen. Dabei kann es sich beispielsweise um die Folgen von Alkohol oder Drogeneinfluss handeln. Es sind weiterhin Beschwerden wie Migräne oder Innenohrerkrankungen denkbar. Darüber hinaus sind Fieber und Schweißausbrüche bei Übelkeit nicht ungewöhnlich.

Verlauf

Übelkeit äußert sich als Symptom anderer Erkrankungen oder als für sich stehende Körperreaktion auf isolierte Schlüsselreize. Eine typische, beispielhafte Verlaufsform gibt es nicht. Allgemein steuert Übelkeit in den meisten Fällen auf die
finale Auslösung des Brechreizes hin. Die Entleerung des Magens führt häufig zu einer Linderung der Beschwerden.

Diagnose

Hat die Übelkeit ernste Ausmaße und ist der Stimulus unklar, suchen Sie Ihren Hausarzt bzw. Ihre Hausärztin auf. Die Mediziner können zunächst anhand einer ausführlichen Patientenbefragung mögliche Ursachen für die Beschwerden eingrenzen. Sie stellen fest, ob
eher ein vom Magen oder Hirn induzierter Auslöser besteht. Zu den üblichen Untersuchungen gehören:

  • Blutdruckmessung
  • Blutbild
  • Stuhl- und Urinuntersuchung
  • Allergietests
  • körperliche Untersuchung

Liegt der Verdacht nahe, dass Schädigungen von Nerven oder Hirn die Übelkeit auslösen, kommen weitere Methoden zur Untersuchung innerer Organe hinzu – zum Beispiel:

  • Ultraschalluntersuchung
  • Magenspiegelung
  • Röntgenaufnahmen
  • Computertomografie
  • Elektrokardiogramm und Elektroenzephalogramm

Die Ärztin/der Arzt ermittelt auf diese Weise die Primärkrankheit und leitet entsprechende Behandlungsschritte ein. Die Nausea als akutes Symptom kann ebenfalls medikamentös behandelt werden.

Behandlung

Stellt sich bei der ärztlichen Untersuchung heraus, dass die Übelkeit als Nebenwirkung eines Medikaments auftritt, wird die Ärztin/der Arzt nach einer besseren Alternative suchen. Zur Behandlung von Nausea stehen wiederum unterschiedliche Mittel zur Verfügung.

MedikamentWirkstoffWirkung
Antihistaminikaz. B. Dimenhydrinat,
Diphenhydramin
  • unterdrückt den Brechreiz
Dopamin-Antagonistenz. B.
Domperidon, Metoclopramid
  • blockiert körpereigene Botenstoffe
  • unterdrückt den Brechreiz
  • behindert Dopamin-Rezeptoren
  • Einsatz vornehmlich bei Migräne

Eine wichtige Maßnahme bei Übelkeit mit Erbrechen ist die Beibehaltung eines stabilen Flüssigkeitshaushalts. Versuchen Sie, ausreichend zu trinken. Viel frische Luft kann zur Besserung beitragen.

Prävention

Übelkeit durch externe Faktoren können Sie vermeiden, indem Sie:

  • verdorbene oder unverträgliche Lebensmittel meiden.
  • nicht zu viel essen.
  • psychisch belastende Situationen umgehen.
  • keinen Alkohol oder Drogen konsumieren.
  • bei Schwierigkeiten in Fahrzeugen die stabilste Position einnehmen (z.
    B. im Bus möglich weit vorn, in Schiffen mittig, den Blick auf den
    Horizont gerichtet).

Eine generelle Vorsorge gegen hormonell- oder medikamentös-bedingte Übelkeit ist leider nicht möglich.

Hausmittel

Probate Hausmittel, die Sie bei akuter Übelkeit anwenden können, sind Tees, vorzugsweise Kamillen- oder Pfefferminztee. Sie beruhigen den gestressten Magen. Magnesium-Brausetabletten und isotonische Getränke sorgen für einen Mineralstoffausgleich bei Flüssigkeitsverlust.

Wann muss ich mit Übelkeit zum Arzt?

Wenn die Ursache der Nausea bekannt und ein kurzer Verlauf zu erwarten ist, können Sie das Unwohlsein aussitzen. Nach spätestens drei Tagen müsste alles wieder in Ordnung sein. Wird die Übelkeit von Durchfall, gegebenenfalls blutigem Erbrechen und Flüssigkeitsverlust begleitet, suchen Sie umgehend Ihre Hausärztin/Ihren Hausarzt auf. Bei Kreislaufbeschwerden und Fieber nehmen Sie die Übelkeitserscheinungen ernst. Wenn der Verdacht auf eine Vergiftung besteht, zögern Sie nicht mit dem Gang in eine Praxis oder rufen Sie beim Giftnotruf an.

Fragen und Antworten

Woran erkenne ich Übelkeit bei Babys?

Babys und Kleinkinder artikulieren Unwohlsein noch nicht. Lethargie oder anhaltendes Weinen können daher zahlreiche Ursachen haben. Wenn das Baby jedoch schwallartig spukt und der Auswurf säuerlich riecht, handelt es sich um Erbrochenes. Suchen Sie ärztliche Hilfe!

Auf welche Seite sollte ich mich bei Übelkeit legen?

Wenn Sie an akuter Übelkeit leiden und ins Bett wollen, begeben Sie sich keinesfalls in Bauchlage. Die angenehmste Position erreichen Sie mit etwas hochgelagertem Kopf und angewinkelten Beinen. Versuchen Sie dabei möglichst ruhend zu liegen, und vermeiden Sie heftige Bewegungen.

Quellen

  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/139966/LEITSYMPTOME-Uebelkeit-und-Erbrechen
  • http://www.vitanet.de/krankheiten-symptome/uebelkeit-erbrechen/ursachen-risikofaktoren
  • https://www.stada.de/service-gesundheit/stadapedia-lexikon/e/erbrechen-und-uebelkeit.html
  • https://www.meine-gesundheit.de/krankheit/krankheiten/uebelkeit
  • https://www.msdmanuals.com/de-de/profi/p%C3%A4diatrie/symptome-bei-s%C3%A4uglingen-und-kindern/%C3%BCbelkeit-und-erbrechen-bei-s%C3%A4uglingen-und-kindern

Dieser TeleClinic-Ratgeber wurde nach höchstem wissenschaftlichen Standard von unseren Medizinredakteuren verfasst. Die Artikel sollen Ihnen lediglich Erstinformation zu diversen Themen bieten und können keine ärztliche Diagnose ersetzen. Gerne beraten Sie erfahrene Ärzte weiterführend in einem Online-Arztgespräch.

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