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Ratgeber zu Monostep

Sicher verhüten mit der Kombinationspille

Eine Antibabypille wie Monostep ist eine unkomplizierte und sichere Verhütungsmethode. Erfahren Sie hier mehr über die Wirkstoffe in Monostep und ob diese Pille für Sie geeignet ist.

Kurzfassung:

  • Monostep gehört zu den sehr sicheren Mikropillen mit einem Pearl-Index von 0,4-0,9.
  • Mikropillen wie Monostep wirken durch eine Kombination zweier Wirkstoffe.
  • Monostep wird über einen Zeitraum von 21 Tagen eingenommen und sieben Tage lang ausgesetzt.

Wie wirkt Monostep?

Die Antibabypille wirkt dreifach, indem sie dem Körper simuliert, dass bereits eine Empfängnis stattgefunden hat. Zugleich regen die Wirkstoffe die Verdickung des Schleims im Gebärmutterhals an und sorgen dafür, dass Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen können. Und schließlich verhindert der Abbau der Gebärmutterschleimhaut nach 21 Tagen der Einnahme, dass sich ein möglicherweise doch befruchtetes Ei einnisten kann.

Welche Wirkstoffe enthält Monostep?

Monostep ist eine sogenannte Mikropille, deren Wirkung auf einer Kombination der Wirkstoffe Ethinylestradiol und Levonorgestrel beruht. Präparate mit dieser Wirkstoffkombination sind auch dafür geeignet, Zyklusstörungen wie zu häufige oder zu seltene Blutungen zu regulieren.

Mikropillen wie Monostep werden 21 Tage lang eingenommen und sieben Tage ausgesetzt. Bei korrekter Einnahme weisen diese Kombinationspräparate einen Pearl-Index von 0,4-0,9 auf. Das heißt: Zwischen vier und neun von 1000 Frauen werden trotz der Einnahme schwanger.

Für wen eignet sich eine Pille wie Monostep?

Eine Mikropille wie Monostep eignet sich für junge, gesunde Frauen und insgesamt für Frauen mit einem aktiven Lebensstil bis zum 35. Lebensjahr. Zudem bietet sich die Pille für Frauen an, die unter unregelmäßiger Menstruation und starken Schmerzen während ihrer Periode leiden.

Nicht einnehmen sollten Monostep:

  • Patientinnen, die älter als 35 Jahre sind
  • Raucherinnen
  • Diabetikerinnen
  • Patientinnen mit Koronarerkrankungen und/oder Bluthochdruck
  • Frauen mit hohem Cholesterinspiegel
  • Patientinnen mit Lebererkrankungen
  • Frauen, die unter starker Migräne leiden

Gibt es Risiken & Nebenwirkungen bei der Einnahme?

Kombinationspillen wie Monostep sind für die Frau mit einem leicht erhöhten Thromboserisiko verbunden, wenn die Patientin zu einer der oben aufgeführten Risikogruppen gehört.

Nebenwirkungen, die bei der Einnahme beobachtet wurden, umfassen unter anderem:

Sehr häufige Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen

  • Wassereinlagerungen (Ödeme)
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Gewichtsveränderungen
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen, Nervosität
  • Schwindelgefühl
  • Veränderungen der Libido
  • Akne
  • Brustschmerzen und Flüssigkeitsabsonderung der Brustdrüsen
  • Regelblutungsschmerzen
  • Scheidenentzündung und -ausfluss

Gelegentliche Nebenwirkungen

  • Erhöhter Blutdruck
  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen
  • Änderungen des Appetits
  • Änderungen der Blutfettwerte
  • Pigmentstörungen
  • Verstärkte Körperbehaarung
  • Haarausfall

Seltene Nebenwirkungen

  • Veränderungen der Blutzuckerwerte
  • Knotenrose
  • Schlechte Verträglichkeit von Kontaktlinsen

Monostep ohne Rezept? Warum der Arzt die Pille verschreiben muss

Jede Antibabypille ist ein Hormonpräparat. Die Einnahme bedeutet einen Eingriff in den Stoffwechsel mit Nebenwirkungen und potenziellen Risiken. Deshalb erkundigt sich der Gynäkologe im Anamnesegespräch nach Erkrankungen und Lebensgewohnheiten, etwa Nikotin- oder Alkoholkonsum, aber auch nach der Regelmäßigkeit der Menstruation und möglichen Regelschmerzen. Die körperliche Untersuchung umfasst eine Ultraschalluntersuchung der inneren Geschlechtsorgane und einen Abstrich der Gebärmutterschleimhaut.

Dies tut der Arzt, um eine Pille verschreiben zu können, die zum Gesundheitszustand, aber auch zum Lebensstil der Frau passt. Auf diese Weise lassen sich Nebenwirkungen wie eine Gewichtszunahme minimieren. Auch Risiken, etwa von Thrombosen, kann vorgebeugt werden.

Quellen:

  • https://www.onmeda.de/Medikament/MonoStep–wirkung+dosierung.html
  • https://www.jenapharm.de/GI/monostep.pdf
  • https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/MONOSTEP-ueberzogene-Tabletten-3381741.html
  • https://www.aerzteblatt.de/archiv/29060/Pilleneinnahme-und-Zeitverschiebung